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Georgios Chatzoudis | 12.02.2019 | 867 Aufrufe | 4 | Interviews

"Das Überlegenheitsgefühl der Militärs wurde verletzt"

Interview mit Matthias Häussler über den Genozid an den Herero

Frank W. | 08.03.2019 | 07:06 Uhr
"Wir haben eine Schlacht verloren, aber der Krieg geht weiter, und wir sind zuversichtlich, dass wir am Ende siegen werden."


Oberhäuptling des Volkes der Herero, Vekuii Rukoro vor 50 Jahren ....

Ach nein, gestern!

So viel dann zum Thema sensibler Umgang mit Sprache. Man stelle sich vor ein deutscher Vertreter hatte den gestrigen Prozessausgang ähnlich kommentiert.
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Georgios Chatzoudis | 26.02.2019 | 1297 Aufrufe | 17 | Interviews

"Auf diese Weise zerstört sich eine liberale Demokratie"

Interview mit Wilhelm Heitmeyer über Kontrollverluste und Radikalisierungen

Frank W. | 06.03.2019 | 21:53 Uhr
Ich habe die Beiträge nochmals gelesen und möchte einen Punkt, nämlich den mit dem Ehegattensplitting, nochmals ansprechen. Dieser zeigt nämlich die Verbindung von Linksliberalen und Neoliberalismus exemplarisch.

Linksliberale führen teils einen Feldzug gegen diese Steuererleichterung für Familien. Der Grund ist einfach: sie gibt Familien die Wahl ihre Arbeitsteilung selbst zu wählen. Gewünscht ist aber, dass Frauen dem neoliberalen Vollverwertungskonzept ohne Einschränkung zur Verfügung stellen sollen. Einfachste Regelung: den Familien wird Geld weggenommen, sodass ihnen gar nichts mehr bleibt als das beide Vollzeit arbeiten MÜSSEN.

Die Dreistigkeit - diese neoliberal Verwertung wird dann noch als "progressiv" verkauft, frei nach dem Motto: ich nehme dir Geld weg, damit es dir besser geht. Was für ein Wahnnsinn!

PS: diese "modernen Frauen", die dies fordern können sich ganz einfach dem Ehegattensplitting entledigen. Einfach nicht "Gemeinsame Veranlagung" in der Steuererklärung ankreuzen. Aber das scheint nicht zu gehen - weil es in Wirklichkeit um Ideologie und Neoliberalismus geht.
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Georgios Chatzoudis | 26.02.2019 | 1297 Aufrufe | 17 | Interviews

"Auf diese Weise zerstört sich eine liberale Demokratie"

Interview mit Wilhelm Heitmeyer über Kontrollverluste und Radikalisierungen

Susanne | 04.03.2019 | 10:00 Uhr
Am Ende ist es immer dasselbe - das nennt man Mensch. Sobald eine Gruppe einmal an der Macht ist, werden alle guten Vorsätze "den neuen Menschen" zu schaffen über Bord geworfen.

In den 50ern waren es die autoritäre-konservativen plus ein paar alte nazis, die die späteren 68er als "langhaarige Bombenleger" ins Lager wünschten. Jetzt ist es andersherum: Kritik für die Alt-68er gilt als Majetätsbeleidigung und die Demokratie bedeutet alle dürfen "meiner Meinung sein".

Es wird sich wohl nie ändern. Vielleicht ist in 5 Jahren die AfD am Ruder. Dann geht das gleiche Spiel von vorne los - nur wieder seitenverkehrt.
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Prof. Dr. Helmut Brall-Tuchel | 03.11.2014 | 11434 Aufrufe | 3 | Ankündigungen

Heimat in Literatur, Sprache und Kunst – Annäherungen an einen problematischen Begriff

Interdisziplinäres Symposium im ehemaligen Kreuzherrenkloster Hohenbusch (bei Erkelenz)

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Georgios Chatzoudis | 26.02.2019 | 1297 Aufrufe | 17 | Interviews

"Auf diese Weise zerstört sich eine liberale Demokratie"

Interview mit Wilhelm Heitmeyer über Kontrollverluste und Radikalisierungen

Helga Bissling | 02.03.2019 | 17:34 Uhr
Hallo Herold,

wirklich der Hammer. Da wird die Verfassung mal so eben zur Disposition gestellt und das Gericht eiskalt ignoriert. Aber schau mal hier:

https://www.taz.de/Broschuere-in-Berlin-wird-eingestampft/!5574132/

Mittlerweile scheint ja selbst der Taz der Kragen zu platzen. Es ist kaum zu glauben. Selber die Saubermänner spielen, aber jede außer der eigenen Position übel zu diskredietieren. Wäre mir ja noch egal, wenn sowas nicht noch mit 800 000 € Steuerzahlereuros gesponsort würde. Es ist einfach nicht zu fassen. Ein einzige Heuchelei.
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Georgios Chatzoudis | 26.02.2019 | 1297 Aufrufe | 17 | Interviews

"Auf diese Weise zerstört sich eine liberale Demokratie"

Interview mit Wilhelm Heitmeyer über Kontrollverluste und Radikalisierungen

Herold | 28.02.2019 | 09:37 Uhr
Lieber Frank, Sie werden doch nicht erwarteten, dass sich der Herr mit Ihnen unterhält?

Selbst der TAZ ! geht das "Gottegnadentum" dieser selbsernannten Avantgarde schon mächtig auf den Zeiger:

http://www.taz.de/Kommentar-zum-Schweigen-von-Rot-Gruen/!5572511/

Sad, but true ...

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Georgios Chatzoudis | 26.02.2019 | 1297 Aufrufe | 17 | Interviews

"Auf diese Weise zerstört sich eine liberale Demokratie"

Interview mit Wilhelm Heitmeyer über Kontrollverluste und Radikalisierungen

Frank W. | 28.02.2019 | 07:14 Uhr
Zitat: Welche Menschen sind hier auf dieser Seite unterwegs ?

Haben sie auch inhaltlich etwas im Programm? Böse gesagt hat ihre Aussage den Stil einer weit rechts angesiedelten Partei ...


Sie müssen auch schon mal bereit sein die Augen zu öffnen - der Neoliberalismus wird am Ende von Menschen gemacht wie alles. Wer aber dominiert denn seit den 90ern die Politik in allen Parteien? Die 68er (ich meine damit nicht die Hippies oder K-Gruppen, sondern die, die durch die Institutionen marschiert sind). Die Presse ist 95% linksliberal und dominiert das gesellschaftliche und kulturelle Sein. Die AfD gibt es seit 5 Jahren - sie ist am Ende eine Gegenbewegung gegen die Individualisierung, die die 68er seit 40 Jahren "brutal" durchdrücken.

Man mag dieser Analyse nicht zustimmen, aber sollte doch zumindest mal drüber nachdenken. Oder aber man macht es sich im linksliberalen Nest gemütlich und redet über "diese Leute". Das wäre dann aber genau die Bequemlichkeit, die alle Probleme verursacht hat.
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Georgios Chatzoudis | 26.02.2019 | 1297 Aufrufe | 17 | Interviews

"Auf diese Weise zerstört sich eine liberale Demokratie"

Interview mit Wilhelm Heitmeyer über Kontrollverluste und Radikalisierungen

Norbert Kozicki | 27.02.2019 | 18:28 Uhr
Der Keim des Neoliberalismus waren die 68er - Glaube auch, dass die 68er zumindest kulturell die Grundlage für den Neoliberalismus als Lebensmodell gelegt haben.

Welche Menschen sind hier auf dieser Seite unterwegs ?
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L.I.S.A. Redaktion | 20.01.2019 | 8458 Aufrufe | 1 | Filmproduktionen der Gerda Henkel Stiftung

Der Tempel von Heliopolis

Wolfgang Mayer | 27.02.2019 | 12:50 Uhr
Ein tolles Projekt mit vielen engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, Mabruk!
Ich wünsche noch viel Erfolg
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Georgios Chatzoudis | 26.02.2019 | 1297 Aufrufe | 17 | Interviews

"Auf diese Weise zerstört sich eine liberale Demokratie"

Interview mit Wilhelm Heitmeyer über Kontrollverluste und Radikalisierungen

Carmen Maler | 27.02.2019 | 10:36 Uhr
Glaube auch, dass die 68er zumindest kulturell die Grundlage für den Neoliberalismus als Lebensmodell gelegt haben. Der Kult um die individuelle Selbstverwirklichung, das Kappen aller kollektiven Verpflichtungen, Eigennutz vor Gemeinwohl, Symbol- und Identitätspolitik - das sind alles Signaturen, die 68 und Neoliberalismus gemein haben. Ein Blick in die Biographien vieler 68er steht dafür. Die meisten finden sich heute in der Partei des Neoliberalismus schlechthin wieder - bei den Grünen.

Zu Frank L: Sie argumentieren immer aus wirtschaftsliberaler Perspektive. Zu viele Steuern, Sozialdemokraten verstehen nichts von Wirtschaften etc. Warum machen Sie sich so sehr die Position der Wirtschaft zu eigen, zumal es der deutschen Wirtschaft so gut geht wie selten zuvor? Nur bei den Leuten kommt nichts davon an. Aber das scheint ja nicht gerade ihre Sorge zu sein.
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Georgios Chatzoudis | 26.02.2019 | 1297 Aufrufe | 17 | Interviews

"Auf diese Weise zerstört sich eine liberale Demokratie"

Interview mit Wilhelm Heitmeyer über Kontrollverluste und Radikalisierungen

Frank L. | 27.02.2019 | 09:41 Uhr
Ich gebe zu den letzten Kommentar nicht ganz folgen zu können, aber ich meine die Grundintention zu verstehen. Meine Grundthese im ganz großen Bild ist folgende:

Nach 68 gab es einen (unausgesprochenen) Deal. Das "linksliberale" Spektrum erhält die Dominanz über Kultur und Gesellschaftspolitik und läßt das "rechte/wirtschaftsliberale" Spektrum in Sachen Wirtschaft/Finanzen in Ruhe.

Die Folgen sind fatal - im linken Spektrum gibt es keine Kompetenz mehr auf der witschaftlichen Seite - Nahles? Kühnen? Baerbock? Schlimmer ist aber noch,dass sich als Kompensation dafür auf verrückte Weise auf Genderthemen etc. gestürzt wird, weil dort keine Ahnung gebraucht wird, sondern nur Empörung.

Beispiel Berlin und die Enteignungsinitiative. Wieviele zusätzliche Wohnungen bringt das nochmals?


Ausserdem: wer will denn entscheiden, wer eine Innenstadtwohnung nötiger hat. Die junge Familie, die sonst 2 Stunden pendeln muss oder die alte Oma, die seit 30 Jahren dort wohnt? Es ist nicht alle schwarz oder weiß. Oder: wie siehr es denn aus, wenn die Familie progressiv links ist und die Oma ein alte Naziverehrerin? ist dann Gentrifizierung nicht so schlimm? Fragen über Fragen.

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Georgios Chatzoudis | 26.02.2019 | 1297 Aufrufe | 17 | Interviews

"Auf diese Weise zerstört sich eine liberale Demokratie"

Interview mit Wilhelm Heitmeyer über Kontrollverluste und Radikalisierungen

Helga Bissling | 26.02.2019 | 20:01 Uhr
Volle Zustimmung mit den beiden, aber ich denke dass die 68er einen Gutteil selber zu der Entsolidarisierung begetragen haben - bis heute bekämpfen sie Familien und fordern ein durchindividualisiertes Leben.

Ehegattensplitting - Weg damit! Familien sind eh die Keimzelle der Unterdrückung
Schulnoten - Weg damit! Warum auch auf das Leben vorbereiten, wenn man seinen Namen tanzen kann
Dörfliches Leben und Vereine - Weg damit! Alles antiprogressive Ewiggestrige
Deutschland - We damit! warum Heimat?

Und dann wundern sie sich, dass jeder nur noch als Ich-AG rumläuft. Der keim des Neoliberalismus waren die 68er und ihre heutigen Steigbügelhalter sind die Grünen.

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Georgios Chatzoudis | 26.02.2019 | 1297 Aufrufe | 17 | Interviews

"Auf diese Weise zerstört sich eine liberale Demokratie"

Interview mit Wilhelm Heitmeyer über Kontrollverluste und Radikalisierungen

Carmen Maler | 26.02.2019 | 17:28 Uhr
Ich kann Ihnen in vielen Punkten zustimmen: Die SPD ist schuldig an der Radikalisierung der Gesellschaft und am Erstarken der Neuen Rechten. Mit der Agenda2010 hat sie sich von Sozialer Gerechtigkeit verabschiedet, einen Großteil ihrer Gefolgschaft zunächst links liegen lassen und an rechts abgegeben. Ihre Zuwendung gilt einem linksliberalen, also neoliberalen, juste milieu. Dieses Milieu, die idealisierte Mitte, umwerben inzwischen alle Parteien, selbst Die Linke. Bei Eribon kann man das in seiner Rückkehr nach Reims alles schön nachlesen. Insofern kein primär deutsches Phänomen. Nur das ändert alles nichts daran, dass die Flüchtlingskrise ursächlich nichts mit dem Rechtsruck zu tun hat. Der Rechtsruck hängt mit einer Durchökonomisierung aller gesellschaftlichen Bereiche zusammen, bei der Bürger zu Marktteilnehmern gedrillt werden. Wettbewerb und Konkurrenz statt Solidarität. Das ist aber Programm der neoliberalen Eliten seit den 1980er Jahren, ungebremst in den 90ern. Sie arbeiten sich hier an der Flüchtlingspolitik ab, statt sich über die Politik einer ökonomischen Durchgestaltung aller öffentlichen und privaten Sphären zu empören.
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Georgios Chatzoudis | 26.02.2019 | 1297 Aufrufe | 17 | Interviews

"Auf diese Weise zerstört sich eine liberale Demokratie"

Interview mit Wilhelm Heitmeyer über Kontrollverluste und Radikalisierungen

Frank L. | 26.02.2019 | 16:56 Uhr
Wissen Sie, nur weil ein Professor etwas meint, muss ich ja nicht seiner Meinung sein. Er liegt schlichtweg falsch mit einigen Schlussfolgerungen.

Für mich hätte es einen Rechtsruck wie heute ohne 2015 nicht gegeben. Die AfD lag damals bei 4% und wäre den Weg der Reps gegangen. Unterschätzen Sie nicht was ich meine – 2015 und die bis heute anhaltende Weigerung der massgeblichen Politiker die Asylproblematik nicht nur kosmetisch, sondern per Gesetz zu beenden, hat das Grundvertrauen von vielen treuen Sozialdemokraten nachhaltig zerstört. Diese Regierung war – und ist – bereit, alles vor die Hunde gehen zu lassen, was sich Menschen in Jahrzehnten aufgebaut haben, nur um dem linksliberalen Milieu zu gefallen.

Aber noch ein Wort zu dem Professor – ja, durch die sozialen Medien haben die linken Gatekeeper ihre Macht verloren, aber sie selber haben sich von einer ökonomischen Vernunft (SPD unter Schmidt) auf Randthemen wie Gender etc abdrängen lassen. Wo sind denn die linken Demos für eine Kapitalertragssteuer? Lieber protestiert man gegen ein Häuflein Nazis irgendwo. Den linken Kräften mangelt es komplett an Kompetenz gegen das Finanzkapital. Wenn ich schon höre dass Kevin Kühnert der Hoffnungsträger ist – ein Mann, der außer der Uni nie was relevantes gesehen hat soll also die komplexe Finanzwelt in den Griff bekommen? Ist denn heute schon Mainz bleibt Mainz?

Nein, was heute passiert kann sich das „linksliberale“ Milieu zum großen Teil ans eigene Revers heften.
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Georgios Chatzoudis | 26.02.2019 | 1297 Aufrufe | 17 | Interviews

"Auf diese Weise zerstört sich eine liberale Demokratie"

Interview mit Wilhelm Heitmeyer über Kontrollverluste und Radikalisierungen

Carmen Maler | 26.02.2019 | 15:14 Uhr
Der Kommentar des Vorredners zeigt, dass er den Text entweder nicht gelesen oder, was beunruhigender ist, nicht verstanden hat. Heitmeyer macht deutlich, dass die Flüchtlingskrise nur als Verstärker einer Demokratiekrise zu verstehen ist, die wesentlich älter ist und die ursächlich nichts mit den Flüchtlingen zu tun hat. Er hat auch nicht verstanden, dass Heitmeyer darauf hinweist, dass die Fluchtursachen viel mit diesen eigentlichen Gründen einer Demokratiekrise zu tun haben. Es ist eine frei flottierende Wirtschaft, angetrieben von einem ungezügelten Finanzkapitalismus, die nicht nur unsere Demokratie, sondern die ganze Welt in eine schwere Krise stürzt. Kontrollverluste des Politischen, zugunsten von Kontrollgewinnen fürs Kapital.
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Agnes Silberhorn | 14.09.2011 | 1731 Aufrufe | 3 | Veranstaltungen

Lebensläufe und Spruchpraxis von Wehrmachtrichtern

23.09.2011 | Leipzig

Marcus | 26.02.2019 | 14:07 Uhr
Sehr geehrte Frau und Herr Brändle,

bitte um kontakt bezuglich Oberst Graf von Pfeil

MfG
Marcus
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Georgios Chatzoudis | 26.02.2019 | 1297 Aufrufe | 17 | Interviews

"Auf diese Weise zerstört sich eine liberale Demokratie"

Interview mit Wilhelm Heitmeyer über Kontrollverluste und Radikalisierungen

Frank L. | 26.02.2019 | 13:38 Uhr
Ich frage mich auch oft was ist eigentlich passiert? Die SPD war lange meine Partei, aber es war eine Partei, die kluge Politik gemacht hat. Heute kann ich nichts mehr an ihr finden. Warum?

Beispiel: viele denken bei 2015 wie ich – ja, es war gut zu helfen, aber: für mich war der unausgesprochene Deal, dass wir im großen Ausmaß helfen, aber dann alles tun, um die Unberechtigten wieder aus dem Land zu bringen. Was passiert aber? Nichts. Die SPD tanzt nach der Pfeife der Linken und Grünen. Beispiel sichere Drittstaaten Tunesien etc.

Und so kommen monatliche 15 000 Neue an, Abschiebungen gerade mal 2000 bei 60 000 vollzugspflichtig Abgelehnten... die Steuerlast des Mittelstandes steigt und steigt, aber man koketierte mit den Linken, die gleich alle Grenzen aufmachen wollen. Egal, was das bedeutet, wenn hier Millionen Armustflüchtlinge hereinkommen.

Die „Linke“ versteht nicht, dass das alles kein „Spass“ ist. Hier geht es um diesen Staat, das was die Menschen sich aufgebaut haben. Da kann man nicht mal so „Grenzen auf“ fordern. Das bedeutet dieses Land zu zerstören.

Nein, es ist das linke Milieu, dass selber masslos geworden ist, um seine Hypermoral zu bedienen. Dann braucht man sich aber über die AfD nicht wundern.

Vielleicht gibt es ja mal wieder eine SPD der Schmidts, Wehners oder Brandts... dann erledigt sich die Rechte von alleine, aber so sehe ich schwarz.
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Georgios Chatzoudis | 12.02.2019 | 867 Aufrufe | 4 | Interviews

"Das Überlegenheitsgefühl der Militärs wurde verletzt"

Interview mit Matthias Häussler über den Genozid an den Herero

Frank W. | 22.02.2019 | 07:34 Uhr
Aus Wikipedia: Infolge einer längeren Dürreperiode um 1830 dehnten die rinderzüchtenden Herero (Herero bedeutet ursprünglich Viehbesitzer) ihre Weidegebiete immer stärker nach Süden aus und verdrängten dabei die dort seit 1700 siedelnden Nama.


... Frage: wird das eigentlich von den Herero thematisiert? Genau dieser Satz sollte eigentlich diese ganze Diskussion als absurd entlarven. Es ist schlechterdings nicht möglich die Geschichte der Vergangenheit im Heute "wiedergutzumachen", zumindest nicht wenn die Betroffenen seit langer, langer Zeit unter der Erde liegen. Es ist ein sehr deutsches Konzept, bis zum heutigen Tag einer Erbschuldanahme über x Generationen nachzuhängen.

Aber Deutschland war ja schon immer das Land der Sonderwege und Extreme, oder mit Churchill: Die Deutschen liegen einem entweder zu Füßen oder sie halten einem das Messer an die Kehle.
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Georgios Chatzoudis | 12.02.2019 | 867 Aufrufe | 4 | Interviews

"Das Überlegenheitsgefühl der Militärs wurde verletzt"

Interview mit Matthias Häussler über den Genozid an den Herero

Annika Fromsberg | 14.02.2019 | 13:39 Uhr
Aus meiner Sicht krankt die gesamte Diskussion um Namibia an der Definition eines Völkermordes, wie der Autor auch eingangs sagt. Um es mal vergleichend darzustellen:

- Waren die Gulags, in die die Sowjets ganze Völker verschleppten Völkermord?
- Waren die Sowjetgreuels im Osten Deutschland Völkermord oder die Bombenangriffe der Allierten?
- War Vietnam ein Völkermord?


Wer ernsthaft dieses Vergleiche zieht kann nur zu einem Urteil kommen. Bei aller Grausamkeit muss es Kriterien geben, die "neutral" zutreffend sind. Wenn die Proklamation eines Offiziers, die nicht von der Regierung geteilt wird, der wichtigste Beweis ist, dann sieht es düster aus für die deutsche Historikerzunft.

Eines aber sollten Historiker in der Tat den Populisten überlassen - ein "bluttriefendes Dokument", wie das von Trotha als Kern ihrer Argumentation heranzuziehen. Das ist pure Emotionalisierung und hat mit Wissenschaft wenig zu tun.
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Lene Schwerdtfeger | 07.02.2019 | 432 Aufrufe | 1 | Veranstaltungen

Der überforderte Frieden. Versailles und die Welt (1918-1923)

19.02.2019 | Köln | Fritz Thyssen Stiftung, Apostelnkloster 13-15, 19:00 Uhr

Jan-Holger Kirsch | 13.02.2019 | 12:31 Uhr
Siehe zum Thema auch:
Ewald Frie, 100 Jahre 1918/19. Offene Zukünfte, in: Zeithistorische Forschungen/Studies in Contemporary History 15 (2018), S. 98-114, URL: http://www.zeithistorische-forschungen.de/1-2018/id=5561