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Nikolaos Chatzoudis | 06.08.2019 | 1334 Aufrufe | 1 | Interviews

"Das Menschenopfer als der wirkungsvollste Opferritus"

Interview mit Benedict Thomas zu Menschenopfern im vor- und frühgeschichtlichen Mitteleuropa

Doris Wolf | 02.06.2020 | 07:46 Uhr
Mit grossem Interesse und erst sehr skeptisch habe ich Ihr Interview gelesen und bin angenehm überrascht, in Ihnen einem jungen Wissenschaftler zu begegnen, der dem sogenannten »Menschenopfer" , wie es bisher erforscht und behandelt wurde, ebenfalls skeptisch gegenübersteht. Da ich mich selbst mit dem Thema befasse und zwar zur Zeit der Errichtung des dynastischen Königtums in Ägypten vor rund 5000 Jahren, musste ich zur Kenntnis nehmen, mit wieviel Vorurteilen das Thema bisher berhandelt wurde. »Menschenopfer" werden religiös verbrämt, auch da, wo es eindeutig um Mord geht. Und nur allzuoft wird behauptet, »Mensschenopfer-Kulte« habe es bereits in der Vorgeschichte gegeben. Viel Unsinn wurde geschrieben, weil patriarchale Historiker und Prähistoriker glauben wollen, dass sich der Mensch vom Barbaren zum zivilisierten Menschen entwickelt habe. Doch dem widerspricht die Archäologie. Harald Meller der Landesarchöologe von Sachsen-Anhalt. Er hat mit seinen Studien gezeigt, dass es während 98% der Menschheitsgeschichte keine Kriege gab. Das heisst bis vor 5000 Jahre dem Beginn Bronzezeit und der der sog. Hochkultur Mesopotamiens und Ägyptens gab es keine Kriege, keine Jagd, kein instituionalisiertes Morden; das heisst auch keine den Göttern dargebrachten Menschenopfer.
Lieber Herr Chatzoudis, ich hoffe, Sie bleiben auf Ihrem Weg, und verlassen mutig die alten Pfade der Voreingenommenheit und schreiben die Geschichte der Menschenopfer neu. Frauen haben eine andere Sicht, so wie ich selbst, schreibt auch die Religionswissenschaftlerin Ina Wunn: »Sicher sind vor allem blutige Menschenopfer erst bronzezeitlich im vordereurasischen Raum verifizierbar.« (2005)

Ich wünsche Ihnen viel Erfolg
Doris Wolf

www.doriswolf.com
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Georgios Chatzoudis | 10.05.2020 | 1499 Aufrufe | 11 | Ankündigungen

Erklärung der L.I.S.A.Redaktion

In eigener Sache

O. Ingmar | 31.05.2020 | 12:57 Uhr
Mal zu der (im von Hrn. Chatzopudis wegzensierten Bericht) kritisierten "Grenze des Sagbaren."

Mai 2020 - die linke Verfassungsrichterin Borchart sagt: "Es gab Mauertote auf beiden Seiten, es sind auch Grenzsoldaten erschossen worden."


Aus meiner Sicht ist die Grenze des Sagbaren damit mehr als überschritten (ich hoffe die Ungeheuerlichkeit dieser Aussage wir noch erkannt). Rücktritt? Empörung? auf linksliberaler Seite? Fehlanzeige. Nichts. Nada. Im Gegenteil.


2017 - Frauke Petry zitiert die Bestimmung zum Schußwaffengebrauch der Bundespolizei. Sonst nichts - bis heute wird diese Aussage als Musterbeispiel der "Grenze des Sagbaren" herangeführt


Klar wird: Die Grenze des Sagbaren ist ein Herrschaftsmittel. Undemokratisch bis ins Mark. Willkürlich und der Meinung des linken oder rechten Mobs unterworfen.
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Georgios Chatzoudis | 10.05.2020 | 1499 Aufrufe | 11 | Ankündigungen

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In eigener Sache

M. Ulrich | 29.05.2020 | 12:43 Uhr
Vielleicht sollte das Thema jetzt mit einer Notiz beendet werden:

Vorschlag: Aus Gründen der politischen Correctness hat sich der Moderator entschieden, dem moralischen Druck der Leserschaft nachzugeben und den Text offline zu nehmen.

Aus unserer Sicht dürfen Meinungen, die uns nicht passen, keinen Raum bekommen. Wir bitten bei zukünftigen Beiträgen vorab eine mit dem linkliberalen Mainstream konforme Selbstzensur vorzunehmen, damit sie uns nicht in eine Situation bringen, die wir alle nicht wünschen können.

Ist natürlich ironisch gemeint - nur falls das nicht durchklingen sollte.
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Georgios Chatzoudis | 27.05.2020 | 373 Aufrufe | 1 | Interviews

26. Mai 2020 | Coronakrise: Bild-Zeitung gegen Virologen. Kulturkämpfe um Corona?

LogBuch "Corona, geisteswissenschaftlich betrachtet". Eine Gesprächsrunde mit Jürgen Zimmerer und Georgios Chatzoudis

R.Gunst | 28.05.2020 | 10:28 Uhr
Ein Dilettant begeistert sich ohne fachliche Ausbildung für eine Wissenschaft. Allein der mangelnde Überblick und die geringe sachliche Durchdringung der Materie fördert dann eine ganze Menge fantastische Ideen ans Tageslicht. In England entstand dadurch ein eigener Architekturstil, der bis heute Begeisterung erweckt, Vielleicht werden spätere Forscher dann in diesem arroganten Disput der Dilettanten irgendwann einmal Gefallen an den geradezu pittoresken, weltfernen Äußerungen finden. Dies wird dann aber in einer Epoche geschehen , wenn der bei Zylberman geschilderte ideale Gesundheitsstaat solche albernen Dilettantendispute gar nicht mehr erst zulässt.
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Georgios Chatzoudis | 10.05.2020 | 1499 Aufrufe | 11 | Ankündigungen

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In eigener Sache

O. Ingmar | 24.05.2020 | 18:25 Uhr
Dröhnendes Schweigen. War wohl auch nicht anders zu erwarten. Wenigstens eine Antwort hätten die Herren Ulrich und Schlott verdient. Schade.
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Georgios Chatzoudis | 10.05.2020 | 1499 Aufrufe | 11 | Ankündigungen

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In eigener Sache

René Schlott | 22.05.2020 | 09:49 Uhr
Ich habe Georgios Chatzoudis bereits persönlich per Mail um Entschuldigung für meinen harschen und übereilten Kommentar vom 15.5. gebeten und bedanke mich dafür, dass er diese angenommen hat. Zugleich möchte ich meiner Hoffung Ausdruck geben, dass für das Interview und die beiden angegriffenen, von der Löschung betroffenen WissenschaftlerInnen eine rasche Lösung im Sinne von Art. 5 GG Abs. 1 und Abs. 3 gefunden wird. Vielen Dank!
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Georgios Chatzoudis | 19.05.2020 | 593 Aufrufe | 1 | Interviews

"Der Denunziant ist eine ganz eigentümliche Figur"

Interview mit Michael Niehaus über den Staat in der Coronakrise

Anke Nollmann | 20.05.2020 | 10:35 Uhr
Vielen Dank für dieses exzellente Interview! Sehr interessant, was Herr Niehaus da über unser Verhältnis zum Staat zu sagen hat.
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Georgios Chatzoudis | 10.05.2020 | 1499 Aufrufe | 11 | Ankündigungen

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In eigener Sache

M. Ulrich | 17.05.2020 | 08:14 Uhr
Guten Morgen Herr Chatzoudis,

kommt da jetzt noch was oder wird das jetzt alles so gelassen (wie es leider befürchten steht)? Sie hatten doch gesagt, dass sie das Ganze nochmals "anders" aufgreifen wollen, oder? Sollte dann aber zeitnah sein. Oder obsiegt die Zensur und das Ganze wird totgeschwiegen?

Freue mich schon auf ihr "alternatives" Wiederaufgreifen des Themas.

MfG, M. Ulrich
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Georgios Chatzoudis | 13.05.2020 | 909 Aufrufe | 1 | Interviews

12. Mai 2020 | Coronakrise: Verschwörungstheorien und Wissenschaftsfeindlichkeit?

LogBuch "Corona, geisteswissenschaftlich betrachtet". Eine Gesprächsrunde mit Jürgen Zimmerer und Georgios Chatzoudis

R.Gunst | 15.05.2020 | 17:26 Uhr
`Und wenn man sich fragt, was Verschwörungsmythen überhaupt attraktiv macht: Ein einziger Satz zeigt, wie arrogant und geradezu absurd sich heute die staatlich alimentierte Wissenschaft gebärdet. Wie ein trampelnder Elefant beansprucht sie die Deutungshoheit über Ereignisse, selbst wenn sie auf Grund des Fachgebietes nicht den blassesten Schimmer haben kann. Um aber weiter im warmen Geldregen der zahlreichen Fördertöpfe leben zu können, wird diensteifrig mitgeholfen, alternative Gedanken zu wirren Verschwörungen zu erklären. Mit der beliebten Totschlaglegende der Flachen Erde vermischt, wird ihnen so der Boden einer sachlichen Diskussion entzogen. Letztendlich bedeutet aber diese Haltung auch das Ende der Wissenschaft und öffnet somit das Tor zu einem neuen Mittelalter. Die trampelnden Elefanten von heute, werden dann wohl die Messdiener eines kommenden Staatskultes sein.
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Univ.-Prof. Dipl.-Ing. Dominik Lengyel | 15.05.2020 | 455 Aufrufe | 1 | Dokumentarfilme

Der Binnenchor des Kölner Doms um 1856

Eine visuelle Rekonstruktionshypothese

Ferdinand Bonse | 15.05.2020 | 17:06 Uhr
Tolle Animation! Vielen Dank für diese Darstellung des Doms zu Köln in der Zeit vor seiner Vollendung.
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Georgios Chatzoudis | 10.05.2020 | 1499 Aufrufe | 11 | Ankündigungen

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In eigener Sache

René Schlott | 15.05.2020 | 12:00 Uhr
Sie haben wirklich Glück, dass das bei einem so kleinen und unbedeutenden Portal niemandem auffällt und aufregt. Eine Zeitung könnte direkt schließen. Nach der Lektüre der Stiftungsgrundsätze werde ich in jedem Fall noch eine Anfrage zu dem Sachverhalt an Kuratorium und Beirat richten. Der verantwortliche Redakteur sollte überlegen, ob er nicht von sich aus die richtigen Konsequenzen ziehen sollte.
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Georgios Chatzoudis | 24.06.2014 | 21320 Aufrufe | 10 | Interviews

Ustaša - "Faschismus und Nationalsozialismus als ideologische Leitsterne"

Interview mit Alexander Korb über Kroatien im Zweiten Weltkrieg

Dr. Alexander Korb | 14.05.2020 | 16:04 Uhr
Geehrte/r DPM,

ich möchte Ihnen widersprechen, dass mein Interview zu wenig wissenschaftlich und objektiv ist. Ich denke, dass ein Blick in das Buch einige ihrer Bedenken zusätzlich zerstreuen würde - so gehe ich detailliert auf die Art und Weise ein, wie die Gewalttaten der Ustasche dämonisiert wurden, und warum. Was die Opferzahlen betrifft, betrachte ich meine Arbeit nicht als originären Beitrag, aber zum Glück wird die Zahl auch dank der akribischen Arbeit der Gedenkstätte Jasenovac immer präziser.
Ich würde mich über Literaturhinweise bezüglich der Massaker an Kroaten und Muslimen in BiH freuen - das ist etwas, dass ich in der Tat kaum untersucht habe. Vielen Dank im voraus,

Alexander Korb
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Georgios Chatzoudis | 10.05.2020 | 1499 Aufrufe | 11 | Ankündigungen

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In eigener Sache

M. Ulrich | 11.05.2020 | 19:14 Uhr
In der Tat, Frau Franz. Ein kluger Mann der LISA schrieb einmal zu einem anderen Beitrag Untenstehendes und bewies damit Haltung und Rückgrat - auch wenn der Wind einmal heftiger wehte :-) Schade, dass er dieses Mal dem Druck "ein Mißverständnis" auszuräumen, nachgegeben hat:


"Dass der Vortrag Dr. Roths in einigen Kommentaren sehr scharf kritisiert wird, hat mich überrascht, halte ich aber im Sinne einer demokratisch verfassten Öffentlichkeit für legitim. Ich denke, dass es Ausweis eines funktionierenden und pluralen öffentlichen Diskurses ist, andere Meinungen bzw. Meinungen, die der eigenen sogar diametral entgegenstehen, gewähren zu lassen und diese auszuhalten, sofern die Meinung nicht die Standards einer demokratisch verfassten Zivilgesellschaft bewusst und gezielt unterläuft."
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Georgios Chatzoudis | 10.05.2020 | 1499 Aufrufe | 11 | Ankündigungen

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In eigener Sache

Nina Franz | 10.05.2020 | 19:49 Uhr
re: M. Ulrich

Ja, es wäre sicher besser gewesen, den Beitrag und die konstruktive Kritik an ihm sichtbar zu lassen und Frau Diefenbach und Herrn Ulrich die Gelegenheit zu geben, auf die Einwände zu ihrer Position zu reagieren, sowie den Beitrag um den historischen Kontext der "political correctness"-Debatte und ihrer Ideologisierung hinzuweisen. Das wäre enorm wichtig, gerade bei diesem Thema, und ich hoffe, dass das Herausgeberteam von L.I.S.A. sich hierfür die Zeit nehmen wird.
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Georgios Chatzoudis | 10.05.2020 | 1499 Aufrufe | 11 | Ankündigungen

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In eigener Sache

M. Ulrich | 10.05.2020 | 19:31 Uhr
Ein Beitrag, der sich gegen die Political Correctness wendet, wird gelöscht, weil er nicht politisch korrekt ist.

Quod erat demonstrandum, kann man da nur sagen.

Oder anders ausgedrückt: Genau mein Humor.
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Georgios Chatzoudis | 10.05.2020 | 1499 Aufrufe | 11 | Ankündigungen

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In eigener Sache

Tobias Weidner | 10.05.2020 | 16:44 Uhr
Lieber Herr Chatzoudis,
das ist gut wichtig und richtig.
Die "pc"-Thematik - und die Thesen der Autoren - sollten aber auch im Portal wirklich weiter diskutiert werden (obschon ich mir nicht sicher bin, ob ein solches Postulat in den Augen von Diefenbach und Ullrich nicht schon wieder zu "pc" ist!).
Es gibt ja eine ganze Reihe guter und differenzierter Forschung verschiedener Disziplinen zum Thema. Historiker haben z.B. gezeigt, das "political correctness" ein dezidierter Kampfbegriff politischer Sprache ist, der einen sehr genau zu bestimmenden historischen Ort hat: Besonders in den USA wird er von Neokonservativen seit Beginn der 1990er-Jahre dazu genutzt, liberale Anti-Diskriminierungspolitik zu diskreditieren (Literaturtipp: Der Text von Mittmann in: Hölscher (Hg.): Political Correctness (2008)). Und dass er im aktuellen Sprachgebrauch in der deutschen politischen Debatte ein Begriff ist, der (nicht nur aber) auch von der AfD genüsslich gegen eine angebliche "linksgrünversiffte" Deutungshoheit in Stellung gebracht wird, ist wohl kaum von der Hand zu weisen.
Als der Text gelöscht wurde, wollte ich auf Ihre Rückmeldung im Kommentar gerade fragen, ob ein schriftliches Interview die richtige Form war, um die Thesen dieser Autoren zu diskutieren. Kritisch diskutiert wurde in der gewählten Form nämlich faktisch nicht. Journalistisches Gebot wäre bei einigen der vertretenen Positionen nicht nur die Präsentation von Positionen, sondern auch die kritische Nachfrage. Das Verhältnis der Behauptungen von Diefenbach und Ullrich zu (neu-)rechter Rhetorik war eine wirklich auffällige Leerstelle im Text. Eine Art "elephant in the room".

Viele Grüße
Tobias Weidner
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Georgios Chatzoudis | 08.05.2020 | 620 Aufrufe | 1 | Interviews

7. Mai 2020 | Coronakrise: Lockerungen. Wird der deutsche Föderalismus nun zur Schwäche?

LogBuch "Corona, geisteswissenschaftlich betrachtet". Eine Gesprächsrunde mit Jürgen Zimmerer und Georgios Chatzoudis

R.Gunst | 09.05.2020 | 11:54 Uhr
`Genau dieser Effekt, der falschen Sicherheit, ist eingetreten´. Der Satz trifft den grassierenden Virenwahn haargenau. Hilflose Laienpolitiker, die eigentlich nichts mehr bewegen konnten gelten in der Krise plötzlich wieder etwas. Rasch bedienten sie sich nun dem alten, im Vorderen Orient entstandenen Mythos des guten Hirten. Der schützt sein Volk und erzieht es auch. Mit künstlich befeuerter Angst wurden die Staatsschafe von ihm wieder ins Gatter getrieben und anscheinenden danken sie ihm die Abschaffung ihrer Grundrechte auch noch. Der Virenwahn brachte das Ende der Demokratie und den guten Hirten zurück auf die politische Bühne.
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Prof. Dr. Manfred Clemenz | 19.04.2020 | 412 Aufrufe | 1 | Artikel

"Der Kunstmarkt ist lediglich eine Bankierspekulation"

Van Goghs Kunstmarktstrategien

Feridun Yücedinç | 08.05.2020 | 22:11 Uhr
Ich hatte den Privileg, während meines Soziologiestudiums Ende der Siebzigerjahre an der Johann Wolfgang Universität in Frankfurt an den Seminaren vom Professor Manfred Clemenz teilzunehmen. Schon damals fiel mir als gelehriger Student sein ästhetisches Empfinden, das sich auch in seiner bildhaften Ausdrucksweise deutlich machte. Als ich nun nach über vierzig Jahren seinen Artikel über meinen Lieblingsmaler Van Gogh lies, war ich regelrecht innerlich durchwühlt. Nach dem Lesen des Artikels hat sich für mich ein Kreis geschlossen. Der Artikel selbst war für mich auch sehr aufschlussreich, da der Maler aus einer mir bis dahin nicht so bekannten Perspektive dargestellt wurde..
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Lena Reuter | 05.05.2020 | 1407 Aufrufe | 4 | Interviews

Corona und die Debatte um das Grundeinkommen

L.I.S.A.Chat zum Für und Wider mit Ute Fischer und Dorothee Spannagel

Zoli | 07.05.2020 | 12:36 Uhr
Ihren Punkt 1.), Frau Rosenstrauch, sehe ich nicht.

1200,- € für eine vierköpfige Familie sind 4800 € netto!

Die Frage ist eher, ob dann jemand noch ernsthaft für 1000 € zusätzlich Klos putzt ...
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Lena Reuter | 05.05.2020 | 1407 Aufrufe | 4 | Interviews

Corona und die Debatte um das Grundeinkommen

L.I.S.A.Chat zum Für und Wider mit Ute Fischer und Dorothee Spannagel

Hazel Rosenstrauch | 06.05.2020 | 17:07 Uhr
Schön dass es thematisiert wird. Wünsche für weitere Diskussionen:
1. Falls es BGE gibt, wird voraussichtlich Wohngeld, Kindergeld etc. wegfallen, das könnte bei einem Grundeinkommen von ca 1.200,- € wie derzeit diskutiert, für einige Gruppen zu einer enormen Verschlechterung führen.
2. besteht die Befürchtung, dass, wenn es ein BGE gibt, die Löhne sinken;
3. wie ist das mit Menschen, die in Deutschland leben und keine deutsche Staatsbürgerschaft haben - derzeit ist das Kriterium, dass man hier Steuern zahlt, das würde u.U. wegfallen.