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Judith Wonke | 25.10.2018 | 942 Aufrufe | 8 | Interviews

"Die Lektüre ermöglicht auch Rückschlüsse auf den Zeitgeist"

Interview mit Melanie Babenhauserheide zur ideologiekritischen Analyse der Harry Potter-Reihe

Georgios Chatzoudis | 06.12.2018 | 11:12 Uhr
Sehr geehrte(r) Loisachschwimmer,
auch wenn Ihnen das Interview nicht gefallen hat, freuen wir uns, dass Sie den Beitrag gefunden und ihn offenbar gelesen haben.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre L.I.S.A.Redaktion
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Judith Wonke | 25.10.2018 | 942 Aufrufe | 8 | Interviews

"Die Lektüre ermöglicht auch Rückschlüsse auf den Zeitgeist"

Interview mit Melanie Babenhauserheide zur ideologiekritischen Analyse der Harry Potter-Reihe

Loisachschwimmer | 06.12.2018 | 10:19 Uhr
Liebe Redakteurinnen und Diskutanten,
ich bin hier über einen Link reingeplatzt und durch die Überschrift neugierig geworden, wäre also ein potentiell auch zukünftiger Leser, - aber ganz ehrlich, die Arroganz und vollständige Nichteinsichtsfähigkeit, die nicht nur aus dem Text spricht, sondern vor allem aus den Antworten des Redakteurs auf die Kritik einiger Leser, die schreckt mich wieder ab. Dieses Interview spiegelt genau das Elend unserer Akademikerwelt, besonders der Geisteswissenschaften, dieses Um-sich-Selbst-Kreisen, dieses behagliche Analysieren aus der Distanz, dieses Hantieren mit den immer selben keimfreien Werkzeugen, ohne zu merken, dass sie kaum je greifen. Bis auf ein paar interessante Stellen wie die mit dem Radiomoderator ist da wenig, was die Lektüre lohnt. Und genau das sind natürlich die Stellen, an denen man bei einem richtigen Interview nachgehakt hätte und wo es hätte interessant werden können. Schade, Chance vertan.
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Georgios Chatzoudis | 04.12.2018 | 1622 Aufrufe | 1 | Interviews

"Folgsamkeit der Klienten als Ressource"

Interview mit Bettina Grimmer über Jobcenter als Disziplinierungsinstitutionen

Jan-Holger Kirsch | 05.12.2018 | 12:23 Uhr
Für eine stärker historische Einordnung des Themas siehe:
Wiebke Wiede, Von Zetteln und Apparaten. Subjektivierung in bundesdeutschen und britischen Arbeitsämtern der 1970er- und 1980er-Jahre, in: Zeithistorische Forschungen/Studies in Contemporary History 13 (2016), S. 466-487, URL: http://www.zeithistorische-forschungen.de/3-2016/id=5398
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Jana Frey | 22.11.2018 | 321 Aufrufe | 1 | Interviews

Charles Kinyera Okeny: Long-Term Human-Environment Interaction: Understanding the Palabek Cultural Landscapes in the Last 2000 Years

Lisa Maskell Fellowships at Makerere University, Kampala/Uganda

Christopher Ssebuyungo | 27.11.2018 | 09:11 Uhr
What success minded Charles, am more than proud and happy in seeing this guy excell. I have known this guy for the last eight years. A guy with commitment, honesty and more importantly a professional. I am a victim of his love to support others by calling on me for archaeological engagement. Again, I am a victim of his passion to pass on the knowledge to others, I have learnt a lot from him, one of the guys who inspired me to study Archaeology at a bachelor’s level. I am really and honestly happy to see this guy today with his PhD in progress. Only one wish from me is that; May God see you through Charles, may you achieve your career mission and goals. You do not only inspire me but a cue of young men and women; we are proud of our generation because you are our generation mate.

Somewhat tears of joy because I really know all the sufferings and battles for this far. Go forth my brother, remain a light, stay focused and don’t forget you inspire many so what do I mean?? Disappoint not them, keep helping us see the fruits of Archaeology for that you will have created a long lasting Legacy living.

Rejoice in the Lord, he will deliver all your heart desires forgot not him Charles.
Chris.
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Georgios Chatzoudis | 16.10.2018 | 1357 Aufrufe | 15 | Interviews

"Ideologische Querverbindungen zwischen Neoliberalismus und Rechtspopulismus"

Interview mit Christoph Butterwegge über die Partei AfD in den Parlamenten

Anke F. | 24.11.2018 | 20:31 Uhr
Ich lese in letzter Zeit viel über das "Elitenbashing". Schönes Beispiel zur Zeit: die Petition gegen den Migrationspakt. Angeblich beschwört die Politik ja verstanden zu haben , sprich: die Grenzöffnung war richtig, aber schlecht kommuniziert. Ok, wir haben verstanden, könnte man meinen.

Realität: die Republik diskutiert den Pakt hoch und runter und 55 Petitionen zur Diskussion liegen dem Bundetag vor. Nun wurde eine angenommen zur Abstimmung. Das Problem: sie wurde nur mit Stimmen von SPD, CDU, AFD und FDP gegen die Stimmen von Linken und vor allem Grünen angenommen.

Unfassbar - die Grünen verweigern dem Volk die Erklärung? Ich konnte es kaum glauben. Und jetzt nochmals die Frage vom Anfang...woher kommt das Elitenbashing? Demokratie ist nicht nur, dass alle meiner Meinung sein dürfen.

Mich macht solch eine Arroganz wütend, obwohl ich sogar für den Pakt bin.
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Georgios Chatzoudis | 16.10.2018 | 1357 Aufrufe | 15 | Interviews

"Ideologische Querverbindungen zwischen Neoliberalismus und Rechtspopulismus"

Interview mit Christoph Butterwegge über die Partei AfD in den Parlamenten

Petra W. | 21.11.2018 | 21:33 Uhr
Leider habe ich auch den Eindruck, dass das linksliberale Milieu ist in die Jahre gekommen ist. Es fehlen Hochkaräter überall. Wenn, mit Verlaub, bei der SPD ein Kevin Kühnert, der außer einer Uni noch nie was gesehen hat, hochgejubelt wird, dann sagt das alles. Ich sage es ungern, aber am Ende sind die Reden eines Alexander Gaulands gar nicht so schlecht und nur mit Nazis raus Gebrüll oder Verweigerung ala Frau Stockowski wird dieser Kampf verloren werden.

PS: ich höre gerne Reden von Leuten die mir politisch fern stehen (Gauland, Wagenknecht), da ich glaube, dass man beim Zuhören von Extremmeinungen seine eigene Meinung schärft. Aber das muss man natürlich nicht so sehen.
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Georgios Chatzoudis | 18.09.2018 | 34390 Aufrufe | 12 | Interviews

"Diese Körper sind von Angst erfüllt"

Interview mit Klaus Theweleit über aktuelle Gewalt in Deutschland

Wiebke Starke | 20.11.2018 | 13:03 Uhr
Guten Tag, Herr Ludwig, ich persönlich mag Ihnen hier nur beipflichten. Man stelle sich den von Ihnen zitierten Satz aus dem Mund eines Herrn Gauland vor. Konkret sollte man sich einmal die Wortwahl auf der Zunge zergehen lassen:

- "Typus" - nun, jeder Mensch ist einzigartig, nur Rechte fassen Menschen in einen "Typus" zusammen
- "Hintern wischt" / "Darauf pfeift" etc. - bei aller Volkstümlichkeit, aber reden so nicht auch die Leute von gewissen Dresdener Demonstrationen?
- "Mit solchen Leuten diskutiert man nicht" - Trump ist US-Präsident, Gauland führt die größte Oppositionspartei an, Weidel ist aus meiner Sicht eher gemäßigt...

Nein, dieses Interview ist gar nicht gelungen. Leider lese ich das jetzt immer wieder - man darf mit denen nicht reden. Was denn sonst? In den Zeiten des Internets ist eine linksliberale "Gatekeeper"-Funktion längst Geschichte. Man mag das bedauern, aber wenn Linke so weitermachen, werden sie wie dereinst die Dinausaurier da landen, wo sie dann leider dann auch hingehören. Ich bedaure das, aber momentan sehe ich wenig Bereitschaft, dass eigene Verhalten zu reflektieren. Verbale Rüpeleien sind auf jeden Fall eher ungeeignet.



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Georgios Chatzoudis | 18.09.2018 | 34390 Aufrufe | 12 | Interviews

"Diese Körper sind von Angst erfüllt"

Interview mit Klaus Theweleit über aktuelle Gewalt in Deutschland

Ralf Ludwig | 18.11.2018 | 18:29 Uhr
Es ging um untenstehendes Zitat:


Und auch noch denken, man wäre denen damit überlegen; könne sie, diskutierend, widerlegen! Der Gipfel! Gegen Leute, die (voll bewusst) aus dem Kontrafaktischen reden (ob Weidel, Gauland oder Trump) kann jeder „diskutierende“ Mensch nur verlieren; weil dieser Typus sich mit jedem vorgebrachten „Argument“ nur den Hintern wischt und eine Behauptung dagegensetzt, die darauf pfeift, „wahr“ oder auch nur „begründbar“ zu sein. Mit solchen Leuten diskutiert man nicht als halbwegs vernünftiger Mensch.
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Georgios Chatzoudis | 18.09.2018 | 34390 Aufrufe | 12 | Interviews

"Diese Körper sind von Angst erfüllt"

Interview mit Klaus Theweleit über aktuelle Gewalt in Deutschland

Ralf Ludwig | 18.11.2018 | 18:27 Uhr



Offen gesagt - als ich das las, war ich geschockt. Eine Wortwahl - tut mir leid - die nicht geht, auch wenn ich ein Professor bin. Und ja - ich bin überzeugt, dass ICH als Historiker stärker Argumente als DIE habe. Wer den Dialog in der Tonalität ablehnt, hat nichts verstanden. Was dazu daran falsch sein soll, wenn ich als Historiker nach belegbaren Beweisen für ein These suche, entzieht sich meiner Vorstellungskraft. Wir kann ich hier einen "Shitstorm" gegen die Rechten ablassen mit der obigen Begründung, aber dann haarklein dasselbe mache? Unlogisch bis ins Mark.

Offen gesagt (die Zweite) - solche "Wutrede" wie hier, stoßen mich nicht weniger ab, als die der Rechten. Manches an der Analyse mag richtig sein - aber wie das hier eingekleidet ist, erinnert mich das mehr an jemanden, dem die Argumente ausgegangen sind. Dieses Interview ist meiner Meinung nach dem Niveau auf diesem Portal nicht angemessen.
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Georgios Chatzoudis | 16.10.2018 | 1357 Aufrufe | 15 | Interviews

"Ideologische Querverbindungen zwischen Neoliberalismus und Rechtspopulismus"

Interview mit Christoph Butterwegge über die Partei AfD in den Parlamenten

Werner R. | 13.11.2018 | 12:30 Uhr
Sprechen sie mal mit jungen Leuten. Die sind sehr analytisch und zahlenbezogen. Der momentane Diskurs verkennt, dass eine neue Generation herangewachsen ist, die Handyverträge vergleicht und genau rechnet.

Hier in der Diskussion sehe ich dasselbe Muster - es ist eine neue Generation, die sich die Zahlen anguckt und dann ein Urteil fern jeglichen Wunschdenkens, egal aus welcher Richtung, bildet.

IMHO - ich finde es gut. Die Zeit steht nicht still und neue Generationen haben neue Weisen mit den Dingen umzugehen. Es nützt nichts Solidarität, Werte etc. zu beschwören, wenn die Zahlen ein ganz anderes Bild abgeben. Um nochmals im hier angesprochenen Beispiel zu bleiben.
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Georgios Chatzoudis | 16.10.2018 | 1357 Aufrufe | 15 | Interviews

"Ideologische Querverbindungen zwischen Neoliberalismus und Rechtspopulismus"

Interview mit Christoph Butterwegge über die Partei AfD in den Parlamenten

Anke F. | 10.11.2018 | 07:06 Uhr
Ach, jetzt muss ich doch noch einen Lesetip einbringen:

https://www.zeit.de/2018/33/michael-hartmann-eliten-soziologie-soziale-gerechtigkeit

Herr Hartmann beschreibt glaube ich viel besser als ich, worauf ich hinaus will. Nur bin ich der Meinung, dass dieses Denken, was er beschreibt auch und besonders bei den "Linksliberalen" vorhanden ist, bei Rechten sowieso. Gerade hier in dem Forum sehe ich dies bei der Diskussion um Reparationen - für mich ein klassischer Fall. Am Ende muss irgendjemand für alles bezahlen: aber da sind sich rechtslastige und linkslastige einig - zahlen muss die "kleine Frau/Mann". Natürlich würden sie es so nie sagen...

Noch eine Anekdote und dann bin ich still: In Griechenland war vor 5 Jahren ein großer Aufreger, dass Reeder steuerbefreit sind. Das stand so im Gesetz! Wir schreiben das Jahr 2018 - rate sie mal, was in dem griechischen Gesetz steht...
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Georgios Chatzoudis | 16.10.2018 | 1357 Aufrufe | 15 | Interviews

"Ideologische Querverbindungen zwischen Neoliberalismus und Rechtspopulismus"

Interview mit Christoph Butterwegge über die Partei AfD in den Parlamenten

Anke F. | 09.11.2018 | 10:11 Uhr
Es gibt ein wahnsinniges Kommunikationsproblem - ich gehöre einer Generation an, die hinterfragt. Und ich mag es gar nicht, wenn auf diese Fragen die Antwort kommt "dumpfe Volksempfindung". Aber da ich eine Freundin volkstümlicher Beispiele bin:

https://www.welt.de/politik/deutschland/article183535810/SPD-will-Benzin-und-Heizoel-deutlich-verteuern.html

AHA, Herr Scholz sagt: "Ein solches System dürfe insgesamt aber nicht zu einer Nettomehrbelastung für die Bürger führen."

Was heißt das jetzt (in einfachen Worten)? Ich habe eine Befürchtung - es heißt wir erhöhen die Steuern und dann gucken wir mal. Der Soli, vom dem seit 10 Jahren gesagt wurde, er wird 2019 entfallen, läßt grüßen. Komischerweise kann er wahrscheinlich die Benzin-Steuern dann schon zum 1.1.19 erhöhen, aber die Entlastung wird dann wohl für 2022 angekündigt. Usw,usw,usw...


Wo wir bei Scholz sind: er hat schon in den Raum gestellt, dass Deutschland 15 Mrd mehr aufgrund des Austritts von GB zur Verfügung stellt. Aha, wie sähe es damit aus, erst mal die Kosten zu reduzieren. Wir sind ein (großes) Land weniger...

Kurzum: ich gehe jeden Tag hart arbeiten. Mein Gehaltszettel sieht nicht super aus. Ich bin der Meinung ich habe ein recht nachzufragen, auch wenn dies andere als "unsolidarisch" sehen. Und was Herrn Schjolz betrifft - es muss schön sein in der Limousine herumszufahren und sich einen feuchten Kehricht darum zu kümmern, ob der Sprit 3, 4 oder 5 € kostet. Seine Putzfrau kann ja Fahrrad fahren, ist eh gesünder.

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Georgios Chatzoudis | 16.10.2018 | 1357 Aufrufe | 15 | Interviews

"Ideologische Querverbindungen zwischen Neoliberalismus und Rechtspopulismus"

Interview mit Christoph Butterwegge über die Partei AfD in den Parlamenten

Marie Winters | 09.11.2018 | 09:05 Uhr
Schön, dass man im Netz noch eine vernünftige Diskussionsebene finden kann, nachdem sich der erste Rauch verzogen hat. Sie sprechen da einen wichtigen Punkt an. Wie vertragen sich Komplexität und Demokratie? Auf die Frage läuft es doch hinaus, oder? Nur ein Beispiel: Liest man ein wirtschaftshistorisches Fachbuch zur Finanzkrise der letzten Jahre und vergleicht das dann mit dem, was wir aus der Presse darüber wissen, tun sich Abgründe auf. Das bezieht sich nicht nur auf die Details, sondern - und das ist das Entscheidende - auf das komplette Verständnis. Das Verhältnis ist teilweise diametral. Es kommen je nach Medium zwei völlig verschiedene Geschichten heraus. Ich musste nach der Lektüre einige meiner vorherigen Sichtweisen revidieren, weil mir die Komplexität vielleicht bewusst war, ich dieser aber nicht einsortieren konnte. Wenn man davon ausgeht, dass die meisten Bürger ihre politischen Positionen davon abhängig machen, was vereinfachende Medien vermitteln, was faktisch teilweise grundfalsch ist, dann hat die Demokratie ein Problem. Sie haben recht, die Menschen müssen die Dinge verstehen können, zumindest nachvollziehen können, aber was tun, wenn aufgrund zunehmender Komplexität in einer globalen Welt, selbst die Entscheidungsträger nicht mehr verstehen, sondern nur noch wenige Experten, und diese auch nur auf ihren Feldern? Was ich damit sagen will: Pauschale Zuschreibungen - der Italiener, der Deutsche etc. - haben keine Aussagekraft. Sie vergiften mehr.
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Georgios Chatzoudis | 16.10.2018 | 1357 Aufrufe | 15 | Interviews

"Ideologische Querverbindungen zwischen Neoliberalismus und Rechtspopulismus"

Interview mit Christoph Butterwegge über die Partei AfD in den Parlamenten

Anke F. | 09.11.2018 | 06:30 Uhr
Vielen Dank für die Rücknahme. Schätze ich sehr.

In der Sache war mir schon klar, dass ich bei meinem Beispiel den Vorwurf der "schwäbischen Hausfrau" zurückbekommen würde. Aber genau das ist es, was den vielbeschworenen "Rechtsruck" bedingt. Politik muss konkret sein und darf sich nicht in "wahnnsinnig komplexe Zusammenhänge" flüchten. Ich bin öfters geschäftlich in Turin und ich kann Ihnen sagen, dass ich mit der herrlich schelmischen italienischen Art nicht nur einmal erklärt bekommen habe, wie sich die Italiener ganz legal durch "Geschicklichkeit" von der nominell hohen Steuerlast "befreien". Ja - sicher - in Deutschland gibt es das auch zu Genüge etc. Der Unterschied ist nur, dass Italien ein riesiges Steuerloch hat und noch viel dringender diese Dinge angehen müsste. Stattdessen wird Deutschland angeprangert.


Anderes Beispiel: Gestern wurde der Migrationspakt im BT verhandelt. Grundtenor: alles kein Problem, rechtlich unverbindlich, wollen wir gar nicht umsetzten bzw. ist schon längst umgesetzt, "stellt euch mal nicht so an"

Egal wie unsymphatisch Frau v. Storch sein mag, fragte sie eine einfache Frage: "Warum unterzeichne ich dann etwas, was so irrelevant ist?"

Sie hat den Nagel auf den Kopf getroffen: "Warum unterzeichne ich eine Autokaufvertrag, wenn ich das Auto gar nicht will?"

Die Antwort der CDU/SPD: Keine - wieder wurde auf "komplexe Zusammenhänge" verwiesen. mag sein, aber ist das befriedigend?

Fazit: wer sich weigert (ich meine jetzt nicht Sie persönlich) Antworten zu geben und nicht den Eindruck erweckt, er weiß selber nicht was er tut und übertüncht das mit "Zusammenhängen", die er/sie offenbar selber nicht versteht, sollte sich einmal fragen, warum die Meinungsbildung in eine Richtung geht, wie sie nunmal geht. Das mag man beklagen und als rechts empfinden, aber einfach die rosarote Brille anziehen wird im Diskurs nicht mehr genügen.


"Was ist der Kern der Dinge?" (Marc Aurel). Diese Frage muss jeder Politiker beantworten können zu jeden Thema. Wenn er oder sie es nicht kann ist das sagen wir mal nicht gut. Wenn ich auf eine einfache Frage 10 Minuten Monolog höre, weiß ich das jemand den Kern der Sache selber nicht versteht.
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Georgios Chatzoudis | 16.10.2018 | 1357 Aufrufe | 15 | Interviews

"Ideologische Querverbindungen zwischen Neoliberalismus und Rechtspopulismus"

Interview mit Christoph Butterwegge über die Partei AfD in den Parlamenten

Marie Winters | 08.11.2018 | 22:27 Uhr
Ich wollte Sie nicht beleidigen, Anke F., daher nehme ich das gerne wieder zurück. Diese Seite hier ist ja zum Glück nicht Facebook. 😉 Aber in der Sache widerspreche ich ihnen. Es ist grundfalsch private Haushaltskassen mit Volkswirtschaften zu verwechseln. Aber das ist uns über Jahre eingetrichtert worden: Mikroökonomie ist nicht gleich Makroökonomie, BWL ist nicht gleich VWL. VWL ist wesentlich komplexer und funktioniert ganz anders.
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Georgios Chatzoudis | 16.10.2018 | 1357 Aufrufe | 15 | Interviews

"Ideologische Querverbindungen zwischen Neoliberalismus und Rechtspopulismus"

Interview mit Christoph Butterwegge über die Partei AfD in den Parlamenten

Anke F. | 08.11.2018 | 18:09 Uhr
Liebe Frau Winters, den Konnex von meinem Kommentar zu der Wertung "menschlich verroht" ist bei mir zugegebenermaßen einen Wow-Effekt gehabt. Ob es nun mehr über mich oder Sie aussagt, lasse ich mal dahingestellt...

Ja, das Italienbeispiel hab ich eingeführt, weil hier im Gegensatz zu den "gefühlsmäßigen" Debatten eine klare Zahlenbasis vorhanden ist. Ich bin aber ratloser denn je, was ich eigentlich gesagt habe, Frau Winters. Ich versuche es mal mit einer Simplifizierung:

Nehmen wir einmal an ich wohne in einer WG, habe 500 € und fülle immer den Kühlschrank für mich und meine Mitbewohnerin, die immer klagt, dass ich nicht genug für sie tue (bezahle). Dann finde ich irgendwann heraus, dass sie monatlich 700 € hat. Ist es da nicht natürlich zu fragen, was die Klagelieder sollen?

Genauso ist das Beispiel mit Italien. Aber selbst wenn Sie völlig anderer Meinung zu Italien sind, erschließt sich mir immer noch nicht, wie mich dieses Beispiel zu einer "verrohten Rechten" macht. Sorry, aber vielleicht haben Sie je die Größe diesen Konnex zu revidieren. Würde mich rein menschlich freuen, weil ich eben nicht verroht bin.
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Georgios Chatzoudis | 16.10.2018 | 1357 Aufrufe | 15 | Interviews

"Ideologische Querverbindungen zwischen Neoliberalismus und Rechtspopulismus"

Interview mit Christoph Butterwegge über die Partei AfD in den Parlamenten

Marie Winters | 08.11.2018 | 13:48 Uhr
Kilian Wobel hat den Punkt getroffen. Kommentare wie die von Anke F. sind ein Indiz mehr dafür, wie weit sich der gesellschaftliche Diskurs nach rechts verschoben hat. Hier zeigt sich, dass der ursprüngliche europäische Gedanke einer ganzen Generation inzwischen tot ist. War Europa einst als Gemeinschaft gedacht, die um des Friedens Willens näher zusammenrücken sollte und in der Werte wie Solidarität untereinander ein gemeinsames Prinzip sein sollte - man denke nur an die gewaltigen Kohäsionfonds der Vergangenheit - so ist davon heute nichts mehr geblieben. Eine durch und durch menschlich verrohte Rechte, die nur nach dem Motto denkt "Me first!" und "Was kümmern mich die anderen?", hat längst das Ruder übernommen.

Davon mal ganz abgesehen, Anke F.: Wo hat Herr Butterwegge in diesem sehr treffenden Interview von Italien gesprochen?
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Georgios Chatzoudis | 16.10.2018 | 1357 Aufrufe | 15 | Interviews

"Ideologische Querverbindungen zwischen Neoliberalismus und Rechtspopulismus"

Interview mit Christoph Butterwegge über die Partei AfD in den Parlamenten

Anke F. | 08.11.2018 | 11:04 Uhr
Ach Herr Kilian, was heutzutage schon alles rechts ist. Lesen Sie eigentlich die Kommentare, die Sie mit Worten wie "dumpf" brandmarken?

- Rechts ist also die Fakten zu Italien zu nennen? Zumal die Aussage richtig ist: https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/studie-der-ezb-die-meisten-deutschen-besitzen-weniger-als-andere-europaeer-1.3308252

- Rechts ist also darauf hinzuweisen, dass die ach so große Entlastung bei dem Zusatzbeitrag der KV direkt wieder von der PV-Erhöhung aufgezehrt ist?

Mal abgesehen davon, dass es sich um faktische Feststellungen handelt - wo ist eine Feststellung rechts oder links? Ist ein Steuersatz von 19% rechts und 21% links oder umgekehrt? Ein Steuersatz ist ein Steuersatz ist ein Steuersatz...

Bedenklicher finde ich jedoch Ihre Argumentationslinie - warum gehen Sie nicht auf die Punkte ein und nennen meine Meinung (warum ist ihre Meinung eigentlich besser?) "dumpf"?

Meinen Sie, dass mit Sie -( wenn ich doch an Herzen und Kopf so geschädigt bin) - mit Herablassungen eine Heilung hervorrufen? ICH bin lernfähig, aber Sie müssen auch schon noch Überzeugungsarbeit leisten - einfach alles "rechts" zu nennen, was Ihnen nicht passt, ist wohl ein Auslaufmodell.


Nur ein Ratschlag: vielleicht sollten Sie auch mal Ihre Haltung überprüfen?


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Georgios Chatzoudis | 16.10.2018 | 1357 Aufrufe | 15 | Interviews

"Ideologische Querverbindungen zwischen Neoliberalismus und Rechtspopulismus"

Interview mit Christoph Butterwegge über die Partei AfD in den Parlamenten

Kilian Wobel | 07.11.2018 | 19:04 Uhr
Diese Kommentare hier, aber auch in anderen Artikeln in diesem Portal zeigen zwei Dinge. Erstens: Wissenschaft ist das eine, stumpfes Volksempfinden das andere. Der Unterschied kann kaum größer sein. Zweitens: Der Diskurs ist in Deutschland wieder nach rechts unkontrolliert offen. Letztlich bestätigt sich Butterwegges Diagnose, dass der Neoliberalismus in Köpfen und Herzen sehr großen Schaden angerichtet hat.
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Georgios Chatzoudis | 16.10.2018 | 1357 Aufrufe | 15 | Interviews

"Ideologische Querverbindungen zwischen Neoliberalismus und Rechtspopulismus"

Interview mit Christoph Butterwegge über die Partei AfD in den Parlamenten

Anke | 06.11.2018 | 07:38 Uhr
Kleiner Nachtrag Herr Butterwege: Mieten

Vielleicht wäre es ganz gut mal die horrenden Steuern und abgaben zu senken.

- Nahles: Zusatzbeitrag ist hälftig ab 1.3.2019 (AN/AN)...SUPER...leider steigt der Pfelegeversicherungsbeitrag um 0,5% !!!! Netto heißt das: MINUS

- Solidaritätszuschlag: trotz Versprechen wird die abschaffung an der SPD scheitern.

Vielleicht können die Leute die Mieten ja auch nicht bezahlen, weil der Staat sie schamlos ausnimmt? Aber Herr Butterwege - es kann ja nicht sein, was in der linken welt nicht sein darf