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Georgios Chatzoudis | 07.11.2017 | 2087 Aufrufe | 2 | Interviews

"Es gab keine koloniale Amnesie"

Interview mit Christiane Bürger über Kolonialismus, Genozid und Geschichtsschreibung

Nina Meyer | 18.04.2020 | 14:33 Uhr
Es scheint mir wichtig hierbei zu erwähnen, dass neben den wichtigen Akteur_innen der Opferverbände ab 2004 auch diasporische und migrantische Communities in Deutschland sowie zivilgesellschaftliche Postkolonialgruppen kritisch auf die Kolonialgeschichte aufmerksam gemacht haben. Deutschsprachige wissenschaftliche Literatur im Sinne des heutigen postkolonialen Diskurses gab es vor 2004 kaum. Deutsche Kolonialgeschichte wurde damals vor allem an US-amerikanischen Universitäten gelehrt. Erst ab 2004 gab es erste postkoloniale Buchveröffentlichungen auch in Deutschland.
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Georgios Chatzoudis | 08.04.2020 | 1117 Aufrufe | 2 | Interviews

7. April 2020 | Coronakrise: Ist Deutschland ein Vorbild?

LogBuch "Corona, geisteswissenschaftlich betrachtet". Eine Gesprächsrunde mit Jürgen Zimmerer und Georgios Chatzoudis

Georgios Chatzoudis | 14.04.2020 | 11:05 Uhr
Sehr geehrter Herr Katterfeld,

vielen Dank für Ihren Kommentar, den ich an Frau Villa Braslavsky und die Runde insgesamt weitergeleitet habe.

Mit freundlichen Grüßen
Georgios Chatzoudis
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Georgios Chatzoudis | 08.04.2020 | 1117 Aufrufe | 2 | Interviews

7. April 2020 | Coronakrise: Ist Deutschland ein Vorbild?

LogBuch "Corona, geisteswissenschaftlich betrachtet". Eine Gesprächsrunde mit Jürgen Zimmerer und Georgios Chatzoudis

Erich Katterfeld | 14.04.2020 | 09:52 Uhr
Sehr geehrte Frau Villa Braslavsky,

vielen Dank für die sehr treffende Aussage, bezogen auf die 68'er:
"Nein, im Gegenteil, nicht gescheitert, sondern vielmehr verstanden als Wissen um die politische Dimension und Relevanz der eigenen Lebensführung und mit der Kehrseite einer (bisweilen denunziatorischen, fundamentalistischen) Moralisierung der Alltagspraxis."

Fragen:
Ließe sich diese Ambivalenz nicht auch ohne 68'er erklären als ganz normale zur Verfügung stehende Verhaltensweisen in einer Gesellschaft - Zustimmung durch Befolgen und Befeuerung durch Denzunziation?
Die dritte mögliche Verhaltensweise, nämlich die Ablehnung gegenüber den staatlichen Maßnahmen, des "patriarchalischen" Tones der Politik (Die Bürger verhalten sich größtenteils brav) oder der vorgelegten Zahlen und Schlussfolgerungen, kommt in dieser Diskussion leider zu kurz und wäre sicher einer eigenen Betrachtung wert. Ist das nicht ein notwendiges Korrektiv gegen allzuviel 'Durchgreifträume' der Politik, die unter der Coronaebene etliche Dinge wie Waffenexporte, Defender 2020 etc. durchwinken kann?

Ich danke für den ausgewogenen, differenzierten Stil von Ihrer Seite und von Seite der anderen Diskutanten - das findet sich leider sehr selten in der aktuellen gesellschaftlichen Diskussion.

Mit freundlichen Grüßen
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Georgios Chatzoudis | 31.03.2020 | 4683 Aufrufe | 3 | Interviews

"Wir sind Opfer unserer medizinischen Erfolge"

Interview mit Malte Thießen über Seuchen und Impfen in der Moderne

Bernhart | 12.04.2020 | 19:58 Uhr
Die spanische Grippe ist eine gute Analogie. Die müsste amerikanische Grippe heißen, stammt nämlich aus den USA und verbreitete sich, weil inkompetente Militärärzte der US-Armee Infizierte nicht isolierten, sondern zur Arbeit schickten, woraufhin sich die Grippe weltweit verbreitete. Erinnert fatal an das Paznauntal und österreichische Politiker. Intelligente Menschen die die rechtzeitige, richtige Reaktion zeigen, die Informationen und Warnungen lagen bei Zeiten vor, hätte das jetzige Ausmaß mit Sicherheit verhindert.

Die Menschheit ist zu dumm und DAS ist das Problem. Immer. Bei allem. Würde man die geistige Elite Entscheidungen treffen lassen statt die größten Idioten, würden sehr viel weniger Schäden entstehen.

Größte Idoten, s. Politik und Medien
Geistige Elite, s. www.oqgc.com
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Georgios Chatzoudis | 10.04.2020 | 1254 Aufrufe | 2 | Interviews

9. April 2020 | Coronakrise: Auch eine Klassenfrage?

LogBuch "Corona, geisteswissenschaftlich betrachtet". Eine Gesprächsrunde mit Jürgen Zimmerer und Georgios Chatzoudis

Georgios Chatzoudis | 12.04.2020 | 17:32 Uhr
Sehr geehrter Herr Katterfeld,

haben Sie vielen Dank für Ihren Kommentar, die kritischen Anmerkungen und nicht zuletzt für Ihren Zuspruch. Wir werden gerne versuchen, Ihre Punkte in eine der nächsten Diskussionen zur Sprache zu bringen.

Mit freundlichen Grüßen
Georgios Chatzoudis
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Georgios Chatzoudis | 10.04.2020 | 1254 Aufrufe | 2 | Interviews

9. April 2020 | Coronakrise: Auch eine Klassenfrage?

LogBuch "Corona, geisteswissenschaftlich betrachtet". Eine Gesprächsrunde mit Jürgen Zimmerer und Georgios Chatzoudis

Erich Katterfeld | 12.04.2020 | 11:58 Uhr
Nehmen wir mal folgende Aussage von Herr Chatzoudis aus dem Gespräch:

"Europäische Strukturen schaffen für eine gemeinsame Politik in Sachen Steuer, Finanzen und Soziales/Gesundheit."

Das hat nun mit dem Coronavirus nichts zu tun. Eine 'gemeinsame' europäische Politik wird genau dasselbe machen wie die nationalen Politiken, nur in größerem Rahmen. Es ist jetzt schon absehbar, dass eine europäische Außenpolitik genau so machtversessen und gewaltbereit und ungerecht sein wird, wie die derzeitige Politik der USA etwa.
Was man aus der Coronakrise lernen kann, scheint mir Folgendes zu sein:

1. Viele, wenn nicht alle Krisen sind global
(Corona, Klima, gewaltsame Konflikte)

2. Der Kapitalismus ist nicht nur ein Problem, sondern auch die Lösung
(Welches System könnte denn bitte Millionen von Atemschutzmasken zeitnah herstellen?)

3. Die Politik ist nicht an 'Gerechtigkeit' interessiert, sondern an 'Macht'
(Aktuelles Beispiel: "Die Pandemie als Druckmittel", german-foreign-policy)

4. Das Nationale geht über das Internationale/Globale
(Deswegen war De Gaulles "Europa der Vaterländer" der richtigere Weg für ein Europa; Deutschland selbst fährt ja auch ein föderales System)

Soweit ein kleiner Aspekt der Debatte.
An dieser Stelle möchte ich den beteiligten Diskutanten ein Dankeschön für die hohe Qualität der Argumentation danken. Ein besonderes Dankeschön gilt dem Initiator des Coronalogbuches.
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Georgios Chatzoudis | 31.03.2020 | 4683 Aufrufe | 3 | Interviews

"Wir sind Opfer unserer medizinischen Erfolge"

Interview mit Malte Thießen über Seuchen und Impfen in der Moderne

Ruth Bussche | 08.04.2020 | 15:07 Uhr
Das kann man so eigentlich nicht stehen lassen:

"...so gibt es keine Belege, dass das Virus tatsächlich gefährlicher ist als Influenza. In China und Italien und in Spanien und in vielen regionen der Welt mehr existieren aber weder Gesetze noch Wünsche, so etwas wie Luftreinhaltung zu praktizieren- der Mundschutz in China dient der verzweifelten prävention vor Lungenkrankheiten durch Umweltvergiftung und vergifteter Luft."

Darüber ist jetzt schon mehrfach aufgeklärt worden, dass Corona nichts mit dreckiger Luft zu tun hat. Da kann ist den NDR-Podcast nur empfehlen...

Vielen Dank jedenfalls für die historische Einordnung. Das macht aktuell einiges besser verständlich, auch die zunehmende Distanzierung von Impfungen.
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Georgios Chatzoudis | 31.03.2020 | 4683 Aufrufe | 3 | Interviews

"Wir sind Opfer unserer medizinischen Erfolge"

Interview mit Malte Thießen über Seuchen und Impfen in der Moderne

Beate Winzer | 08.04.2020 | 12:50 Uhr
Den Optimismus teile ich nicht: Gerade eben wurde das Gesetz zur digitalen Patientenakte beschlossen, nach der alle Daten von Patienten, ohne dass diese dagegen vorgehen können, öffentlich- zugänglich allen Ärzten, dem Praxispersonal, den Krankenhäusern und damit allem Missbruach und vor allem aller Verwertung freigegeben. Der Mensch als Material, das frei zugänglich ist- dieser Alptraum ist nun Realität. Was das neue Virus selbst angeht, so gibt es keine Belege, dass das Virus tatsächlich gefährlicher ist als Influenza. In China und Italien und in Spanien und in vielen regionen der Welt mehr existieren aber weder Gesetze noch Wünsche, so etwas wie Luftreinhaltung zu praktizieren- der Mundschutz in China dient der verzweifelten prävention vor Lungenkrankheiten durch Umweltvergiftung und vergifteter Luft.
In NRW sind viele Menschen betroffen- ob es wohl einen Zusammenhang gibt mit der Kohleföderung und der Staublunge? Oder der höheren Krebshäufigkeit? Lungenkrebs ?
Ich denke, dass die gegenwärtigen Massnahmen zum einen Verzeifelung und Aktionismus entspringen und zum zweiten dem Wunsch nach Überwachung. Ein "Starker Staat" kann immerhin seine Büger überwachen und auswerten, womit der Wirtschaft doch wieder gedient wäre während eine Gesellschaft, in der Rufe nach Zwangsquarantäne für Ältere, für Menschen mit Behinderung, erzwungene Heimeinweisung, Wegsperren, Überwachen und Verwahren, immer stärker an Vehemenz gewinnen, nichts aus der jüngeren Geschichte gelernt hat. Wenigstens die Frage nach Verträgen von Biochemikern und Ärzten mit der Pharmaindustrie, die schon immer zu unethischen und illegalen Menschenversuchen führten, könnte hinterfragt werden. So stellt sich mir die Frage, ob das nicht auch gleichzeitig ein Massenexperiment darstellt. In jedem Fall ist es nicht akzeptabel, die Grundrechte auszusetzen und eben NICHTS zu tun, um das privatisierte und ökonomisierte Gesundheitswesen zu verbessern. Ulla Schmidt, die dieses unternehmen wollte, scheiterte nicht an einer Spanienreise sondern an ökonomischen Interessen der "Wohlfahrtsverbände".
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Georgios Chatzoudis | 28.03.2020 | 1082 Aufrufe | 2 | Interviews

27. März 2020 | Coronakrise: Eine Überraschung?

LogBuch "Corona, geisteswissenschaftlich betrachtet". Eine Gesprächsrunde mit Jürgen Zimmerer und Georgios Chatzoudis

Georgios Chatzoudis | 30.03.2020 | 13:14 Uhr
Sehr geehrte(r) Herr oder Frau Gunst,

ich bedauere es, dass unsere CoronaLogBuch bei Ihnen Wut ausgelöst hat. Das war und ist zu keiner Zeit unsere Absicht. Unser Anliegen ist es vielmehr, über die kurz- und möglichen langfristigen gesellschaftlichen Folgen der gegenwärtigen Coronakrise nachzudenken und uns darüber auszutauschen. Im besten Fall bringen wir unsere Leserinnen und Leser dazu, diese Gedanken mit ihren eigenen abzugleichen und so zum Weiterdenken anzuregen. Ich hoffe da auf Ihr Verständnis.

Mit freundlichen Grüßen
Georgios Chatzoudis
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Georgios Chatzoudis | 28.03.2020 | 1082 Aufrufe | 2 | Interviews

27. März 2020 | Coronakrise: Eine Überraschung?

LogBuch "Corona, geisteswissenschaftlich betrachtet". Eine Gesprächsrunde mit Jürgen Zimmerer und Georgios Chatzoudis

R.Gunst | 30.03.2020 | 10:03 Uhr

Die plappernden Papageien
`Olaf Scholz sagte gestern, dass es keine Pläne, keine Baupause gäbe. Aber warum eigentlich nicht?´... Allein dieser Teil der Unterhaltung zeigt das komplette Versagen der intellektuellen Schicht angesichts dieser Ereignisse. Ja, dieser Satz zeigt gleichzeitig auch das Versagen unseres Bildungssystems, das nur noch alimentierte Papageien produziert , die völlig kritiklos jede noch so große Dummheit nachplappern Als Papageien haben sie am gut gefüllten Futtertopf eines völlig verlernt, kritische Fragen zu stellen.

Angesichts dieses in der Geschichte beispiellosen Ereignisses gäbe es doch genügend Fragen, denn Olf Scholz und seine Lüge wird durch die Bundesdrucksache 17/12051 rasch enttarnt, Wohl eine Überforderung für Papageien, die für die Addition von 1 und 1 sicherheitshalber ihr Smartphone einsetzen, denn sonst hätten sie sich längst folgende Frage stellen müssen. Warum wurde die Krise 4 Wochen vor ihrem Ausbruch mit genau jenen, völlig überzogenen Annahmen aus der Bundesdruckerei simuliert?. Welcher Papagei hier noch nicht stutzig wird, wird dies vielleicht bei einer weiteren Frage. Wie kann es sein, dass die gleichen Protagonisten, die das Horrorszenario am 18. Oktober 2019 entwerfen ließen, nun an Impfungen und an EDV-Prgrammen für Schulen kräftigst mitverdienen?

Der Politik ist längst bewusst, dass unsere Bildung grundweg versagt hat und gerade deshalb erfreut sie sich ja geradezu herzhaft am begeisterten Plappern der völlig verdummten Papageien.
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Georgios Chatzoudis | 27.03.2020 | 1946 Aufrufe | 10 | Interviews

26. März 2020 | Coronakrise: Eine Epochenwende?

LogBuch "Corona, geisteswissenschaftlich betrachtet". Eine Gesprächsrunde mit Jürgen Zimmerer und Georgios Chatzoudis

Georgios Chatzoudis | 29.03.2020 | 21:10 Uhr
Vielen Dank, Herr Lange, für Ihre freundlichen Zeilen.

Alles Gute für Sie und ich würde mich freuen, Sie schauten noch mal vorbei.

Georgios Chatzoudis
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Georgios Chatzoudis | 27.03.2020 | 1946 Aufrufe | 10 | Interviews

26. März 2020 | Coronakrise: Eine Epochenwende?

LogBuch "Corona, geisteswissenschaftlich betrachtet". Eine Gesprächsrunde mit Jürgen Zimmerer und Georgios Chatzoudis

Marco Lange | 29.03.2020 | 20:57 Uhr
Danke für die freundliche Rückmeldung.

Mögen Sie weiterhin gut und intensiv diskutieren.

Alles Gute und bleiben Sie gesund.

Marco Lange
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Georgios Chatzoudis | 29.03.2020 | 925 Aufrufe | 2 | Interviews

28. März 2020 | Coronakrise: Ein Leben im "social distancing"-Modus?

LogBuch "Corona, geisteswissenschaftlich betrachtet". Eine Gesprächsrunde mit Jürgen Zimmerer und Georgios Chatzoudis

Georgios Chatzoudis | 29.03.2020 | 18:47 Uhr
Sehr geehrter Herr Jensen,

haben Sie vielen Dank für Ihr Interesse an unserem LogBuch und Ihren aufmunternden Zuspruch. Danke auch für die zwei interessanten Verweise - es ist schon spannend, in welche Richtungen im Zusammenhang mit "social distancing" derzeit gedacht wird. Das mit der Architektur ist ein bemerkenswerter Gedanke. Mehr individueller Raumanspruch in Zeiten, in denen Wohn- und Lebensräume eher schrumpfen? Stichworte Mieten und Migration. Ein anderer Gedanke kam mir noch: Erinnern Sie sich noch an "Armlänge Abstand" im Zusammenhang mit der Kölner Silvesternacht? Ein Vorläufer der nun eingeübten Praxis "social distancing"? Möglicherweise passt dazu die Bemerkung von Mahret Kupka, die ja zum Ende des Protokolls zurecht zu bedenken gibt, dass Öffentlichkeit und Nähe inzwischen auch als etwas Bedrohliches wahrgenommen werden.

Ich würde mich freuen, weiter mit Ihnen als kommentierenden Leser rechnen zu dürfen.

Viele Grüße
Georgios Chatzoudis
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Georgios Chatzoudis | 29.03.2020 | 925 Aufrufe | 2 | Interviews

28. März 2020 | Coronakrise: Ein Leben im "social distancing"-Modus?

LogBuch "Corona, geisteswissenschaftlich betrachtet". Eine Gesprächsrunde mit Jürgen Zimmerer und Georgios Chatzoudis

Jens-Holger Jensen | 29.03.2020 | 15:13 Uhr
Meinen herzlichen Dank an Dame und die Herren für die interessante Diskussion.
Zum Thema soziale und/oder physische Distanz möchte ich auf zwei Beiträge aufmerksam machen, die an diesem Wochenende in der F.A.Z (Niklas Maak) und im BR-Fernsehen (BR-Stammtisch, Prof. Klaus Bogenberger) zu lesen bzw. zu hören sind.
Niklas Maak geht in einem ganzseitigen Artikel auf die aktuelle Situation in der "Stadt des Ausnahmezustands" ein und berichtet von einem kürzlich erschienenen Buch der spanischen Architekturtheoretikerin Prof. Beatriz Colomina. Er nennt das Werk "X-Ray Architecture" ein "Schlüsselwerk zur aktuellen Krise und ihren möglichen Folgen für die Stadtplanung".

Der Verkehrswissenschaftler Bogenberger überraschte heute seine Stammtisch-Schwestern und Brüder mit dem Vorschlag: auf Fußwegen einen Richtungsbezug einzuführen. https://www.br.de/br-fernsehen/sendungen/sonntags-stammtisch/index.html (ab 34:45).

Ich bin auf die weiteren Gesprächsprotokolle sehr gespannt und wünsche weiterhin anregende Gespräche in weiterhin angenehmer Atmosphäre.


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Georgios Chatzoudis | 27.03.2020 | 1946 Aufrufe | 10 | Interviews

26. März 2020 | Coronakrise: Eine Epochenwende?

LogBuch "Corona, geisteswissenschaftlich betrachtet". Eine Gesprächsrunde mit Jürgen Zimmerer und Georgios Chatzoudis

Georgios Chatzoudis | 29.03.2020 | 00:10 Uhr
Sehr geehrter Herr Lange,

auch wenn Ihr Kommentar zu unserem LogBuch sehr kritisch ausgefallen ist, danke ich Ihnen, dass Sie sich mit unserem Chat-Format beschäftigt haben. Und tatsächlich ist es nicht mehr als ein Chat, bei dem Geisteswissenschaftler Gedanken zur Coronakrise austauschen, Fragen stellen und das Geschehen kritisch beäugen. Mehr kann es nicht sein, schon gar keine Handlungsanweisungen liefern. Wir tun letzlich das, was zurzeit die meisten tun: Wir beobachten die Ereignisse, in dem Bewusstsein, dass wir alle vor so einer Situation noch nicht standen und daher guter Rat teuer ist. So gesehen ist unser Gespräch nicht mehr als ein freier Gedankenaustausch von Menschen mit Geisteswissenschaftshintergrund, bei dem wir eventuell den einen oder anderen Punkt ansprechen, der im allgemeinen Mediengemurmel noch nicht oder kaum zur Sprache gekommen ist.

Mit Blick auf unsere nächste Chat-Runde werde ich Ihre Kritik gerne zur Diskussion stellen. In einem der nächsten Protokolle könnten Sie, wenn Sie mögen, die Reaktionen darauf nachlesen.

Mit freundlichen Grüßen
Georgios Chatzoudis
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Georgios Chatzoudis | 27.03.2020 | 1946 Aufrufe | 10 | Interviews

26. März 2020 | Coronakrise: Eine Epochenwende?

LogBuch "Corona, geisteswissenschaftlich betrachtet". Eine Gesprächsrunde mit Jürgen Zimmerer und Georgios Chatzoudis

Marco Lange | 28.03.2020 | 23:20 Uhr
Sehr geehrte Dame, sehr geehrte Herren,

Ihr Aufmerksamkeitsdefizit in allen Ehren, so, wie sie hier geisteswissenschaftliches Denken explizieren, machen Sie keine Werbung für ihre Disziplinen. Im Gegenteil. Während es Herr Drosten, und im übrigen verkürzen Sie die Virologen leider nur auf Ihn, u.a. in Podcasts immer wieder versucht, seine Expertise im Kampf gegen das Virus nachvollziehbar, wissenschaftlich fundiert und mit einer gehörigen Portion Vorsicht, nämlich um die Artikulation seines begrenzten Wissens und der Forderung um Unbedingtheit der Zuarbeit anderer Wissenschaftsdisziplinen bei der politischen Entscheidungsfindung, darlegt, überschlagen Sie sich hier im Kern im den Gedanken: Wissen wir da wirklich, was wir tun? Warum fragt uns niemand?

So stellt man eine bzw. gleich mehrere Disziplinen nicht im Mediendschungel seriös dar. Bleiben Sie so, wie es viele andere Wissenschaften gerade auch tun, bei Ihren Leisten und legen Sie sortiert, fundiert und nicht im Medienschlagwortjagon Bedenken und Einwände klar und sachlich dar. Anders kann man sie nicht ernst nehmen - zumindest nicht als halbwegs wissenschaftlich interessierter Bürger.

Mit freundlichen Grüßen
Marco Lange
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Georgios Chatzoudis | 27.03.2020 | 1946 Aufrufe | 10 | Interviews

26. März 2020 | Coronakrise: Eine Epochenwende?

LogBuch "Corona, geisteswissenschaftlich betrachtet". Eine Gesprächsrunde mit Jürgen Zimmerer und Georgios Chatzoudis

Georgios Chatzoudis | 27.03.2020 | 23:37 Uhr
Sehr geehrter Herr Quencher, vielleicht lohnt die Überwindung ja mal. Wir haben hier eine sehr interessante Debatte - bald eventuell von seriellem Charakter. Mit freundlichen Grüßen, Georgios Chatzoudis
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Georgios Chatzoudis | 27.03.2020 | 1946 Aufrufe | 10 | Interviews

26. März 2020 | Coronakrise: Eine Epochenwende?

LogBuch "Corona, geisteswissenschaftlich betrachtet". Eine Gesprächsrunde mit Jürgen Zimmerer und Georgios Chatzoudis

Quentin Quencher | 27.03.2020 | 23:20 Uhr
Sehr geehrter Herr Chatzoudis, vielen Dank für die Antwort. Vielleicht ist es eine Marotte von mir, prinzipiell keine Texte mit „Sternchen“ zu lesen, denn eigentlich scheue ich mich nicht davor, in die Gedankenwelt von anderen Personen vordringen. Auch und gerade wenn ich anderer Meinung bin, so interessiert es mich doch, wie anders Gestrickte denken. Aber das Gendersternchen löst eine derartige innere Abstoßungsreaktion aus, dass es mir einfach unmöglich ist, mich mit solchen Texten zu befassen.
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Georgios Chatzoudis | 27.03.2020 | 1946 Aufrufe | 10 | Interviews

26. März 2020 | Coronakrise: Eine Epochenwende?

LogBuch "Corona, geisteswissenschaftlich betrachtet". Eine Gesprächsrunde mit Jürgen Zimmerer und Georgios Chatzoudis

Georgios Chatzoudis | 27.03.2020 | 13:30 Uhr
Sehr geehrter Herr Quencher, es sind doch nur sehr wenige Gendersternchen und im Chat wird das Thema "Sprachgendern" sogar einmal kurz angeschnitten - heiter und gelassen. Wir fühlen uns im Übrigen in einem persönlichen Chat nicht dazu berechtigt, die präferierte Kommunikationsform unserer Gäste zu sanktionieren. Ich hoffe da auf Ihr Verständnis. Mit freundlichen Grüßen, Georgios Chatzoudis
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Georgios Chatzoudis | 27.03.2020 | 1946 Aufrufe | 10 | Interviews

26. März 2020 | Coronakrise: Eine Epochenwende?

LogBuch "Corona, geisteswissenschaftlich betrachtet". Eine Gesprächsrunde mit Jürgen Zimmerer und Georgios Chatzoudis

Quentin Quencher | 27.03.2020 | 13:26 Uhr
So ärgerlich, gerne hätte ich den Text gelesen, aber alles voller Gendersternchen. Ich kann das nicht lesen! Und werde auch solch verunstaltete Texte in Zukunft nicht lesen.