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Ingolf Seidel | 09/26/2019 | 321 Views | 5 | Announcements

LaG-Magazin im September erschienen: 80. Jahrestag des deutschen Überfalls auf Polen

O. Ingmar | 03.10.2019 | 08:22
"An sich legitime und zu diskutierende Forderungen an Deutschland nach Entschädigungszahlungen."


Ja, sicher, schon mal was von Verträgen gehört? Polen hat auf diese 1953 verzichtet. Bestätigt wurde der Verzicht in den 70gern und dann noch einmal von der - nun frei gewählten - polnischen Regierung im Jahr 1990.

Es ist unfassbar, Herr Seidel, was sie da von sich geben. Oder kann dann auch folgendes gesagt werden. Wäre ja nur folgerichtig:

"An sich legitime und zu diskutierende Forderungen an Polen nach Rückgabe Schlesiens, Pommern und Ostpreußens. Selbstredend konkludent auch die legitime Forderung Polens nach der Rückgabe der von Stalin geraubten ostpolnischen Gebiete von 1938."

Oder wollen sie nur Öl ins Feuer einer europäischen Spaltung gießen? vertragstreue ist ein wichtiges Gut!
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Ingolf Seidel | 09/26/2019 | 321 Views | 5 | Announcements

LaG-Magazin im September erschienen: 80. Jahrestag des deutschen Überfalls auf Polen

G. Reinhard. | 01.10.2019 | 16:59
Die historische Wissenschaft offenbart nun auch hier, dass sich aus jeder Geschichte eine Legende entwickelt. Für die Betrachtung de Vergangenheit zementiert den scheinbaren Ablauf der Ereignisse und macht so ein wirkliches Lernen aus Geschichte unmöglich.
Weder ist hier von polnischer Kriegseuphorie die Rede, bald in Berlin zu stehen, noch von den zahlreichen von England gedeckten Überfällen auf Deutsche im Lande selbst. Dass Hitler und Stalin, den der Westen erst mal im Regen stehen ließ, sich Polen aufteilten, wäre zumindest erwähnenswert gewesen. Lernen aus der Geschichte heißt auch, der unliebsamen Realität eines Konfliktes ins Auge zu blicken an dem immer mehrere Akteure beteiligt sind. Diese Betrachtung und nicht ideologisch-verblendete Scheuklappen würden helfen aus Geschichte zu lernen.
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Ingolf Seidel | 09/26/2019 | 321 Views | 5 | Announcements

LaG-Magazin im September erschienen: 80. Jahrestag des deutschen Überfalls auf Polen

O. Ingmar | 29.09.2019 | 11:28
Muss Stalin erwähnt werden? Kann man so oder so sehen.

Klar ist schon, dass er keinen Deut besser war. Siehe Katyn. Die Lehre ist doch das Linkaußen und Rechtsaußen Unheil bringen. Umso verrückter das die Linke Renner mit Antifasticker im BT auftrit. Was für eine Geschichtsvergessenheit.

Vielleicht kommt ja nochmals der Tag, wo Linke und AfD beide bei 4,9% liegen. Dann ist ne Pulle Schampus fällig.
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Georgios Chatzoudis | 06/24/2014 | 20677 Views | 8 | Interviews

Ustaša - "Faschismus und Nationalsozialismus als ideologische Leitsterne"

Interview mit Alexander Korb über Kroatien im Zweiten Weltkrieg

Dr. Alexander Korb | 27.09.2019 | 18:01
Danke, sl!
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Ingolf Seidel | 09/26/2019 | 321 Views | 5 | Announcements

LaG-Magazin im September erschienen: 80. Jahrestag des deutschen Überfalls auf Polen

Peter E. | 27.09.2019 | 16:42
Lobenswerte Arbeit, aber leider wird der Hitler-Stalin Pakt wie so oft nicht erwähnt. Zur Wahrheit gehört dazu, dass ohne Stalins Kooperation ein solcher Überfall zumindest schwerer geworden wäre.

Aber es scheint, dass das ganze Bild weder von Links geschweige denn von Rechts in die eigene Ideologie passt. Daran leider leider auch die Wissenschaft.

Ausgewogenheit und das Nichtverschweigen der eigenen Ideologie abträgicher Fakten wären wünschenswert.
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Georgios Chatzoudis | 10/27/2017 | 5714 Views | 46 | Presentations

Schuld und Schulden: Hypotheken der deutschen Besatzungsherrschaft in Griechenland und Europa

Vortrag von Karl Heinz Roth im NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln

Maria | 26.09.2019 | 10:03
Lieber Momo, lieber Herr Roth,

ich lade sie herzlich zur Kölner Tafel ein.

Wenn sie schon so großzügig 1,3 Billionen haben, könnten sie auch mal an die Menschen denken, die dieses Geld in 40 Jahren harter Arbeit erwirtschaftet haben und nun Flaschen sammeln.

Es muss schön sein ein staatlich alimientierter Student oder Professor zu sein.

Vielleicht ist es Zeit einmal in der Realität anzukommen.

Vielen Dank
Maria
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Georgios Chatzoudis | 10/27/2017 | 5714 Views | 46 | Presentations

Schuld und Schulden: Hypotheken der deutschen Besatzungsherrschaft in Griechenland und Europa

Vortrag von Karl Heinz Roth im NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln

FFF - Momo | 22.09.2019 | 11:07
1,3 Billionen fürs Klima!

Schluß mit den Diskussionen aus dem letzten Jahrhundert! Ob rechts oder links - die 70ger Jahre sind vorbei! neue Zeiten - neue Herausforderungne!

1,3 Billionen für:

ÖPNV
Neue Antriebe
Aufforstung weltweit
Frauenförderung in Afrika, um die Geburtenrate zu senken

Aber bitte nicht um damit die PiS jedem Polen einen porsche kaufen kann.

Es ist 5 vor 12! Klimarettung jetzt!

FFF - Euer Momo
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Georgios Chatzoudis | 10/27/2017 | 5714 Views | 46 | Presentations

Schuld und Schulden: Hypotheken der deutschen Besatzungsherrschaft in Griechenland und Europa

Vortrag von Karl Heinz Roth im NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln

Kati | 19.09.2019 | 07:43
Es geht immer nur ums Geld bei den Linksliberalen. Ob beim Klima, bei der Versöhnung der Völker, bei den Flüchtlingen, bei Europa.

Geld, Geld, Geld.

Das ist aus meiner Sicht das Problem. Keine intelligenten Ansätze, nichts. Nur immer das Geld anderer Leute rausprügeln. Und sich dann wundern, warum die Rechten immer stärker werden.








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Georgios Chatzoudis | 09/09/2019 | 1271 Views | 3 | Interviews

Wohin mit diesem Europa?

Zu Gast bei L.I.S.A. mit Ulrike Guérot

M. Ulrich | 12.09.2019 | 07:50
Sehr geehrter Herr Wolff, es mag sein, dass es stimmt, was sie sagen, aber das reicht schlichtweg nicht. Es funktioniert immer weniger Diskussionen aus dem Weg zu gehen, nur weil sie dem linksalternativen Mainstream nicht genügen. Miriam Lau hat hier einen guten Artikel verfasst:

https://www.zeit.de/2019/35/cdu-neue-rechte-afd-werteunion-konservatismus


Fakt ist, dass die linken Parteien immer mehr verlieren: die Linke hatte noch 5,5% bei den Europawahlen und hat in Ostdeutschland ein Desaster erlebt. Warum? Weil sie meint Wagenknecht wegmobben zu müssen und sich dadurch zu einer komplett sektiererischen Westpartei zu machen. Bis 1989 hatten Linksaußenparteien westlicher Prägung 0,1%. Da ist die Linke auf gutem Weg. Zumindest die 5%-Hürde dürfte schon bald ein Problem werden, wenn die alten Genossen das Zeitliche gesegnet haben.

Über die SPD braucht man momentan kaum zu reden und die Grünen werden auch wieder 15% zurückgehen, wenn der Klimahype von der anstehenden Rezession geschluckt ist.

Mit anderen Worten: Es geht abwärts für das linke Spektrum. Warum? Die Antwort liegt unter anderm in der arroganten "Haltung" gegenüber anderen Meinungen, die sie ausdrücken. Demokratie heißt eben nicht, dass alle nur einen bestimmten Meinungskorridor, den linksliberal bestimmt, betreten dürfen.
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Georgios Chatzoudis | 09/09/2019 | 1271 Views | 3 | Interviews

Wohin mit diesem Europa?

Zu Gast bei L.I.S.A. mit Ulrike Guérot

Wilhelm Wolff | 11.09.2019 | 22:06
Ich möchte mal darauf hinweisen, dass der bei ca. 3:20 erwähnte David Engels nicht "von rechts vereinnahmt wird", sondern schlicht rechts ist: Unterschrift der "Erklärung 2018", Veröffentlichungen in einschlägigen rechten Medien (Cato, Weltwoche, Tagespost etc.), Vortrag auf Einladung der AfD, Förderung durch die polnische Regierung, Mitbegründung einer Oswald-Spengler-Gesellschaft usw.
Den Vortrag bei der AfD im Bundestag gibt es hier nachzulesen: https://www.theeuropean.de/david-engels/15947-untergang-des-abendlandes und der beseitigt doch meines Erachtens alle Zweifel daran, wie dieser Mensch politisch einzustufen ist. Eine oberflächliche Internetrecherche lässt mich übrigens vermuten, dass es sich mit den anderen Leuten, die zu dem erwähnten Buch "Renovatio Europae" beigetragen haben, nicht anders verhält.
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Prof. Dr. Dr. h.c. Andreas Speer | 07/22/2017 | 588 Views | 1 | Articles

Keine Interaktion! Bild-Text-Bezüge von Beischriften. Eine Standortbestimmung in fünf Punkten

Francisca Feraudi-Gruénais (Alte Geschichte, Universität Heidelberg) zum a.r.t.e.s. forum 2016

Stefan Junginger | 11.09.2019 | 08:27
Jede Kommentierung in irgwendeiner Form, sei sie nachträglich, ex post zutreffend, hat doch genau so eine eigene Vorgeschichte, und die erklärt nicht warum jemand sich derlei viel Arbeit macht ohne zu verstehen das er Teil eben dieser gewesen sein muss. Da könnte ja jeder kommen. Wen, denkt man, spricht das an?
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Georgios Chatzoudis | 09/09/2019 | 1271 Views | 3 | Interviews

Wohin mit diesem Europa?

Zu Gast bei L.I.S.A. mit Ulrike Guérot

Steffen Eitner | 09.09.2019 | 17:55
Ein geeintes Europa kann auf Dauer nicht ohne Bürger mit europäischem Bewußtsein funktionieren. Aber dazu brauchen wir eine gerechte Verständigung mit einer neutralen Sprache. Esperanto steht seit langem dazu bereit und mit dieser Frage haben sich Esperanto-Freunde schon lange beschäftigt. Und alle anderen haben keinen praktikablen Gegenvorschlag machen können. Ich kann nur alle Proeuropäer bitten, den Ansatz von Europa-Demokratie-Esperanto zu unterstützen. Informieren Sie sich bitte und vergessen Sie für eine kleine Zeit ihre Vorurteile. Vielen Dank!
http://de.e-d-e.eu
http://fr.e-d-e.eu
http://e-d-e.eu
http://de.e-d-e.eu/geschichte/e-d-e-vorlaeufer
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Georgios Chatzoudis | 10/27/2017 | 5714 Views | 46 | Presentations

Schuld und Schulden: Hypotheken der deutschen Besatzungsherrschaft in Griechenland und Europa

Vortrag von Karl Heinz Roth im NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln

M. Ulrich | 07.09.2019 | 08:56
Ich bitte darum mich nicht falsch zu verstehen - als Gegenleistung für einen Schuldenschnitt müsste natürlich Griechenland rechtsverbindlich eine Aufgabe aller möglicherweise noch offenen historisch begründeten Forderungen und Reparationsforderungen erklären. Dies wäre wohl auch der Öffentlichkeit vermittelbar.


Noch eine kleine Kritik an dem Video der Veranstaltung: wie kann es sein, dass Dr. Roth dort ohne Gegenrede seine (aus meiner Sicht europagegnerischen) Thesen verbreiten darf, ohne eine Gegenposition zu Wort kommen zu lassen? Wieso gibt es einen Moderator, der sich (mit Verlaub) absolut devot verhält, anstatt auch einmal kritische Aspekte in die Runde zu geben? Alles in allem kein Glanzstück der Stiftung. Egal wie man Dr. Roth bewertet - er vertritt eine radikale Position, die der Antithese "Was würde dies für Europa jenseits formalsjuristischer Erwägungen bedeuten?", bedürfte. So geht eine gute Diskussionskultur jedenfalls nicht.


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Georgios Chatzoudis | 10/27/2017 | 5714 Views | 46 | Presentations

Schuld und Schulden: Hypotheken der deutschen Besatzungsherrschaft in Griechenland und Europa

Vortrag von Karl Heinz Roth im NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln

K. Wiemann | 05.09.2019 | 07:47
Sehr geehrter Herr Ulrich, ein Schuldenschnitt als Initiative Berlins ist ein guter Vorschlag. Das wäre ein wichtiges Signal nicht nur an die Länder mit den untragbaren Schulden, sondern an ganz Europa. Allein es mangelt am politischen Personal und am Willen in der veröffentlichten Meinung, diesen Schritt durchzusetzen und dem Wahlvolk begreiflich zu machen. Mfg, KW
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Georgios Chatzoudis | 10/27/2017 | 5714 Views | 46 | Presentations

Schuld und Schulden: Hypotheken der deutschen Besatzungsherrschaft in Griechenland und Europa

Vortrag von Karl Heinz Roth im NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln

M. Ulrich | 04.09.2019 | 12:54
Sehr geehrter Herr Wiemann, als ursprünglich großer Fan des Euros sehe ich das mittlerweile ähnlich. Aus meiner Sicht sind die Auffassungen und Mentalitäten zu unterschiedlich für eine gemeinsame Währung. Das meine ich nicht wertend.

Allerdings könnte an dem Punkt der Staat einiges mit Steuersenkungen bei der Gehaltsklasse 20 - 80 000 € tun. Die Mittelschicht wird erdrückt bei explodierenden Kosten. Dann würde auch das Binnenwachstum steigen, die Auslandsnachrage angeregt. Deutschland hat nach Belgien die höchste Steuer- und Abgabenlast der OECD.


Aber am Ende sind das zwei unterschiedliche Fragen. Ich habe hier einen interssanten Vorschlag gelesen - Schuldenschnitt gegen endgültige Aufgabe von allen alten Forderungen. Vielleicht ein Weg, der gangbar ist.
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Ulf Ludßuweit | 04/28/2018 | 1075 Views | 3 | Articles

Das ehemalige Landmaschinenunternehmen Philipp Mayfarth & Co. und seine jüdische Inhaberfamilie Moser

Eine Zusammenfassung

Ella Etzold-Diez | 03.09.2019 | 19:54
Auf den Spuren meiner Jugend in Fechenheim (1952-1963)
wanderte ich am 30.8.2019 durch den Ort, auch entlang der Cassella -Strasse, und stand vor dem eindrucksvollen Industriebau:
"Die Mayfarth!" Mehr wusste ich nicht mehr. Dank Ihrer hervorragenden Publikation konnte ich mehr zur Firma erfahren. Dank auch, dass Sie Verdienste und Schicksal der jüdischen Familie Moser hier aufgezeichnet haben.
Ella Etzold-Diez, Tutzing
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Georgios Chatzoudis | 10/27/2017 | 5714 Views | 46 | Presentations

Schuld und Schulden: Hypotheken der deutschen Besatzungsherrschaft in Griechenland und Europa

Vortrag von Karl Heinz Roth im NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln

K. Wiemann | 03.09.2019 | 19:29
Sehr geehrter Herr Ulrich, man könnte auch anders argumentieren: Es herrscht längst eine Art Krieg in Europa. Deutschland führt einen ökonomischen Krieg gegen den Rest des Kontinents. Der gewaltige deutsche Überschuss sind auf der anderen Seite die gewaltigen Defizite der - so zynisch muss man erst einmal sein - "europäischen Partner". Deutschland ist es im Zuge der EU-Verträge seit den 90er Jahren gelungen, seine kompletten Handelskosten - von der starken D-Mark bis hin zu den Lohnkosten - nach und nach zu externalisieren. Die Rechnung zahlen nun die anderen, die unter dem Diktat Berlins keine monetären Optionen mehr haben, der aggressiven deutschen Handels- und Wirtschaftspolitik etwas entgegenzusetzen. Im Gegenteil: Berlin hat freie Hand, den anderen die Bedingungen aufzuzwingen, die vor allem dem eigenen Vorteil dienen. Es gibt "böse" Stimmen, die davon sprechen, dass Deutschland im Zuge der Finanzkrise das gelungen ist, was Deutschland in zwei Weltkriegen anstrebte, aber letztlich nicht gelang. Ohne Waffen. Da erscheint es nicht ganz abwegig, dass "europäische Partner" auf den Gedanken kommen, Entschädigung zu verlangen. Man muss auch als Deutscher die Deutschland-Brille mal ablegen. Mfg, KW
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Georgios Chatzoudis | 10/27/2017 | 5714 Views | 46 | Presentations

Schuld und Schulden: Hypotheken der deutschen Besatzungsherrschaft in Griechenland und Europa

Vortrag von Karl Heinz Roth im NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln

M. Ulrich | 03.09.2019 | 06:41
Sehr geehrter Herr Wiemann, mit derselben Logik kann ich einen Juristen finden, der die zwangsweise Abtretung Schlesiens für zumindest zweifelhaft erklärt. Darum geht es aber nicht. Es geht um viel mehr - nämlich um den Frieden in Europa.

Nehmen wir einmal an, Dr. Roths Forderungen würden durchkommen. Was würde passieren? Forderung um Forderung würde auf Deutschland hereinprasseln. Die Summe würde schnell die 1,3 Billionen übersteigen. Die würde bedeuten, dass Deutschland - immerhin der Motor Europas - vollkommen überfordert wäre. Wie hoch wollen sie die Steuerschraube drehen? (und es ist nicht so, als wenn dies am Ende die "schuldigen" Unternehmen zahlen würden oder auch nur könnten. Das ist eine Nebelkerze des Dr. Roth. So schnell wie die ihr Kapital herausziehen würden, können sie nicht mal gucken). Also, ich sage es ihnen: die AfD wäre schneller, als ihnen lieb ist bei 50%. Die gesamte Wirtschaft Europas würde kollabieren, die Inflation explodieren. Und als Ironie der Geschichte würden am Ende die wahren Opfer mal wieder von ihren korrupten Eliten mit Amosen abgespeist.


Das ist es, was an Herrn Roths Thesen so gefährlich ist. Und das ist ein Weg, den niemand befördern sollte. Früher nannte man das einmal gesamtgesellschaftliche Verantwortung. Früher war nicht alles besser, aber manches schon.

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Georgios Chatzoudis | 10/27/2017 | 5714 Views | 46 | Presentations

Schuld und Schulden: Hypotheken der deutschen Besatzungsherrschaft in Griechenland und Europa

Vortrag von Karl Heinz Roth im NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln

K. Wiemann | 02.09.2019 | 10:41
Bei allem wie man zu Herrn Roths Vortrag steht, kann er so sehr ausserhalb des Diskurses gar nicht zu stehen, wenn selbst der Wissenschaftliche Dienst des Deutschen Bundestages zuletzt noch festgestellt hat, dass er Zweifel an der position der Bundesregierung zu den griechischen Reparartionsforderungen hat. Und möchte hier festhalten: Der WD ist keine undemokratische Institution, sondern demokratischer Bestandteil dieser Republik. mfg, KW
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Georgios Chatzoudis | 11/29/2016 | 1943 Views | 1 | Interviews

"Ein Journalismus, der sich Narrativen fügt, ist ein Widerspruch in sich selbst"

Interview mit Ulrich Teusch über die Glaubwürdigkeitskrise der Medien

Michaela Lusru | 31.08.2019 | 14:39
> .L.I.S.A: Herr Professor Teusch, Sie sind Politikwissenschaftler und Journalist und haben zuletzt ein medienkritisches Buch vorgelegt. <

Wieso "medienkritisches Buch"? Hat L.I.S.A. das Buch nnit gelesen und dennoch dazu Interwievt?
Der Grundtenor dieses Buches ist nicht die Medienkritik, sondern die Gesellschaftskritik an der derzeitigen Denk- und Handlungsweisen in und um "unsere" Medien aller Art. Es ist die politisch handende Elite, die hier kritisiert wird - nicht bemerkt?
Und ja, erst dazu gehört dann auch die bestens versorgte obere Medienelite selber, die ihr warmes anscheinend kaum kontrollierbares Nest der Abschreiber von den hochgradig vorab filternden Agenturen der obersten Medieneliten zu schätzen wissen, denen es so wenig nach "Veränderung" drängt, Mediengesellschaft halt ...
Daher Teusch:
> Denn in einer von Medien geprägten Welt kann es gar nicht genug Medienkritik geben <
Denn:
> Es gibt nach wie vor viele integre, sauber arbeitende Journalisten; und die werden durch den Begriff „Lügenpresse“ nun pauschal mit in Haft genommen für die vielen Fehlleistungen, die andere zu verantworten haben. <
und:
> Was man alles berichten könnte, steht in einem grotesken Missverhältnis zu dem, was man tatsächlich berichten kann. Die spannende Frage lautet: Wie und nach welchen Kriterien wird ausgewählt? Und da ist im medialen Mainstream seit einiger Zeit zu beobachten, dass die Nachrichtenauswahl sich immer ähnlicher wird, <

Also nicht nur strukturell und situationsbedingt ("jedes Medium ist ein Lückenmedium"), sondern auch aus sachfremden Betrachtungen (Personal- und Kosten der Recherche usw.), aus neoliberaler Grundposition (jedes Medium ist so frei - so es "frei" ist - selbst zu entscheiden, wo es vorgesiebte Nachrichten abholt oder das sein lässt) und aus Machtkalkül bezüglich der herrschenden Politikerkaste, die letztlich das einzige kleine Kontröllchen der Medien ist, wenn es um das Geld heht) - gesamt: Aus gesellschaftlicher Verwendung der Medium, unten wie oben und den irrigen Narrativen von "freien Medien", die gleich mit gemeinsam dazu konstruiert werden, denn:
> Solange sich Journalisten oder Medien innerhalb der vom politischen Mainstream vorgegebenen Bandbreite positionieren, sind sie in der Tat „unbelangbar“. Das ändert sich aber sehr schnell, wenn sie für Auffassungen Partei ergreifen, die sich außerhalb des Mainstreams befinden, < es kommt zu Lückenpresse ...

So muss ich denn (doch mal) abschreiben bei Teusch, denn das ist kaum besser zu formulieren:
> Konkret: Lücken entstehen zum Beispiel, wenn bestimmte Nachrichten regelrecht unterdrückt werden; das wären dann Lücken im Wortsinn. Der Begriff bezieht sich aber auch auf die Nachrichtengewichtung; die eine Nachricht wird künstlich hochgespielt, die andere wird zwar irgendwo gemeldet, aber bewusst unten gehalten. Oder auf die Kontextualisierung von Nachrichten: Die eine Nachricht wird tendenziös eingebettet, mit einem „spin“ versehen, die andere nicht. Dann gibt es die „double standards“, also das Messen mit zweierlei Maß. Ein Beispiel: Wenn man das Vorgehen Russlands auf der Krim als „völkerrechtswidrig“ klassifiziert – was man natürlich tun kann –, aber die völkerrechtliche Dimension bei den Kriegen im Nahen und Mittleren Osten komplett ausblendet, ist das natürlich ein doppelter Standard. Damit eng verbunden sind gewisse Sprachregelungen. Warum nennt man die Kämpfer im Osten der Ukraine „pro-russische Separatisten“, warum nicht – zum Beispiel – „moderate Rebellen“? <
oder die Milliardäre in Nordamerika nur "Philantropen" und die in Russland "Oligarchen", wo doch keine von beiden die eigenen Milliarden mit eigenen Händen (oder Köpfen) hergestellt haben ....

bleibt die Antwort von Teusch, was sich (?) zu ändern habe, als ausgesprochen gesamtgesellschaftlicher Prozess und nicht etwa nur in Medien:

> Also double standards vermeiden, sich Narrativen oder gerade angesagten Dogmen politischer Korrektheit verweigern, sich interessengeleiteten Sprachregelungen widersetzen, er müsste auf möglichst großer Bandbreite informieren und kommentieren, seine gesellschaftliche Integrationsfunktion wiederentdecken. ...<

Von wegen "medienkritisches Buch ....