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Judith Wonke | 25.10.2018 | 1241 Aufrufe | 8 | Interviews

"Die Lektüre ermöglicht auch Rückschlüsse auf den Zeitgeist"

Interview mit Melanie Babenhauserheide zur ideologiekritischen Analyse der Harry Potter-Reihe

Harald Töpfer | 25.10.2018 | 14:10 Uhr
Ein Musterbeispiel par excellence dafür, dass man Interviewfragen von Geistes- und Sozialwissenschaftler*innen nicht schriftlich beantworten lassen sollte. Die Antworten sind nicht nur viel zu langatmig, sondern auch im fremdwortbewehrten hyperwissenschaftlichen Duktus gehalten, der garantiert nicht dazu beiträgt, dass irgendjemand außerhalb der universitären Welt 1. das versteht und 2. Lust hat, das alles durchzulesen. Frau Babenhauserheide verschanzt sich hinter ihrem akademischen Jargon wie in einer Festung.
Wenn es hier um Wissenschaftsvermittlung in eine breitere Öffentlichkeit gehen sollte, ging das eher daneben. Vielleicht wollten Sie aber auch eine geradezu stereotypenhafte Verkörperung des in der deutschsprachigen Universitätslandschaft vorherrschenden Typus von sich kompliziert, unverständlich und gewunden sprachlich ausdrückenden Akademiker*innen präsentieren. Das wäre dann jedenfalls gelungen.
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Judith Wonke | 25.10.2018 | 1241 Aufrufe | 8 | Interviews

"Die Lektüre ermöglicht auch Rückschlüsse auf den Zeitgeist"

Interview mit Melanie Babenhauserheide zur ideologiekritischen Analyse der Harry Potter-Reihe

Quentin Quencher | 25.10.2018 | 11:37 Uhr
Es tut mir, mich hätte schon interessiert, was im Interview gesagt wird. Allerdings bekomme ich bei derartig gegenderten Texten eine solche Abneigung mir das zu Gemüte zu führen, dass ich es dann lieber lasse. Also bitte schreibt vernünftig.
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Georgios Chatzoudis | 18.09.2018 | 38081 Aufrufe | 15 | Interviews

"Diese Körper sind von Angst erfüllt"

Interview mit Klaus Theweleit über aktuelle Gewalt in Deutschland

user unknown | 21.10.2018 | 12:45 Uhr
Mir erschließt sich nicht, wie die Ächtung der AfD in den Medien funktionieren soll.
Um als aufgeklärter Bürger die Ächtung nachvollziehen zu können muss ich die Leute doch aus erster Hand erfahren, selbst reden hören und sehen. Die Überheblichkeit und Selbstgerechtigkeit der Medienleute, die auch jahrelang über Lohnnebenkosten lamentiert haben und sonst den Schein von Neutralität fetischisieren - denen darf ich als Zuschauer doch nicht einfach abkaufen, was sie verkünden.

Die anderen Gäste der Plasbergs und Wills stehen genauso in der Verantwortung wie sie sich zu den Rechtsradikalen verhalten wie deren Gastgeber.

Auch dass die AfD-Wähler psychophysisch so anders sind als der Rest der Bevölkerung leuchtet mir nicht ein.

Am wenigsten traue den Medien die Entscheidung zu mir zu sagen, wer akzeptabel und wer pfui ist. Eine Gesellschaft die solcher Medien bedarf ist schon dysfunktional. Ich sehe da auch keine einfache Lösung.
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Georgios Chatzoudis | 16.10.2018 | 2397 Aufrufe | 17 | Interviews

"Ideologische Querverbindungen zwischen Neoliberalismus und Rechtspopulismus"

Interview mit Christoph Butterwegge über die Partei AfD in den Parlamenten

Wiebke | 21.10.2018 | 08:39 Uhr
Prof. Butterwegge: Leider kann man die AfD als eine Partei, die bald in sämtlichen Landesparlamenten, im Bundestag und im Europäischen Parlament vertreten ist, weder ignorieren noch von den Sendungen des öffentlich-rechtlichen Rundfunks ausschließen.


"LEIDER" ??? - mehr braucht man über das "Demokratieverständnis" dieses Herrn nicht zu wissen....

Die Lösung ist die Mitte - Rechts und Links eint eines - wenn sie an die Macht kommen wird es düster. Es mag ja stimmen dass die die Ziele fundamental verschieden sind, aber das Demokratieverständnis ist das Gleiche. Linke Politik? Die Katastrophe kann man zum xten Mal besichtigen - in Venezuela und Berlin - wo immer sie an der Macht sind ist das Desaster vorprogrammiert. Nein zum Extremismus!
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Georgios Chatzoudis | 21.02.2017 | 2132 Aufrufe | 5 | Interviews

Digitaler Kapitalismus - der Weg aus der Wachstumskrise?

Interview mit Philipp Staab über Wachstum im digitalen Kapitalismus

Manfred Meyer | 10.10.2018 | 18:39 Uhr
Schlußfolgerungen habe ich nicht gefunden nur Beschreibungen einer Gefahr.
Was und wem nutzt das ?
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Georgios Chatzoudis | 21.10.2014 | 3226 Aufrufe | 2 | Interviews

"Otto Dann war ein zutiefst politisch denkender Historiker"

Interview mit Peter Alter zum Tod von Otto Dann

Wan Jan | 05.10.2018 | 17:56 Uhr
Heute, vor 100 Jahren, hielt Reichskanzlers Prinzen Max von Baden eine Regierungserklärung im Reichstag.

In den vergangenen Tagen habe ich das oben erwähnte 'Nation und Nationalismus in Deutschland 1770 - 1990' gelesen, nur auf diesem Wege wurde mir bewusst, dass wir heute damit das 100-jährige Jubiläum hierzu begehen...

Gerade eben habe ich das Buch fertig gelesen und wollte jetzt mehr über Otto Dann recherchieren; einer der Treffer, den ich mir näher anschaute, ist dieses Interview anlässlich seines Todes.

Ich kann den von Dr. Klaus Pabst gemachten Aussagen zustimmen, nach meinem (etwas oberflächlichen, weil nicht weiterführenden) Eindruck nach dem Lesen dieses massiven Standardwerks.

+++



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Georgios Chatzoudis | 15.08.2017 | 7182 Aufrufe | 6 | Interviews

"Anpassung an kranke gesellschaftliche Verhältnisse"

Interview mit Hans-Joachim Maaz über das Phänomen der Normopathie

Georg Gärtner | 02.10.2018 | 22:00 Uhr
ob Arno Gruen oder H.J.Maaz

Lassen wir dankbar sein, dass es H.J. Maaz gibt und Arno Gruen gab, der leider nicht mehr lebt.

Beide sind wertvoll.

LOVE AND MERCY ist die Losung
ein schöner einfacher und genialer (das passt oft zusammen) Song von Brian Wilson
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Georgios Chatzoudis | 18.09.2018 | 38081 Aufrufe | 15 | Interviews

"Diese Körper sind von Angst erfüllt"

Interview mit Klaus Theweleit über aktuelle Gewalt in Deutschland

tx | 29.09.2018 | 10:28 Uhr
Ein erfrischend deutliches Statement, dass ich gerne weiterverbreite, soweit es meine Reichweite zulässt. Vor allem die Dekonstruktion der vermeintlichen "Objektivität" der bürgerlichen (und damit eben eben doch Lügen-)Presse finde ich äußerst luzide.
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Georgios Chatzoudis | 18.09.2018 | 38081 Aufrufe | 15 | Interviews

"Diese Körper sind von Angst erfüllt"

Interview mit Klaus Theweleit über aktuelle Gewalt in Deutschland

Fritz Iversen | 29.09.2018 | 09:51 Uhr
Danke für diese Perspektive auf den tatsächlich rätselhaftesten Punkt, die "Mordlust", in der die männliche Aggressivität endgültig jede zivilisierte Gezähmtheit und jede Affektkontrolle verliert und monströses Untaten-Potenzial erhält. Ich frage mich allerdings, ob der Kern der Hypothese richtig ist: "Die Mordlust hat schlimmere körperliche Motoren: Angst des fragmentierenden Körpers vorm Untergang; vorm Verschlungenwerden von den umgebenden Realitäten."
Die Angst vor einer Bedrohung kann logischerweise immer psychische Energie bereitstellen, also "motivieren". Es gibt allerdings ein zweites Motiv, das gerade bei diffusen Auslöschungswünschen viel regelmäßiger zu beiobachten ist: Hass. Hass ist gekennzeichnet als der Wunsch, dass etwas nicht existieren soll. Solcher Hass kann sich auch auf Gegenstände beziehen, auf Tiere, auf Bäume, also "auf alles, was existiert", oder eben relativ häufig auf andere Menschen oder Menschengruppen, manchmal auch auf sich selbst. Hass drängt innerlich auf die komplette Beseitigung, gebiert diesen Wunsch, zu zerkleinern, zu verbrennen, zu töten, verschwinden zu lassen. Bei Menschen gehen die Auslöschungswünsche verschiedene Wege: Bei einigen besonders hilflosen "Männerkörpern" den Weg nackter Spontangewalt, bei gebremsteren Charakteren den Weg des Deligierens an Interessenvertreter, und die Schlauen organisieren Propaganda für "politische Lösungen" wie Abschieben, Einsperren, Burggräben ziehen etc. Der schlaue Hass ist unkörperlich, stammt aber aus dem gleichen Wunsch nach Beseitigung des Verhassten wie bei den "mordlüsternen" Körpern das persönliche Ausagieren des Wunsches in wörtlicher Form.
Jetzt bliebe zu fragen, wo der Hass auf X jeweils herkommt. Die Möglichkeit zum Hass hat wohl jeder und jede, kommt auch in jedes Menschen Leben vor (siehe z.B. wie Theweleit selbst an einer Stelle quasi nur die "Beseitigung" gewisser Leute für eine mögliche Lösung hält, im Sinne eines Unsichtbarmachens oder Verschwindenlassens aus der Öffentlichkeit).
Der Hass auf Fremde und Andersartige könnte allerdings tatsächlich seine Ursachen im ungeschützten Jungenkörper haben. Jungen müssen in einem charakteristischen Zwiespalt aufwachsen, der für Mädchen genau nicht gilt (da gibt es andere Grundkonflikte): Sie sollen nicht weinen, stark sein, Sieger sein etc., sind aber tatsächlich so schutzlos und liebebedürftig wie jedes Kind.
Vermutlich liegt da ein Grund, warum Jungen sehr früh anfangen mit Bewaffnung zu liebäugeln - der Stock ist der ersehnte Kraftzuwachs. Und dass sich auf den Fremden dann das General-Trauma projiziert, als Kind den Größeren überall ausgeliefert zu sein, während man sich doch stark und mutig fühlen sollte, erscheint mir nachvollziehbar.
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Georgios Chatzoudis | 20.09.2018 | 721 Aufrufe | 1 | Interviews

Ist Facebook ein Hassgenerator?

Interview mit Karsten Müller und Carlo Schwarz über Facebook und die Flüchtlingsdebatte

Ioanis Spiropoulos | 27.09.2018 | 10:03 Uhr
Als Bereicherung dazu das Buch: Adamek, S., Die Facebook-Falle: sehr zu empfehlen.
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Georgios Chatzoudis | 18.09.2018 | 38081 Aufrufe | 15 | Interviews

"Diese Körper sind von Angst erfüllt"

Interview mit Klaus Theweleit über aktuelle Gewalt in Deutschland

SRutar | 26.09.2018 | 16:09 Uhr
Danke für den klugen Kommentar von JWBraun, den ich 100% unterschreiben möchte. Ich bin auch eine von diesen "tumben Historikerinnen". Mir ist nicht klar, wieso L.I.S.A. solche Beschimpfungen für förderlich oder gar interessant hält - was oder wem soll das nützen? Ich könnte zurückschießen: Der Halbzeitwert sozialwissenschaftlicher Analysen ist superkurz. Gründliche Arbeit mit Substanz leisten: Historikerinnen. Sie sind es, die am besten wider die kursierenden "Fakes" argumentieren können, zweifellos. Ich weiß wovon ich spreche, ich bin seit mehr als zehn Jahren verantwortlich für eine sozialwissenschaftliche Zeitschrift (die, ja, in Scopus zu finden ist). Ich meine das nicht als Beschimpfung - ich beschreibe das Wesen der Sozialwissenschaften, die eben wenig mehr als die unübersichtliche Gegenwart kennen und zu ordnen versuchen. Das ist *disziplinen-inhärent*. Offenbar hat Herr Professor Theweleit weder Ahnung von der Disziplin Geschichtswissenschaft, die er da verunglimpft, noch möchte er welche haben. Davon unbenommen ist, dass Historiker in der Tat viel mehr gesellschafts- und demokratiewirksam tun könnten (oder müssten) als sie es gemeinhin tun. Die überkommene Trennung von "Akademischem" und der Gesellschaft ist nicht überwunden, längst nicht. Aber beileibe nicht nur unter Historikerinnen.
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Georgios Chatzoudis | 18.07.2017 | 1115 Aufrufe | 1 | Interviews

"Ein imperialer Wissensspeicher"

Interview mit Jonas Kreienbaum über Konzentrationslager im südlichen Afrika

Initiative Oury Jalloh | 25.09.2018 | 13:18 Uhr
Die "Rationalisierung" des Autors erscheint in sich selbst widersprüchlich und kognitiv dissonant.
Obwohl er die "koloniale Wertschöpfung" durch todbringende Zwangsarbeit erwähnt, überhöht er die vermeintlich "ursprüngliche Intention" kolonialer Konzentrationslager zur "Beendigung kolonialer Kriege" in einer Art und Weise, dass der selbst dabei schon immanente 'Vernichtungsgedanke' mit einer quasi pseudopazifistischen Legitimation bemäntelt wird. Den Höhepunkt der Bigotterie stellt jedoch seine Verniedlichung dieser primären Vernichtungspraxis mit 'Mehrwertshintergrund' zum infrastrukturellen 'Lapsus' durch "Unterversorgung" dar, mit dem er einen „modernen, genozidalen Plan europäischer Kolonialbürokraten" mal eben ausschließt. Genozide als einfach nur 'unüberlegter technokratischer Pannenmodus'?
Derartige eurozentrische Rationalisierungen der eigenen Kolonialgeschichte verniedlichen die Verbrechen der Völkermörder und Sklaventreiber zu quasi 'nicht perfekt genug geplanten' Unternehmungen nach dem Motto: "Denn sie wussten nicht, was sie taten". Diese Perspektive erwähnt die Opfer dieser planmäßigen und kontinuierlich weiterentwickelten Vernichtungslogik wenn überhaupt, nur am Rande und als Subjekte vermeintlich 'objektivierter Not-wendig-keit'.
Dass es beim Abtransport der kriegerisch geraubten Kolonialgüter ganz offenbar deutlich weniger infrastrukturelle "Unterversorgung" gab und schon die Errichtung dieser Infrastrukturen selbst wieder unzählige Todesopfer unter den Kolonisierten forderte? Kein Ding! Das zählt offenbar genauso wenig zum "tieferen Verständnis sowohl der kolonialen als auch der aufgerufenen NS-Lager", wie die hier vorgeschobenen "Intentionen", die die Kontinuität der Vernichtung-durch-Arbeit-Mentalität in allen diesen Konzentrationslagern 'außen vor' lässt...
Die menschenverachtenden, technokratischen Kontinuitäten kolonialer, faschististischer und imperialistischer Genozide - insbesondere bei den deutschen Völkermordexperten - sind also im "tieferen Verständnis" nurmehr ein "interimperialer Lernprozess (mit) Entstehung eines gemeinsamen imperialen Wissensspeichers"?! Nix Besonderes! Gängige Praxis!

Da wundert es dann ja wohl auch nicht mehr wirklich, dass die heutigen Anker-Zentren zur 'Beendigung von Migration' auch wieder Massenlager sein sollen. Da soll bzw. darf zwar keiner mehr arbeiten - aber der Beendigungsgedanke des "imperialen Wissensspeichers" (inklusive kolateraler Suizid- oder Gewaltopfer) hat halt ein offensichtlich "tieferes" Gewicht, als 'oberflächliche' Menschenwürde - oder?
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Georgios Chatzoudis | 18.09.2018 | 38081 Aufrufe | 15 | Interviews

"Diese Körper sind von Angst erfüllt"

Interview mit Klaus Theweleit über aktuelle Gewalt in Deutschland

JWBraun | 23.09.2018 | 16:16 Uhr
Um es vorab klarzustellen: Ich bin Historiker und habe auch einiges von Herrn Theweleit gelesen (Pocahontas, Essays, Reden, natürlich die Männerphantasien). An Phantasie mangelt es auch Herrn Theweleit wahrlich nicht. In diesem wohlgemerkt schriftlichen Interview (ist also nicht bloß so daher gesagt) erwartet er Einsichten am wenigsten von Historikern, weil die so "dokumenten"fixiert sind, aber kurz darauf bescheinigt er (um nur einige zu nennen, die er abkanzelt) den heutigen Ethnologen samt der Psycho-"Analytiker-Kaste" den "Mangel an exakten historischen Kenntnissen" - woraus deren Exaktheit resultieren soll, wenn nicht aus "Dokumenten", und wie sie nach Theweleits Meinung zustande kommen könnte, ist mir rätselhaft - womöglich aus seinen phantasievollen Interpretationskünsten. Im Falle Chemnitz gibt es ein bislang einziges "Dokument" für die "Hetzjagden": das kuriose, nur ein paar Sekunden kurze, "Hasi"-Video der Antifa Zeckenbiss, das anzusehen und kritisch zu beurteilen Herr Theweleit offensichtlich nicht für nötig hielt; desgleichen hat er sich wohl kaum die Live-Streams der Demos in Chemnitz oder Köthen angesehen, ebensowenig die Aussagen der dortigen Polit-Funktionäre bewertet - sind ja bloß "Dokumente". Er doziert stattdessen viel im allgemeinen über "rechte" Gewalt, über "linke" dagegen, wie sie in den Texten des unsäglichen #Wirsindmehr-Musikfestivals zum Ausdruck kam (z. B. „Ich ramm die Messerklinge in die Journalisten-Fresse“), verliert er kein Wörtchen und schon gar nicht über den Gewalt-Anlass - ob "rechts" oder "links" oder sonstwoher, obwohl er sich doch die Deutungshoheit über dieses Phänomen seit vielen Jahren wissenschaftlich erarbeitet hat und ex cathedra verkündet.
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Georgios Chatzoudis | 18.09.2018 | 38081 Aufrufe | 15 | Interviews

"Diese Körper sind von Angst erfüllt"

Interview mit Klaus Theweleit über aktuelle Gewalt in Deutschland

Peter Schulze | 22.09.2018 | 16:35 Uhr
Wunderbar, wie Herr Theweleit nicht nur über den Tellerrand schaut, sondern auch den Teller umrundet.
Ein Streitgespräch zwischen Theweleit und Eibl-Eibesfeldt (Liebe und Hass, Mü.1970) wäre sicherlich sehr erkenntnisbildend. Schade, Eibl starb in diesem Sommer.
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Georgios Chatzoudis | 18.09.2018 | 38081 Aufrufe | 15 | Interviews

"Diese Körper sind von Angst erfüllt"

Interview mit Klaus Theweleit über aktuelle Gewalt in Deutschland

Eckart Britsch | 20.09.2018 | 04:24 Uhr
Eine sehr gute Analyse. Vor allem auch der Rolle der Massenmedien: unverantwortlich hoch schreiben oder ihnen einen völlig unangemessenen Raum in Talkshows einzuräumen. Ich aber glaube, dass man von den Historikern, Soziologen und Ethnologen mehr erwarten kann als sie bereit sind zu leisten. Es fehlt ihnen eine existenzialistische Verantwortung. Michel Foucault, Jean Paul Sartre, André Glucksman setzten sich immer konkret auch ein, waren bei Demonstrationen zu sehen oder verkauften wie Truffaut "La Chose du Peuble". Es fehlen in Deutschland die glaubwürdigen Vorbilder im Kampf gegen die Rechtsradikalen.
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Georgios Chatzoudis | 18.09.2018 | 38081 Aufrufe | 15 | Interviews

"Diese Körper sind von Angst erfüllt"

Interview mit Klaus Theweleit über aktuelle Gewalt in Deutschland

Antoinette de Boer | 20.09.2018 | 01:47 Uhr
Ich hoffe,dass dieser Artikel eine grössere Öffentlichkeit findet - ganz abgesehen vom Buch "Das Lachen der Täter ". Mir bleibt schon lange das Lachen im Halse stecken,wenn ich mir die diversen Talkshows und Überschriften der Printmedien anschaue.Die mantraartig oft wiederholten falschen Behauptungen der AfD + Co pflanzen sich in die Köpfe vieler Zuschauer und Leser ganz unbemerkt ein,weil die Journalisten ihnen diese B ü h n e bieten - und - das Schlimmste ist,dass auch namhafte Journalisten diesen Rattenfängern rhetorisch nicht gewachsen sind,eben weil man mit diesen Menschen nicht diskutieren kann.Ich höre und lese immer wieder : " Unsere Demokratie muss das aushalten " - N e i n , das muss sie nicht - dieses Argument ist ein Totschlagargument, denn gerade die Demokratie m u s s Haltung zeigen,weil sie die schwierigste aller Regierungsformen in grösstmöglicher Freiheit ist.
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Georgios Chatzoudis | 18.09.2018 | 38081 Aufrufe | 15 | Interviews

"Diese Körper sind von Angst erfüllt"

Interview mit Klaus Theweleit über aktuelle Gewalt in Deutschland

Nina Gladitz | 19.09.2018 | 23:00 Uhr
... er war und ist einer der klügsten Köpfe in diesem Land. Ich habe ihm viel zu verdanken und bedanke mich für seine Haltung und dieses Interview.
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Judith Wonke | 10.05.2018 | 2787 Aufrufe | 8 | Interviews

„Und was machst du jetzt mit deinem Studium?“

Interview mit Martin Streicher zur AG Wissen schafft Karriere

Alex Schneider | 05.09.2018 | 12:47 Uhr
Danke für diesen Beitrag. Auf meinem Blog habe ich eben auch einen neuen Artikel rund ums Masterstudium: https://schriftle.com/blog/masterstudiengang-waehlen

Freue mich auf jeden Besuch!
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Georgios Chatzoudis | 24.07.2018 | 1162 Aufrufe | 1 | Interviews

"Die Konstruktion von verdichteten Sozialfiguren"

Interview mit Alban Frei und Hannes Mangold über das Personal der Postmoderne

Jan-Holger Kirsch | 01.08.2018 | 11:43 Uhr
Siehe zu dem Band auch die Rezension von Clemens Albrecht, in: H-Soz-Kult, 18.5.2016, https://www.hsozkult.de/publicationreview/id/rezbuecher-25296
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Georgios Chatzoudis | 19.01.2016 | 26974 Aufrufe | 8 | Interviews

Alawiten, Aleviten oder Nusairier?

Interview mit Necati Alkan über Begriffsverwirrungen im Umfeld des Syrien-Krieges

Willie Schaft | 29.07.2018 | 16:51 Uhr
@Erkus Bündlin

ich würde ihnen folgenden Artikel von Frank Nordhausen nahe legen -->> https://www.berliner-zeitung.de/kultur/syrien-konflikt--unser-gott-heisst-baschar--6035636