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Georgios Chatzoudis | 12.02.2019 | 395 Aufrufe | 2 | Interviews

"Das Überlegenheitsgefühl der Militärs wurde verletzt"

Interview mit Matthias Häussler über den Genozid an den Herero

Annika Fromsberg | 14.02.2019 | 13:39 Uhr
Aus meiner Sicht krankt die gesamte Diskussion um Namibia an der Definition eines Völkermordes, wie der Autor auch eingangs sagt. Um es mal vergleichend darzustellen:

- Waren die Gulags, in die die Sowjets ganze Völker verschleppten Völkermord?
- Waren die Sowjetgreuels im Osten Deutschland Völkermord oder die Bombenangriffe der Allierten?
- War Vietnam ein Völkermord?


Wer ernsthaft dieses Vergleiche zieht kann nur zu einem Urteil kommen. Bei aller Grausamkeit muss es Kriterien geben, die "neutral" zutreffend sind. Wenn die Proklamation eines Offiziers, die nicht von der Regierung geteilt wird, der wichtigste Beweis ist, dann sieht es düster aus für die deutsche Historikerzunft.

Eines aber sollten Historiker in der Tat den Populisten überlassen - ein "bluttriefendes Dokument", wie das von Trotha als Kern ihrer Argumentation heranzuziehen. Das ist pure Emotionalisierung und hat mit Wissenschaft wenig zu tun.
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Georgios Chatzoudis | 12.02.2019 | 395 Aufrufe | 2 | Interviews

"Das Überlegenheitsgefühl der Militärs wurde verletzt"

Interview mit Matthias Häussler über den Genozid an den Herero

Rene Schierenbroich | 12.02.2019 | 16:24 Uhr
Der Text ist gut, ABER er krankt an den üblichen Problemen deutscher Historiker. Diese sind mangelndes Einfühlungsvermögen in die jeweile historische Zeit und eine Tendenz, in jedem Fall am Ende Deutschland als „schuldig“ darzustellen. Aber konkret:

1.) Die Rede Trothas war sicherlich martialisch, aber im Duktus der Zeit auch nichts Besonders. Solle Reden können sie um 1900 wohl in allen Ländern finden. Richtig schreibt er, dass das ständige Erwähnen als "Beweis" für einen Völkermord grotesk ist.

2.) Trotha handelte NICHT im Einvernehmen mit Kaiser und Reichsregierung. Im Gegenteil – Berlin unterband die brutale Kriegsführung des Mannes, der dazu auch noch (berechtigt) in Ungnade fiel. Für einen Völkermord wäre eine offizielle politische Intention aber unabdingbar gewesen. Ansonsten bräuchte man nur einen Soldaten, der seine eigene Agenda hat, um jeden Krieg als Völkermord darzustellen. Das wäre absurd. Ilja Ehrenburg hat ähnliche Texte im WW 2 gegen die Deutschen verfasst.

3.) Ausdrücklich zustimmen kann man bei der These, dass es sich um ein Aufschaukeln im Militärischen handelte. Die Herero hatten den Deutschen herbe Verluste zugefügt und viele deutsche Siedler ermordet. Die war eine Katastrophe für die stolzen Militärs, die daraufhin in dieser unglaublichen Brutalität reagierten. Diese überstieg dann in der Tat jedes Maß.

Nach heutigen Maßstäben ist das Geschehene in seiner Brutalität sicherlich kaum fassbar. Aber ein Historiker sollte sich der historischen Wahrheit verpflichten und die damaligen Bedingungen in sein Urteil einfließen lassen. Das hat der Autor teilweise getan und dafür gebührt ihm Dank. Teilweise ist er aber auch wieder in die Haltung verfallen, das Geschehene mit einer heutigen Wertung zu belegen.
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Judith Wonke | 26.06.2018 | 2035 Aufrufe | 1 | Interviews

Berufsperspektiven in den Geisteswissenschaften

Interview mit Doris Gutsmiedl-Schümann und Katharina Herrmann

Anna | 04.02.2019 | 13:02 Uhr
Danke für dieses Interview!
LG Anna
p.s.
Auf meinem Blog erzähle ich wie sich eine Projektarbeit gestalten lässt: https://hausarbeit-agentur.com/blog/projektarbeit-schreiben
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Georgios Chatzoudis | 04.12.2018 | 3030 Aufrufe | 8 | Interviews

"Folgsamkeit der Klienten als Ressource"

Interview mit Bettina Grimmer über Jobcenter als Disziplinierungsinstitutionen

O. Ingmar | 13.01.2019 | 08:39 Uhr
@J. Jonas: ja, ich habe eine Putzfrau, der ich in meiner kleinen Firma, in der ich 8 Leuten Arbeit gebe und tüchtig Steuern abdrücke, um 7 Uhr die Tür aufmache, nachdem ich um 6:30 angefangen habe. Aber das ist ja offenbar schon neoliberaler Luxus...

Aber sie haben wohl recht - ich als "Neoliberaler" werde wohl nie verstehen das Linke wie sie immer die selben Attitüden an den Tag legen, die schon hunderfach gescheitert sind und nur ins Elend führen. Es bleibt dabei: Der Sozialismus funktioniert genau so lange, bis ihm das Geld derjenigen ausgeht, die ihn nicht wollten...
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Georgios Chatzoudis | 04.12.2018 | 3030 Aufrufe | 8 | Interviews

"Folgsamkeit der Klienten als Ressource"

Interview mit Bettina Grimmer über Jobcenter als Disziplinierungsinstitutionen

J. Lonas | 12.01.2019 | 21:32 Uhr
@O. Ingmar: Wer eine Putzfrau beschäftigen kann, dem kann es ja finanziell nicht schlecht gehen. Vermutlich hatten Sie bisher nie die Bekanntschaft mit Arbeitslosigkeit, HartzIV (Alg2), Sanktionen usw. gemacht.

Neoliberale mit ihren immer gleiche Attitüden.
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Georgios Chatzoudis | 04.12.2018 | 3030 Aufrufe | 8 | Interviews

"Folgsamkeit der Klienten als Ressource"

Interview mit Bettina Grimmer über Jobcenter als Disziplinierungsinstitutionen

O. Ingmar | 03.01.2019 | 13:15 Uhr
@Frau Baier: ich halte Ihre Meinung für sehr gefährlich. Auch ein Arbeitnehmer ist STÄNDIGEN massiven Druck ausgesetzt, selbst die Putzfrau - und sie bezahlt den von ihnen in Watte gepackten Arbeitslosen (wenn einer psychisch krank ist ist das eine andere Sache, aber dann soll er ein Attest vorlegen).

Wahr ist aber auch - siehe Berlin oder Venezuela - wenn es nicht einen gewissen Druck gibt, zerbricht der Sozialstaat in kürzester Zeit. Berlin hat Glück und wird massiv subventioniert und so vor einem Zusammenbruch bewahrt, in Venezuela sieht es trotz Öl leider anders aus...
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Judith Wonke | 03.01.2019 | 497 Aufrufe | 1 | Interviews

"Die charismatische Führerschaft schien wenig glaubhaft"

Interview mit Peter Selb über die Auswirkung von Hitlers Wahlkampfauftritten

Rainer M. Kunz | 03.01.2019 | 12:23 Uhr
Das könnte für unsere jüngere Zukunft bedeuten, dass moderne Instrumente der Massenbeeinflussung, die dezidiert eingesetzt werden, wesentlich mehr zum Erfolg einer Gruppe beitragen, als deren charismatische Leitfigur. Ich denke das an Trump und das Geschwader von Spinning doctors, die aufgrund durch Facebook, etc. gewonnenen Daten Stimmung gemacht haben.
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Georgios Chatzoudis | 25.12.2018 | 319 Aufrufe | 1 | Interviews

"Zähmung 'wilder' Medientechnologien"

Interview mit Monique Miggelbrink über die Vermöbelung von Fernsehgeräten

Jan-Holger Kirsch | 02.01.2019 | 11:59 Uhr
Aus dem Kontext von Monique Miggelbrinks Arbeit siehe auch dies., »Wohnen zwischen Teen und Twen«. Jugend(ding)kultur in westdeutschen Einrichtungszeitschriften um 1960, in: Zeithistorische Forschungen/Studies in Contemporary History 13 (2016), S. 515-529, URL: http://www.zeithistorische-forschungen.de/3-2016/id=5409
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Georgios Chatzoudis | 04.12.2018 | 3030 Aufrufe | 8 | Interviews

"Folgsamkeit der Klienten als Ressource"

Interview mit Bettina Grimmer über Jobcenter als Disziplinierungsinstitutionen

P. Langel | 02.01.2019 | 07:44 Uhr
Mich würde mal interessieren, ob sich die Studie repräsentativ (was ich bezweifeln möchte) damit beschäftig hat, welche Erfahrungen die Mitarbeiter der Jobcenter (und schon lange nicht - mehr - ARGEN) gemacht haben, damit sich das eigene Verhalten ändert. Wurde "Ursache und Wirkung", denen beide Personenkreise (Arbeitsvermittler und Hilfebedürftiger) ausgesetzt sind, tatsächlich gegenüber gestellt?
Warum distanzieren sich die Mitarbeiter der Jobcenter wirklich von den Antragstellern? Ist das "nur" ein Machtgehabe, oder hat man evtl. so viele schlechte Erfahrungen gemacht, dass grundsätzlich diese Trennung der beiden Welten nachvollziehbar wird?
Alles was ich oben lese, erscheint mir sehr subjektiv. Eine Erfahrung durch die Begleitung von 8 Arbeitsvermittlern über einen geringen Zeitraum. Repräsentativ erscheint mir das nicht. Daraus tatsächlich dann auch ein Buch zu schreiben, erscheint mir mehr als bedenklich. Offensichtlich gibt es eine sehr einseitige Betrachtung der Wirklichkeit. Evtl. denken die Mitarbeiter tatsächlich darüber nach, dass ihr Arbeitsleben nicht so ungefährlich ist, wie das der Öffentlichkeit preisgegeben wird. Da es in der Wirklichkeit schon zu Tötungen von Mitarbeitern der Jobcenter gekommen ist, ist die Handlungsweise m. e. ein wenig nachvollziehbar.
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Georgios Chatzoudis | 04.12.2018 | 3030 Aufrufe | 8 | Interviews

"Folgsamkeit der Klienten als Ressource"

Interview mit Bettina Grimmer über Jobcenter als Disziplinierungsinstitutionen

Jaqueline Baier | 29.12.2018 | 00:39 Uhr
@O. Ingmar
Selbstverständlich ist es zu viel verlangt und seelisch äußerst belastend, sich ständig vor irgendeinem selbstherrlichen Schreibtischtäter rechtfertigen zu sollen. Das lässt sich überhaupt nicht mit den Anforderungen des Alltags im Rahmen einer Arbeitsstelle vergleichen, nicht mal ansatzweise!
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Georgios Chatzoudis | 04.12.2018 | 3030 Aufrufe | 8 | Interviews

"Folgsamkeit der Klienten als Ressource"

Interview mit Bettina Grimmer über Jobcenter als Disziplinierungsinstitutionen

Martin Hoyer | 24.12.2018 | 10:09 Uhr
Ich kenne die hier vorgestellte Studie (noch) nicht. Ich bin sehr neugierig darauf. Denn aus eigener Erfahrung halte ich ihre Fragestellung und ihr Erkenntnisinteresse für sehr wichtig. Aus einer Leseprobe der Studie erfahre ich, dass es ihr auch um neue Überlegungen zur Macht- und Herrschaftssoziologie geht. Aus der Alltagserfahrung heraus drängt sich auch mir der Gedanke seit längerer Zeit auf, dass man es mit den Jobcentern auch um eine "neue Form bürokratischer Herrschaft" (aus der Studie) zu tun hat. Einer, für die das System der ARgen und Jobcenter auch die Blaupause für andere Bürokratien darstellen könnte. Und dann käme es auch dort zu jenen Entdemokratisierungsprozessen kommen, wie ich sie in den Jobcentern zu beobachten meine. Und damit nicht allein bin, mit dieser Beobachtung. Nur kann ich meine Gedanken dazu nicht wissenschaftlich ordnen und forschend überprüfen. Darüber hinaus halte ich die Studie für die Öffentlichkeit für sehr wichtig! Denn in den Medien und der Öffentlichkeit ist man sich solcher Entwicklungen viel zu wenig bewusst.
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Georgios Chatzoudis | 10.12.2018 | 849 Aufrufe | 1 | Interviews

"Die Frauen waren '68 wichtig"

Zu Gast bei L.I.S.A. mit Christina von Hodenberg

Jan-Holger Kirsch | 19.12.2018 | 11:37 Uhr
Zum Themenkomplex "1968" siehe die umfangreiche Bibliographie von Büchern ab 2005 (mit Rezensionsnachweisen) unter https://zeithistorische-forschungen.de/sites/default/files/medien/material/Rezensionen_68erPDF.pdf
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Georgios Chatzoudis | 04.12.2018 | 3030 Aufrufe | 8 | Interviews

"Folgsamkeit der Klienten als Ressource"

Interview mit Bettina Grimmer über Jobcenter als Disziplinierungsinstitutionen

O. Ingmar | 10.12.2018 | 11:59 Uhr
Also es ist zuviel zugemutet einmal im Monat auf dem Amt zu erscheinen und Bericht abzugeben? Lese ich das richtig?

Fragt sich nur, wie ich das meiner Putzfrau, die jeden Morgen um 7 Uhr pünktlich zum Dienst auf der Matte steht, mitteile? Ist ja dann auch nicht zumutbar...vielleicht machen wir alle einfach gar nichts mehr und gucken mal, was passiert? Wäre mal ein interessantes Projekt.

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Judith Wonke | 25.10.2018 | 1062 Aufrufe | 8 | Interviews

"Die Lektüre ermöglicht auch Rückschlüsse auf den Zeitgeist"

Interview mit Melanie Babenhauserheide zur ideologiekritischen Analyse der Harry Potter-Reihe

Georgios Chatzoudis | 06.12.2018 | 11:12 Uhr
Sehr geehrte(r) Loisachschwimmer,
auch wenn Ihnen das Interview nicht gefallen hat, freuen wir uns, dass Sie den Beitrag gefunden und ihn offenbar gelesen haben.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre L.I.S.A.Redaktion
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Judith Wonke | 25.10.2018 | 1062 Aufrufe | 8 | Interviews

"Die Lektüre ermöglicht auch Rückschlüsse auf den Zeitgeist"

Interview mit Melanie Babenhauserheide zur ideologiekritischen Analyse der Harry Potter-Reihe

Loisachschwimmer | 06.12.2018 | 10:19 Uhr
Liebe Redakteurinnen und Diskutanten,
ich bin hier über einen Link reingeplatzt und durch die Überschrift neugierig geworden, wäre also ein potentiell auch zukünftiger Leser, - aber ganz ehrlich, die Arroganz und vollständige Nichteinsichtsfähigkeit, die nicht nur aus dem Text spricht, sondern vor allem aus den Antworten des Redakteurs auf die Kritik einiger Leser, die schreckt mich wieder ab. Dieses Interview spiegelt genau das Elend unserer Akademikerwelt, besonders der Geisteswissenschaften, dieses Um-sich-Selbst-Kreisen, dieses behagliche Analysieren aus der Distanz, dieses Hantieren mit den immer selben keimfreien Werkzeugen, ohne zu merken, dass sie kaum je greifen. Bis auf ein paar interessante Stellen wie die mit dem Radiomoderator ist da wenig, was die Lektüre lohnt. Und genau das sind natürlich die Stellen, an denen man bei einem richtigen Interview nachgehakt hätte und wo es hätte interessant werden können. Schade, Chance vertan.
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Georgios Chatzoudis | 04.12.2018 | 3030 Aufrufe | 8 | Interviews

"Folgsamkeit der Klienten als Ressource"

Interview mit Bettina Grimmer über Jobcenter als Disziplinierungsinstitutionen

Jan-Holger Kirsch | 05.12.2018 | 12:23 Uhr
Für eine stärker historische Einordnung des Themas siehe:
Wiebke Wiede, Von Zetteln und Apparaten. Subjektivierung in bundesdeutschen und britischen Arbeitsämtern der 1970er- und 1980er-Jahre, in: Zeithistorische Forschungen/Studies in Contemporary History 13 (2016), S. 466-487, URL: http://www.zeithistorische-forschungen.de/3-2016/id=5398
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Jana Frey | 22.11.2018 | 561 Aufrufe | 1 | Interviews

Charles Kinyera Okeny: Long-Term Human-Environment Interaction: Understanding the Palabek Cultural Landscapes in the Last 2000 Years

Lisa Maskell Fellowships at Makerere University, Kampala/Uganda

Christopher Ssebuyungo | 27.11.2018 | 09:11 Uhr
What success minded Charles, am more than proud and happy in seeing this guy excell. I have known this guy for the last eight years. A guy with commitment, honesty and more importantly a professional. I am a victim of his love to support others by calling on me for archaeological engagement. Again, I am a victim of his passion to pass on the knowledge to others, I have learnt a lot from him, one of the guys who inspired me to study Archaeology at a bachelor’s level. I am really and honestly happy to see this guy today with his PhD in progress. Only one wish from me is that; May God see you through Charles, may you achieve your career mission and goals. You do not only inspire me but a cue of young men and women; we are proud of our generation because you are our generation mate.

Somewhat tears of joy because I really know all the sufferings and battles for this far. Go forth my brother, remain a light, stay focused and don’t forget you inspire many so what do I mean?? Disappoint not them, keep helping us see the fruits of Archaeology for that you will have created a long lasting Legacy living.

Rejoice in the Lord, he will deliver all your heart desires forgot not him Charles.
Chris.
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Georgios Chatzoudis | 16.10.2018 | 1490 Aufrufe | 15 | Interviews

"Ideologische Querverbindungen zwischen Neoliberalismus und Rechtspopulismus"

Interview mit Christoph Butterwegge über die Partei AfD in den Parlamenten

Anke F. | 24.11.2018 | 20:31 Uhr
Ich lese in letzter Zeit viel über das "Elitenbashing". Schönes Beispiel zur Zeit: die Petition gegen den Migrationspakt. Angeblich beschwört die Politik ja verstanden zu haben , sprich: die Grenzöffnung war richtig, aber schlecht kommuniziert. Ok, wir haben verstanden, könnte man meinen.

Realität: die Republik diskutiert den Pakt hoch und runter und 55 Petitionen zur Diskussion liegen dem Bundetag vor. Nun wurde eine angenommen zur Abstimmung. Das Problem: sie wurde nur mit Stimmen von SPD, CDU, AFD und FDP gegen die Stimmen von Linken und vor allem Grünen angenommen.

Unfassbar - die Grünen verweigern dem Volk die Erklärung? Ich konnte es kaum glauben. Und jetzt nochmals die Frage vom Anfang...woher kommt das Elitenbashing? Demokratie ist nicht nur, dass alle meiner Meinung sein dürfen.

Mich macht solch eine Arroganz wütend, obwohl ich sogar für den Pakt bin.
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Georgios Chatzoudis | 16.10.2018 | 1490 Aufrufe | 15 | Interviews

"Ideologische Querverbindungen zwischen Neoliberalismus und Rechtspopulismus"

Interview mit Christoph Butterwegge über die Partei AfD in den Parlamenten

Petra W. | 21.11.2018 | 21:33 Uhr
Leider habe ich auch den Eindruck, dass das linksliberale Milieu ist in die Jahre gekommen ist. Es fehlen Hochkaräter überall. Wenn, mit Verlaub, bei der SPD ein Kevin Kühnert, der außer einer Uni noch nie was gesehen hat, hochgejubelt wird, dann sagt das alles. Ich sage es ungern, aber am Ende sind die Reden eines Alexander Gaulands gar nicht so schlecht und nur mit Nazis raus Gebrüll oder Verweigerung ala Frau Stockowski wird dieser Kampf verloren werden.

PS: ich höre gerne Reden von Leuten die mir politisch fern stehen (Gauland, Wagenknecht), da ich glaube, dass man beim Zuhören von Extremmeinungen seine eigene Meinung schärft. Aber das muss man natürlich nicht so sehen.
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Georgios Chatzoudis | 18.09.2018 | 35203 Aufrufe | 12 | Interviews

"Diese Körper sind von Angst erfüllt"

Interview mit Klaus Theweleit über aktuelle Gewalt in Deutschland

Wiebke Starke | 20.11.2018 | 13:03 Uhr
Guten Tag, Herr Ludwig, ich persönlich mag Ihnen hier nur beipflichten. Man stelle sich den von Ihnen zitierten Satz aus dem Mund eines Herrn Gauland vor. Konkret sollte man sich einmal die Wortwahl auf der Zunge zergehen lassen:

- "Typus" - nun, jeder Mensch ist einzigartig, nur Rechte fassen Menschen in einen "Typus" zusammen
- "Hintern wischt" / "Darauf pfeift" etc. - bei aller Volkstümlichkeit, aber reden so nicht auch die Leute von gewissen Dresdener Demonstrationen?
- "Mit solchen Leuten diskutiert man nicht" - Trump ist US-Präsident, Gauland führt die größte Oppositionspartei an, Weidel ist aus meiner Sicht eher gemäßigt...

Nein, dieses Interview ist gar nicht gelungen. Leider lese ich das jetzt immer wieder - man darf mit denen nicht reden. Was denn sonst? In den Zeiten des Internets ist eine linksliberale "Gatekeeper"-Funktion längst Geschichte. Man mag das bedauern, aber wenn Linke so weitermachen, werden sie wie dereinst die Dinausaurier da landen, wo sie dann leider dann auch hingehören. Ich bedaure das, aber momentan sehe ich wenig Bereitschaft, dass eigene Verhalten zu reflektieren. Verbale Rüpeleien sind auf jeden Fall eher ungeeignet.