Registrieren
merken
Georgios Chatzoudis | 11.01.2012 | 7754 Aufrufe | 1 | Interviews

Kodak und Agfa - Niedergang der Fotopioniere

Interview mit Dr. Silke Fengler und Berti Kolbow

Marcus Cyron | 19.01.2012 | 17:52 Uhr
merken
Georgios Chatzoudis | 06.12.2011 | 3785 Aufrufe | 1 | Interviews

"ItaIien hat sich zuletzt weit unter Wert verkauft"

Interview mit Dr. Christiane Liermann

M.A. Barbara de Mars | 04.01.2012 | 11:29 Uhr
Kompliment, ein fundiert durchdachtes Interview! Ich wünschte nur, es wäre so einfach...a) die durch die Monti-Regierung initiierten finanziellen Belastungen für die Familien sind groß und ich bezweifle sehr, dass die Regierung den Sommer übersteht; b) die Italiener sind sehr duldsam, aber wenn das Fass am überlaufen ist, kann die Situation sehr schnell umschlagen; c) ich sehe in den letzten 20-30 Jahren keine Entwicklung in den deutsch-italienischen Beziehungen, sondern eine Vertiefung der Stereotype auf beiden Seiten, hier wäre m.E. dringender Handlungsbedarf vonnöten; d) die Nord-Süd Frage in Italien ist das A und O und trotz aller Dementis: der Staat regiert keineswegs in Süditalien; e) ich stimme vollkommen mit Frau Dr. Liermann überein, dass Bildung und Ausbildung der Schlüssel zur Lösung des Dilemmas wären, nur haben die, die die Macht im Staate wie im Lande haben kein Interesse daran...
merken
Georgios Chatzoudis | 16.12.2011 | 5313 Aufrufe | 1 | Interviews

"Ein Geistes Slam ist kein Historikertag"

Interview mit Dr. Henning Börm und Mario Müller

Marcus Cyron | 16.12.2011 | 17:44 Uhr
Es wundert mich wirklich nicht, dass Henning Börm bei dieser Veranstaltung eine gute Figur machte, ich habe ihn als eloquenten, bescheidenen Mann zwischen Ernst und Offenheit kennen lernen dürfen. Ich denke nicht, dass er trotz, sondern wegen dieser Offenheit seinen Weg machen wird. Denn wie Uwe Walter vor kurzem an dieser Stelle konstatierte: die Geisteswissenschaften sind in einem Paradigmenwechsel begriffen. Der Gelehrte, der sich in seine Forschungskammer einschließt wird wohl bald ausgedient haben. Was nicht bedeutet, dass man in Zukunft die Wissenschaft nicht mehr ernst nimmt. Nein, sie wird aber andere Wege gehen. Und immer mehr auch den Kontakt zur Öffentlichkeit - also denen, die in den Allermeisten Fällen das Geld geben - suchen und herstellen müssen.
merken
Georgios Chatzoudis | 07.12.2011 | 7973 Aufrufe | 1 | Interviews

L.I.S.A.live "Wikipedia trifft Geschichtswissenschaft"

Expertenchat verpasst? - Hier das Protokoll!

Heinz Pampel | 10.12.2011 | 10:49 Uhr
Open Access: Hier liegt ein Missverständnis vor. Im STM-Bereich haben Verlage Open Access längst als Geschäftsmodelle entdeckt [1]. Auch in den Humanities beginnen Verlage innovative Modelle zu erproben, bei denen der freie Zugang ermöglicht wird [2].

[1] http://oa.helmholtz.de/index.php?id=300#c1792

[3] Drei Beispiele: http://www.oastories.org/2011/09/germany-publisher-sven-fund-de-gruyter/ , http://openhumanitiespress.org und http://project.oapen.org

Umfangreiche Informationen bietet http://open-access.net.
merken
Georgios Chatzoudis | 08.12.2011 | 6316 Aufrufe | 1 | Interviews

"Das zentrale Sujet ist das menschliche Antlitz"

Interview mit Dr. Birgit Dalbajewa

Dr.Waltraut Schumann | 09.12.2011 | 08:34 Uhr
der Vollständigkeit halber siehe auch
Ausstellung "Kunst im Aufbruch, Dresden 1918-1933" Gemäldegalerie Neue Meister 1980/81 (Buchkatalog, antiquarisch zu ca 45 Euro) sowie meine Blogs unter
Joachim Uhlitzsch bzw. Waltraut Schumann.

Waltraut Schumann, Kustodin i.R.
merken
Georgios Chatzoudis | 23.11.2011 | 3644 Aufrufe | 1 | Interviews

"Keine James-Bond-Forschung" - Klaus Barbie und die Geheimdienste

Interview mit Peter Hammerschmidt

Dr. Dieter Baldauf | 23.11.2011 | 10:11 Uhr
Ich denke, Herr Hammerschmidt macht deutlich, welche herausragende Rolle Nachrichtendienste in einer parlamentarischen Demokratie spielen und wie schwierig deren Kontrolle zu sein scheint. Neueste Forschungsergebnisse (auch die des jungen Historikers) zeigen deutlich, dass sich die Exekutivgewalt "BND" häufig über die Legislative hinwegsetzt (vgl. Waffenhandel des BND: http://www.taz.de/!72692/) Umso wichtiger scheint auch mir die von Herrn Hammerschmidt geforderte Etablierung des Forschungszweiges, der sich mit Geheimdiensten und deren Kontrollmöglichkeiten auseinandersetzen muss. Ein Blick ins Internet verrät, dass die Geheimdienstforschung sowohl in Frankreich, Österreich, der Schweiz, den USA und GB fester Bestandteil der universitären Lehre sind. (http://www.mercyhurst.edu/news/news-releases/article/?article_id=988) Die CIA scheint sich sogar einen eigenen Historikerstab zu leisten (CIS). Ich bin jedenfalls gespannt, wie sich das Forschungsfeld in Deutschland weiter entwickelt und blicke gespannt auf die innovative Arbeit von Herrn Hammerschmidt.
merken
Georgios Chatzoudis | 18.10.2011 | 1650 Aufrufe | 2 | Interviews

"Mauern haben ein merkwürdiges Eigenleben"

Interview mit PD Dr. Olaf Briese

PD Dr. Olaf Briese | 24.10.2011 | 11:53 Uhr
Herzlichen Dank für die Präzisierung meiner aus pragmatischen Gründen etwas verkürzten Darstellung. In der Tat gibt es seit 1987 in der Stresemannstraße einen anschaulichen Nachbau von einigen Metern Länge (der sich, wie die entsprechende Tafel informiert, aber über originalen Fundamenten erhebt). Einen imposanten Originalrest gibt es in der Hannoverschen Straße. Möglicherweise bestehen weitere Relikte und Reste, ggf. integriert in Nachfolgebauten. Eine systematische Analyse dazu gibt es bisher leider nicht, so wie es bis zum Jahr 2007 nicht einmal einen Einzelaufsatz oder eine Einzelpublikation zu dieser Akzisemauer gab (vgl. Helmut Zschocke: Die Berliner Akzisemauer. Die vorletzte Mauer der Stadt.). OB.
merken
Georgios Chatzoudis | 18.10.2011 | 1650 Aufrufe | 2 | Interviews

"Mauern haben ein merkwürdiges Eigenleben"

Interview mit PD Dr. Olaf Briese

Dr. Alexander Knaak | 24.10.2011 | 10:33 Uhr
Kleine Korrektur:
"Dr. Briese: Diese Akzisemauer war eine Steuermauer, die die ganze Stadt erbarmungslos einschnürte, sie bestand bis 1865. Danach verschwand sie so rasant schnell wie später die „Berliner Mauer“ nach 1989. So ist letztlich gar nichts von ihr übrig. Der einzige Rest ist das damals bei diesem Abriss unter Denkmalschutz gestellte „Brandenburger Tor“."

In der Stresemannstraße südlich des Brandenburger Tors gibt es ein restauriertes Stück Akzisemauer, das - wenn ich mich recht entsinne - zur 750-Jahr-Feier hergerichtet wurde.

http://www.panoramio.com/photo/57188573


Grüße,


A. Knaak

merken
Eva Kammann | 05.08.2011 | 9489 Aufrufe | 1 | Interviews

Fotografie als Auge der Zeitgeschichte?

Interview mit Dr. Julia Rath

prof Michele Ciavarella | 19.10.2011 | 09:49 Uhr
Sehr interessant.
merken
Georgios Chatzoudis | 05.08.2011 | 6224 Aufrufe | 3 | Interviews

"Die bisherigen E-Learning-Konzepte sind überholt"

Interview mit Jun.-Prof. Dr. Marko Demantowsky

M. Demantowsky | 02.09.2011 | 16:32 Uhr
Nur damit Thomas Spahns rhetorisches Bedauern etwas gemildert wird - folgende Literaturtipps:

- Bettina Alavi (Hrsg.): Historisches Lernen im virtuellen Medium. 258 S., Heidelberg 2010.
- Uwe Danker/Astrid Schwabe (Hrsg.): Historisches Lernen im Internet. Geschichtsdidaktik und Neue Medien. 255 S., Schwalbach/Ts. 2008.
- Susanne Popp/Michael Sauer/Bettina Alavi/Marko Demantowsky/Gerhard Paul (Hrsg.): Zeitgeschichte - Medien - Historische Bildung. 339 S., v.a. S. 257-306, Göttingen 2010.
Siehe auch das frühe Buch von Vadim Oswalt: Geschichte am Computer. 2 Bd., Schwalbach/Ts. 2002.
Dazu kommen diverse Einzelaufsätze in Zeitschriften und Sammelbänden.

Ich selber würde meine 2-Minuten-Einlassung zum geschichtsbezogenen E-Learning nicht allzu hoch veranschlagen (an anderer Stelle habe ich mich dazu ausführlich und in der gebotenen Differenziertheit geäußert, was noch publiziert werden wird) und wundere mich doch ein wenig über die teils sehr grundsätzlichen teils sehr detailorientierten Reaktionen.

De facto mangelt es doch an einem konstruktiven Dialog zwischen internetengagierten Geschichtslehrerinnen und -lehrern und interessierten Wissenschaftlern. Vielleicht ist diese ganze Debatte dafür ein Anfang, es sollte mich freuen.
merken
Georgios Chatzoudis | 05.08.2011 | 6224 Aufrufe | 3 | Interviews

"Die bisherigen E-Learning-Konzepte sind überholt"

Interview mit Jun.-Prof. Dr. Marko Demantowsky

Thomas Spahn | 21.08.2011 | 10:49 Uhr
Die Kollegen Eisenmenger und König haben in ihren Blogs bereits ausführlich, fundiert und zutreffend inhaltlich Stellung zum Interview mit Herrn Demantowsky genommen (siehe: http://tinyurl.com/3eofge7 und http://tinyurl.com/3d4ss4d).

Nachgeliefert sei, dies spielt leider in dem Interview keine Rolle, der Hinweis, dass bereits einige Gehversuche, erste Ansätze von Lehrer/innen bestehen, solche Lern-Arrangements historischen Lernens mit digitalen Medien zu kreieren, die sich - selbstverständlich, möchte man rufen - im konstruktivistischen Lernparadigma bewegen und nicht im instruktionalistischen.

Lehr-Lern-Szenarien, in denen fachdidaktische Prinzipien historischen Lernens (oder, je nach Positionierung zum gegenwärtige Kompetenzparadigma: historische Kompetenzen) bedacht werden.

Als Anker für die eigene Recherche mag ein Diskussionsbeitrag von 2009 dienen: http://lernen-aus-der-geschichte.de/Lernen-und-Lehren/content/7615
Zudem sei das Durchstöbern des Blogs von Daniel Eisenmenger empfohlen.

Die negative Reaktion Herrn Demantowskys auf die (zumindest lange Zeit) weite Verbreitung des Instruktionalismus im E-Learning ist ja durchaus verständlich, an eine gewisse "entfremdete" Reaktion meinerseits beim Eintauchen in die Materie kann ich mich sehr gut erinnern.

Nur: Im Jahr 2011 ist die Mediendidaktik, teilweise auch die Fachdidaktiken, bereits weiter. Die Geschichtsdidaktik hingegen lässt bisher eine hinreichend breite Auseinandersetzung mit den Herausforderungen des Lernens im digital geprägten 21. Jahrhundert vermissen - schade.

merken
Georgios Chatzoudis | 19.08.2011 | 478024 Aufrufe | 2 | Interviews

"Wir brauchen mehr Experimentierfreude"

Interview mit Dr. Klaus Graf

AndreasP | 19.08.2011 | 14:05 Uhr
Hinweis: Das oben abgebildete ist kein "Wikipedia-Auftritt" von Dr. Graf, sondern ein Lexikonartikel in der Wikipedia über ihn. Ein "Auftritt" wäre seine Benutzerseite http://de.wikipedia.org/wiki/Benutzer:Historiograf
merken
Georgios Chatzoudis | 17.08.2011 | 12778 Aufrufe | 3 | Interviews

"Zum Frühstück lese ich die Posts meiner Kollegen"

Interview mit Dr. Mareike König

Oliver Tacke | 17.08.2011 | 11:54 Uhr
Ein schönes Interview, vielen Dank! Als gefühlter Fremdkörper im "altehrwürdigen" Umfeld der Geisteswissenschaften kann ich die geschilderten Eindrücke durchaus bestätigen.
merken
Georgios Chatzoudis | 17.08.2011 | 12778 Aufrufe | 3 | Interviews

"Zum Frühstück lese ich die Posts meiner Kollegen"

Interview mit Dr. Mareike König

Daniel Spielmann | 17.08.2011 | 11:31 Uhr
Interessantes Interview. Wie mir scheint existieren bisher noch keine tragfähigen Stategien, wie social media-Quellen (Blogbeiträge, Tweets, G+-posts, postings in Community-Foren usw. usf.) in wissenschaftlichen Arbeiten vernünftig zitiert werden können. Ich sehe aber gerade darin eine Notwendigkeit, wenn man mehr Wissenschaftler zu eigenen Beiträgen animieren möchte. Ich halte Zitierfähigkeit solcher Quellen außerdem v.a. da für wichtig, wo sie meine eigenen Lernprozesse maßgeblich mitbestimmen - und das ist bei mir inzwischen eher die Regel, als die Ausnahme.
merken
Georgios Chatzoudis | 17.08.2011 | 12778 Aufrufe | 3 | Interviews

"Zum Frühstück lese ich die Posts meiner Kollegen"

Interview mit Dr. Mareike König

Wenke Richter | 17.08.2011 | 10:14 Uhr
Danke für das Interview. Ich kann die Einschätzungen bestätigen. Projekte jüngerer Wissenschaftler außerhalb tradierter Normen werden nur schwer von älteren Kollegen akzeptiert. Beispiel: ich habe mit einigen Freunden ein Fachjournal als Open Access gegründet, daß in meinem Institut keine Unterstützung erfahren hat - leider. Auch kenne ich nur sehr wenige junge Historiker, die Social Media aktiv für ihre Wissenschaft nutzen. Die Gründe für diese ablehnende Haltung oder auch Nichtbeachtung würden mich auch interessieren. Ich erkläre es mir zum Teil damit, daß die Möglichkeiten von Internetkommunikation und Digitalisierung noch nicht so weit im Fach akzeptiert ist, als das der zweite Schritt (soziale Medien) gegangen werden kann.
merken
Georgios Chatzoudis | 08.08.2011 | 8769 Aufrufe | 6 | Interviews

"Ich betrachte mich nicht als Blogger"

Interview mit Prof. Dr. Uwe Walter

Dr. Klaus Graf | 08.08.2011 | 23:32 Uhr
Natürlich bin ich gern bereit, Auskunft zum Thema Wissenschaftsblogging zu geben, wie ich ja auch auf der Pariser DHI-Tagung "Im Netz der neuen Medien" zu diesem Thema referiert habe. Selbstverständlich gibt es noch andere deutschsprachige Geisteswissenschaftler, die bloggen (englischsprachige gibt es viele). Der österreichische Historiker Anton Tantner seit langem oder seit kurzem auch der Archäologe Rainer Schreg.
merken
Georgios Chatzoudis | 08.08.2011 | 8769 Aufrufe | 6 | Interviews

"Ich betrachte mich nicht als Blogger"

Interview mit Prof. Dr. Uwe Walter

Kritiker | 08.08.2011 | 23:07 Uhr
Ach nein, bitte geben Sie doch einem Querulaten und Stänkerer wie Dr. Graf nicht noch ein Forum. Haben Sie seinen Blogeintrag zu diesem Interview angesehen? Ist das das Niveau, das die Gerda-Henkel-Stiftung fördert? - Grundregel 1: "Trolle nicht füttern"!
merken
Georgios Chatzoudis | 08.08.2011 | 8769 Aufrufe | 6 | Interviews

"Ich betrachte mich nicht als Blogger"

Interview mit Prof. Dr. Uwe Walter

F. Bonse | 08.08.2011 | 15:18 Uhr
wieso reaktionär? was meinen sie damit?
und: ich kenne sonst kaum geisteswissenschaftler, die bloggen, sie herr dr. graf?
merken
Georgios Chatzoudis | 08.08.2011 | 8769 Aufrufe | 6 | Interviews

"Ich betrachte mich nicht als Blogger"

Interview mit Prof. Dr. Uwe Walter

Dr. Klaus Graf | 08.08.2011 | 14:49 Uhr
Was für ein Reaktionär!

http://archiv.twoday.net/stories/38736940/

Wieso wird nicht mal ein wirklicher Wissenschaftsblogger interviewt?
merken
Georgios Chatzoudis | 10.05.2011 | 4582 Aufrufe | 1 | Interviews

"Pakistan und die USA bleiben aufeinander angewiesen" – Pakistan nach der Tötung bin Ladens

Interview mit Dr. Thomas K. Gugler

Dr. Bernd Schaldach | 10.05.2011 | 19:22 Uhr
Dank und Kompliment an lisa und Dr. Gugler für kompetente und ausführliche Informationen. Erleichtert bin ich natürlich nicht über die ausgeleuchtete Situation, aber darüber, dass es offenbar doch Fachleute und Medien wie die lisa gibt, die schnell und sachlich zu wichtigen aktuellen Fragen Antworten geben können. Ich werde es weitersagen.
b.s.