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Georgios Chatzoudis | 16.10.2018 | 1877 Aufrufe | 16 | Interviews

"Ideologische Querverbindungen zwischen Neoliberalismus und Rechtspopulismus"

Interview mit Christoph Butterwegge über die Partei AfD in den Parlamenten

Michaela Lusru | 25.08.2019 | 00:14 Uhr
Ja, unerwartet darf "Arroganz" auch Herrn Prof. Butterwegge zugerufen werden, selbst und gerade von den Menschen, die eigentlich seine Badewanne sind ...
Ohne auf Einzelheiten einzugehen, ist festzustellen - und nicht nur in diesen - auch noch schriftlich, also vorbereiteten Antworten, dass Herr Butterwegge unentwegt (noch immer) in dem sprachlichen Marmeladentopf herumrürt, der zum Überleben des kalten Krieges meist recht speziell zusammengekocht wurde.
Es gibt nun mal und gab noch nie) eine linke Demokratie, oder eine kapitalistische, oder eine "gelenkte" Demokratie (wie viele Politiker, besonders der Grünen offen oder unbewusst anstreben oder sogar als gegeben erachten und bei anderen verurteilen), sondern nur eine Demokratie (in welcher konstruierten Spielart auch immer), und wo sie das nicht ist, gibt es auch keine repräsentative, auch wenn man sich gern so verhält.
Die Menschen merken das, einschliesslich der umfangreichen uralt-Parolitis, die besonders im Osten Deutschland sofort auf sehr helle Ohren stösst, weil man nicht erneut volkspädagogisch demokratisch gelenkt werden will, weder repräsentativ noch zum Schein.

Herr Butterwegge täte sich, seiner Überzeugung und seinen Anhängern und damit nicht zuletzt seinem Einsatz gegen Radikalismus aller (!) Art einen grossen Dienst, wenn er seine Argumentationsbausteine und Schlagwörter gründlich entstauben und durch einfach verständliche Begriffe und Zusammenhänge ersetzen würde.
Wenn ich erst ein mehrjähriges Studium absolvieren muss, um ihn (richtig) zu verstehen, ist das alles nichts wert und schädigt nur. So sehr ich seine Positionen achte, so sehr sträubt sich mir das Fell, ihm zuhören zu müssen.

Wir leben in 2019, da sind die Argumentationsversatzelemente aus der Mitte des vorigen Jahrhunderts nichts mehr wert, zumal deutlich vom Wahlbürger Demokratie für Alle gefordert wird, und nicht nur für sich exceptionalistisch nur selbst für "gut" haltende Aktivisten.
Das ist der höchste Demokratieverlust, aus den letzten 25 Jahren (nicht) verordnet, wofür es besonders dort ein sehr feines Gespür gibt, wo dem "WIR SIND das VOLK" diese Parole samt zugehöriger Demokratie schon einmal gestohlen wurde durch übereilten Austausch mit der Parole "Wir sind EIN Volk", die u.a. die (nicht nur) niedersächsische CDU mit tausenden Aufklebern, Handzetteln und Plakaten Ende 1989 nach Leipzig zu den grossen Demos karrten (ich sollte sie dort mit verteilen, evtl. weiss auch ein Herr E. Brok mehr ...), weil sie da offenbar von grosser Sorge getrieben wurde, es könnte nun auch in Bonn jemand auftauchen mit der anderen, der ersten Losung "WIR sind DAS VOLK", also "wehret den Anfängen" (statt "Einheit"?) ...
Wenn man hinzufügt, dass von den fast durchweg im Osten neu hergerichteten Häusern inzwischen ca. 94% nicht zur Erbmasse der Ostdeutschen gehören (samt Konsequenzen), werden bestimmte Empfindsamkeiten verständlicher, auch wenn man dazu nichts von Herrn Butterwegge vernimmt, es passt evtl. nicht in seinen Sprachkatalog.
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Georgios Chatzoudis | 26.02.2019 | 1319 Aufrufe | 18 | Interviews

"Auf diese Weise zerstört sich eine liberale Demokratie"

Interview mit Wilhelm Heitmeyer über Kontrollverluste und Radikalisierungen

Michaela Lusru | 24.08.2019 | 22:44 Uhr
Es ist eigenartig: Da forscht lange Zeit ein Soziologe zur Gewalt etc. und dann lese ich als Titel zur Ankündigung seiner Erkenntnisse dazu diese Äusserung von ihm als einst lehrender Professor in "Wilhelm Heitmeyer über Kontrollverluste und Radikalisierungen":
"Auf diese Weise zerstört sich eine liberale Demokratie"

Nun, es gibt die sachliche Tautologie "liberale Demokratie" nicht, also kann sie "sich auch nicht zerstören".
Demokratie im Sinne des Begriffes ist freiheitlich - oder keine solche, eine liberale Demokratie kann so nur als Kurzfassung für eine "neoliberale Demokratie" begriffen werden, und die, Herr Prof. Heitmeyer, wenn ich ihrer Gesamtposition (Der Kapitalismus ist schuld, die Globalisierung...) folge, dürfte, ja sollte sogar sich eine solche neoliberale Demokratie doch durchaus selber zerstören und den Platz freimachen für Demokratie.

Dessen ungeachtet verstehe ich nicht, wieso "der Kapitalismus" oder "die Globalisierung" an Zerwürfnissen in der Gesellschaft schuldig sein sollen, als Soziologe und wissenschaftlioch arbeitender Fachmann sollten doch gerade Sie wissen, dass weder "das Wetter", noch "die Fremdenfeindlichkeit" noch ähnliche Alibi-Schlagwörter aus dem Politikschmeissrum-Brei auch nur die gerringste "Schuld" haben, da diese Begriffe keine handelnden Subjektive sind, ja sein können, sonder selber nur von MENSCHEN gemachte bzw. gestaltete und durchgesetzte Prozesse sind, die uns anscheinend eben wie "das Wetter" überfallen und alles zerstören.
Nein, Herr Heitmeyer, es sind ausschliesslich (!) Menschen, die da etwas zerstören, und als Soziologe hätten Sie sich wohl mehr mit diesem Sachverhalt und deren Beweggründe beschäftigen sollen, das wäre wohl einträglicher gewesen, als Tendenzen und Mechanismen für schuldig zu befinden.
Kapitalismus samt seiner scheinbaren Gegenidee, dem menschenverachtenden gruppenbezogenen "Klassenkampf", geführt (führbar nur ) als sozialer Rassenkampf (was er nicht zuletzt auch nur ist, wie die letzten 100 Jahre uns beweisen) und die (auch von Ansichten wie den Ihren) aus den Widerstreiten an falscher Stelle ständig neu produzierte Spaltung der Gesellschaft - das ist nicht erst derzeit die grosse Ausschliesseritis, die Sie ja selber als "gruppenbezogene menschenfeindliche Diskriminierung" sprich "Rassismus heute" so befunden haben.
Das enttäuscht mich, dass Sie von einer "Liberalen Demokratie" säuseln, wohlweislich wissend, dass wir genau eine solche Tautologie nicht haben, und wenn - dann nur als politische "Hausnummer" ...
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Georgios Chatzoudis | 23.07.2019 | 605 Aufrufe | 1 | Interviews

"Die Gesundheitsversorgung kann nicht kostenneutral sein"

Interview mit Wolfgang U. Eckart über Gesundheitssysteme in der Moderne

Alex | 18.08.2019 | 14:53 Uhr
Sehr interessantes Interview!
Ich empfehle jedem zu lesen....

LG,
Alex Blog: https://bachelorschreibenlassen.com/blog/wie-wichtig-ist-ein-bewerbungsfoto
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Nikolaos Chatzoudis | 06.08.2019 | 440 Aufrufe | 1 | Interviews

"Das Menschenopfer als der wirkungsvollste Opferritus"

Interview mit Benedict Thomas zu Menschenopfern im vor- und frühgeschichtlichen Mitteleuropa

Anna Neumann | 17.08.2019 | 13:56 Uhr
Danke für dieses Interview!
LG Anna
p.s.
Auf meinem Blog erzähle ich wie vermeidet man typische Fehler in einer Abschlussarbeit
https://topkorrektur.com/blog/fehler-in-abschlussarbeiten-vermeiden
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Georgios Chatzoudis | 14.05.2019 | 712 Aufrufe | 2 | Interviews

"Alte Stereotype wirkten bis ins 20. Jahrhundert nach"

Interview mit Klaus Bergdolt über das Italienbild der Deutschen

Sylke | 15.08.2019 | 07:52 Uhr
Also ich bin oft beruflich in Italien und kann nicht bestätigen, dass die normalen Leute so denken. Ganz im Gegenteil. Auch ist das Thema 2. Weltkrieg kaum präsent, das Wissen um die Geschehnisse kaum vorhanden.

Für mich scheint das mal wieder solch eine wissenschaftliche Projektion zu sein, die nichts mit der Realität zu tun hat. 99% der Italiener denken anders, als Herr Bergolt suggeriert.

Außerdem gibt es weder "die Deutschen" noch "die Italiener". Ich weiß ja nicht wieviele korrupte deutsche Marilynne kennt, aber ihre pauschalen Urteile sind einfach purer Rassismus.
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Georgios Chatzoudis | 14.05.2019 | 712 Aufrufe | 2 | Interviews

"Alte Stereotype wirkten bis ins 20. Jahrhundert nach"

Interview mit Klaus Bergdolt über das Italienbild der Deutschen

Marilynne | 14.08.2019 | 00:19 Uhr
So korrupt wie die Deutschen sind dürfen natürlich die Besserwisser spielen, denn korrupter als die Deutschen zu sein schafft niemand in der EU.
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Georgios Chatzoudis | 04.02.2016 | 3982 Aufrufe | 4 | Interviews

"Die Württembergerin wurde verehrt, die Preußin geliebt, die Hessin geachtet"

Interview mit Marianna Butenschön über russische Kaiserinnen deutscher Herkunft

Maria T.G. | 06.08.2019 | 18:47 Uhr
Ich lebe in Berlin und würde mich im Gegensatz zu Frau Dr. Butenschön liebend gerne mit Herrn Putin unterhalten - ein Staatsmann im wahrsten Sinne des Wortes, ein kluger Patriot, wohl seit Peter dem Großen der bedeutendste Herrscher Rußlands, dem das Land unendlich viel verdankt. Mit einem Wort: der totale Gegensatz zu all den Flachzangen unserer eigenen Regierung. Schade, die Bemerkungen zur aktuellen Politik entwerten die sonstigen interessanten Ausführungen der Autorin etwas. Aber sie ist eben ein Kind unserer Zeit und ihr Denken eine Frucht der medialen Propaganda und Hetze, der wir alle von morgens bis abends ausgesetzt sind.
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Georgios Chatzoudis | 27.10.2017 | 5043 Aufrufe | 35 | Vorträge

Schuld und Schulden: Hypotheken der deutschen Besatzungsherrschaft in Griechenland und Europa

Vortrag von Karl Heinz Roth im NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln

Frank | 06.08.2019 | 16:18 Uhr
https://taz.de/Robert-Pfaller-im-Interview/!169159/

Unfassbar gute Analyse. Einfach mal lesen. Zitat:

Der Großteil der Identitätspolitiken wird von Rückenwind-Profiteuren betrieben – zum Beispiel von opportunistischen Kunstkuratoren, denen klar ist, dass sie mit einem harmlosen und schicken Pseudothema wesentlich leichter zu Förderungen gelangen, als wenn sie die gravierenden und mühselig zu behandelnden Probleme der Mehrheiten in der Gesellschaft angreifen.


Bezieht sich zwar nicht auf Dr. Roth, passt aber perfekt zu seinen Forderungen.

Die Analyse erklärt dazu perfekt, warum die SPD ist, wo sie ist.
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Georgios Chatzoudis | 27.10.2017 | 5043 Aufrufe | 35 | Vorträge

Schuld und Schulden: Hypotheken der deutschen Besatzungsherrschaft in Griechenland und Europa

Vortrag von Karl Heinz Roth im NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln

Ralf Ludwig | 31.07.2019 | 07:57 Uhr
Kleiner Nachtrag:

Äthiopien hat gestern 150 Millionen Bäume geplanzt.

Das wär doch mal was Konkretes für die Greta-Jünger. Würde ich gut finden.



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Georgios Chatzoudis | 27.10.2017 | 5043 Aufrufe | 35 | Vorträge

Schuld und Schulden: Hypotheken der deutschen Besatzungsherrschaft in Griechenland und Europa

Vortrag von Karl Heinz Roth im NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln

Ralf Ludwig | 31.07.2019 | 07:46 Uhr
"Was sehne ich mich nach den Zeiten von Schmidt oder Brandt."

Nur zu wahr. Am Schlimmsten ist die komplete Kompetenzlosigkeit der SPD und Grünen und ihrer Gefolgschaft. Bestes Beispiel ist, dass Dragis ausufernde Geldpolitik Europa zerstört und das von diesem Milieu auch noch bejubelt wird.

Das die megabilligen Billionen aber am Ende wieder in Heuschreeckenfonds fließen und damit die Gentrifizierung gnadenlos beschleunigt wird, verstehen sie nicht.


Dasselbe gilt für Herrn Roth. Erwartet er wirklich, dass solch ein "Superversailles" irgendetwas Gutes bewirken wird außer dem Zerfall Europas?


Nein, leider hat Dasa recht: das linksliberale Millieu verdient sich in der Tat nur noch Bestnoten, wenn es um Hypermoral und Kompetenzlosigkeit geht.


Das war in der Tat mal anders und die SPD ist die Verkörperung dieses Verfalls.

Aber jetzt schnell mit Papas SUV zur Greta-Demo und danach noch zum Anwalt, wenn die Schule es wagt eine Fehlstunde einzutragen.
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Dr. Jörn Retterath | 28.07.2019 | 196 Aufrufe | 1 | Ankündigungen

Internationaler Forschungspreis 2020 ausgeschrieben

Tom Vogt, tom.vogt@phil.uni-augsburg.de | 29.07.2019 | 10:19 Uhr
Great post in facebook, let's team up with the Universtity of California's award winning http://uclinks.berkeley.edu at local, regional, national, and international levels...

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Georgios Chatzoudis | 27.10.2017 | 5043 Aufrufe | 35 | Vorträge

Schuld und Schulden: Hypotheken der deutschen Besatzungsherrschaft in Griechenland und Europa

Vortrag von Karl Heinz Roth im NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln

Dasa | 23.07.2019 | 18:20 Uhr
Abgedrehte Diskussion

Der eine will ein Super-Versailles mit 1,3 Billionen Strafe

Der andere redet etwas von einen deutschen Krieg gegen Europa

Das linke Milieu hat wirklich jedes Maß verloren. Was sehne ich mich nach den Zeiten von Schmidt oder Brandt.

Soziale Politik mit Maß und Mitte und zum Wohle des deutschen Volkes. Alles vorbei.
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Georgios Chatzoudis | 04.02.2016 | 3982 Aufrufe | 4 | Interviews

"Die Württembergerin wurde verehrt, die Preußin geliebt, die Hessin geachtet"

Interview mit Marianna Butenschön über russische Kaiserinnen deutscher Herkunft

C. Stadermann | 19.07.2019 | 09:26 Uhr
Offenbar muss ich meinen Kommentar präzisieren: Bekanntermaßen wurde die Krim in den 50er Jahren der Sowjetrepublik Ukraine geschenkt - ohne dass es dafür etwa ethnische Gründe oder auch historische gegeben hätte. Auch heute stellen Ukrainer bestenfalls ein Viertel der Bevölkerung, Russen hingegen weit mehr als die Hälfte. Ein Vergleich mit Schlesien schließt sich nicht zuletzt deshalb aus.
Ich suchte Informationen zu Zarinnen, ein Seitenhieb auf Putins Politik, der auch ich kritisch gegenüber stehe, ist hier unpassend, völlig überflüssig.
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Jens Holger Jensen | 13.07.2019 | 1150 Aufrufe | 4 | Artikel

Frankfurt-Sachsenhausen näher betrachtet:
Das Sachsenhäuser Westend - Die Kennedyallee

(bis 1963: Forsthausstraße)

Barbara Geier | 17.07.2019 | 18:05 Uhr
Ein höchst interessanter Beitrag für mich, die ich seit meiner Geburt im Jahr 1949 bis 1961mit meinen Eltern und Schwestern in der Forsthausstraße 98, 1. Stock, gewohnt habe. In der Wohnung über uns lebte Professor Güntz mit seiner Frau, direkt daneben, sozusagen Balkon an Balkon Professor Coing. Gegenüber auf der anderen Straßenseite lebte meine Freundin, eine Fertsch-Röver. Schade, dass es just über das Haus Nr. 98 kein Foto gibt, aber wenigstens eins der Nr. 104. Dort lagen, während ich dort lebte, immer Leichen im Keller. Es war damals die Frankfurter Gerichtsmedizin. Als Kind spielte ich oft in deren großen Garten und schaute heimlich durch die Kellerfenster.
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Judith Wonke | 02.07.2019 | 654 Aufrufe | 1 | Interviews

"Ein intensives Gefühl von unheimlicher Geschichte"

Interview mit Susanne C. Knittel zur deutschen und italienischen Erinnerungskultur

Dr. Klaus Radke | 17.07.2019 | 09:47 Uhr
Ein interessantes Interview, das Aufmerksamkeit für ein offenkundig sehr wertvolles wissenschaftliches Projekt schafft.
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Jens Holger Jensen | 13.07.2019 | 1150 Aufrufe | 4 | Artikel

Frankfurt-Sachsenhausen näher betrachtet:
Das Sachsenhäuser Westend - Die Kennedyallee

(bis 1963: Forsthausstraße)

Anton Seelig, 16.07.2019 | 16.07.2019 | 19:53 Uhr
Lieber Herr Jensen,
herzlichen Glückwunsch für diese großartige Ausarbeitung. Mit großem Interesse habe ich diese Arbeit gelesen, nicht zuletzt weil ich davon auch etwas betroffen bin. Mein Sohn Peter mit seiner Familie hat eine Mietwohnung in der Kennedyallee 44, und meine Enkel Anne und Line spielen im Hockeyclub von SAFO.
Herzliche Grüße Anton Seelig.

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Jens Holger Jensen | 13.07.2019 | 1150 Aufrufe | 4 | Artikel

Frankfurt-Sachsenhausen näher betrachtet:
Das Sachsenhäuser Westend - Die Kennedyallee

(bis 1963: Forsthausstraße)

Udo Heitzmann | 14.07.2019 | 19:32 Uhr
Eine tolle Arbeit, die soviele Namen wieder lebendig werden lässt und das Interesse weckt, einfach mal in alten Adressbüchern zu stöbern.
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Jens Holger Jensen | 13.07.2019 | 1150 Aufrufe | 4 | Artikel

Frankfurt-Sachsenhausen näher betrachtet:
Das Sachsenhäuser Westend - Die Kennedyallee

(bis 1963: Forsthausstraße)

Hans Günter Thorwarth | 14.07.2019 | 11:40 Uhr
Chapeau Herr Jensen!
Mein großes Kompliment für diesen ebenso interessanten wie umfangreichen Beitrag!
Sie haben sich nach Ihren bisherigen, schönen Arbeiten wohl noch selbst übertroffen. Nicht nur für Frankfurter Geschichtsinteressierte eine reiche Quelle wertvoller Informationen bis in die aktuelle Zeit, illustriert mit einer großen Auswahl von seltenem Bild- und Kartenmaterial.
Das Werk ist gelungen - Ihr Fleiß hat sich gelohnt!
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Georgios Chatzoudis | 27.10.2017 | 5043 Aufrufe | 35 | Vorträge

Schuld und Schulden: Hypotheken der deutschen Besatzungsherrschaft in Griechenland und Europa

Vortrag von Karl Heinz Roth im NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln

Frank | 13.07.2019 | 11:34 Uhr
Hallo Herr Brand, ich habe das ehrlich gesagt noch nie verstanden. Warum profitiert Deutschland als größter Nettozahler eigentlich genau von der EU? Wo führt Deutschland einen Krieg mit anderen Mitteln?

Ich habe ja zu Griechenland in meiner ersten Mail ein paar Vorschläge gemacht. Nehmen wir Italien:

https://de.statista.com/infografik/16785/hoehe-der-hinterzogenen-steuern-in-den-eu-staaten/

Ist das Problem nicht eher das in einigen Ländern nicht nur niedrigere Steuersätze genommen werden, sondern die fälligen Steuern dann auch nicht bezahlt werden? Soll der deutsche Steuerzahler für die Lücken z.B. in Italien aufkommen?

Ich verstehe es wirklich nicht. Vielleicht haben sie ja eine Antwort.

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Georgios Chatzoudis | 27.10.2017 | 5043 Aufrufe | 35 | Vorträge

Schuld und Schulden: Hypotheken der deutschen Besatzungsherrschaft in Griechenland und Europa

Vortrag von Karl Heinz Roth im NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln

Günter Brand | 12.07.2019 | 16:44 Uhr
Guten Tag, Herr Frank, wer sich Sorgen um den Zusammenhalt oder um die Existenz Europas macht, muss sich gerade als Deutscher der Frage stellen, ob Deutschlands Europapolitik unter der Administration Merkel nicht bestens dazu geeignet ist, dieses Europa zu zerstören. Wer Europa nur als Feld begreift, auf dem die nationalen Interessen höchste Priorität haben, seine Macht rigoros zur Verteidigung der eigenen Interessen einsetzt und letztlich Krieg in Europa mit anderen als mit militärischen Mitteln führt, scheint mir für die europäische Idee eine größere Gefahr zu sein, als ein Land, dass auf Bezahlung der Rechnung besteht.