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Georgios Chatzoudis | 29.10.2012 | 8790 Aufrufe | 2 | Interviews

"Reaktion auf latenten Antisemitismus"

Interview mit Dietrich Schulze-Marmeling über Juden und Fußball in Deutschland

Marcus Cyron | 30.10.2012 | 23:25 Uhr
Vielen Dank für solche Beiträge. Es ist immer wieder schön, daß zum Einen Fußball auch auf einem höheren Niveau näher gebracht werden kann, andererseits aber immernoch Fußball bleibt und nicht komplett theoretisiert wird. Generell ist es erfreulich, daß in letzter Zeit Sportgeschichte auf ansprechendem Niveau keine Seltenheit mehr ist und vor allem die dunkleren Jahre (und dieser Bezug zu bestimmten Phasen der Geschichte die so genannt werden ist beabsichtigt) der deutschen Sportgeschichte nicht mehr nur mit netten Umschreibungen verfälscht werden.
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Georgios Chatzoudis | 15.10.2012 | 4032 Aufrufe | 1 | Interviews

"Eric Hobsbawm war ein Einzelkämpfer"

Interview mit Peter Alter zum Tod von Eric Hobsbawm

Otto Dann | 17.10.2012 | 20:51 Uhr
Ein ertragreiches Interview!
Kluge Fragen führten zu informativen und kompetenten Antworten.
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Georgios Chatzoudis | 09.10.2012 | 2850 Aufrufe | 1 | Interviews

"Eric Hobsbawm war unorthodox und undogmatisch"

Interview mit Jürgen Kocka zum Tod von Eric Hobsbawm

Prof. Dr. Lydia Haustein | 10.10.2012 | 12:18 Uhr
Was für eine wunderbare Analyse und Würdigung von Eric Hobsbawm durch Jürgen Kocka. Kein ein anderer Wissenschaftler lehrt uns eine solche Generosität gegenüber anderen, widersprüchlichen Positionen.
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Georgios Chatzoudis | 23.03.2012 | 2410 Aufrufe | 1 | Interviews

Was verbindet Gewerkschaft und Wissenschaft?

Zu Gast bei L.I.S.A. mit Antonia Kühn

Dr. Prekarius | 21.09.2012 | 14:50 Uhr
Eines der wichtigsten Themen in Bezug auf "Gewerkschaft und Wissenschaft" wurde nur ganz kurz angetippt. Und zwar sollten die Stiftungen bei jedem Stipendium, das sie bereitstellen genau überlegen, ob sie damit nicht die Prekarisierung des "Mittelbaus" weiter befördern. Für jedes Drittmittelstipendium wird im Zweifel eine Mitarbeiterstelle eingespart. Das führt nicht nur zu finanziellen Einsparungen, sondern die Hochschulen nehmen den Wissenschaftlern im Mittelbau damit auch noch auf elegante Weise ihre Mitbestimmungsrechte.

Gewerkschaften udn Mittelbauinitiativen fordern daher die Stiftungen auf, die Vergabe von Stipendien grundsätzlich zu überdenken und statt Stipendien Stellen zu finanzieren, die dann automatisch auch mit sozialer Absicherung und Mitbestimmungsrechten einher gehen.
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Georgios Chatzoudis | 14.08.2012 | 6999 Aufrufe | 3 | Interviews

"Die Alten werden gegen die Neuen ausgespielt"
Zur Debatte um die Berliner Gemäldegalerie

Interview mit Prof. Dr. Andreas Beyer

Dr. Silke Walther | 03.09.2012 | 14:37 Uhr
Es ist sehr bedauerlich, dass sich der Konflikt zwischen staatlichen Kunstmuseen und den Interessen der Sammler seit Jahren verschärft, obwohl die Ursachen und mögliche Lösungswege gleichfalls auf zahlreichen Tagungen erörtert und erwogen wurden. In Berlin zeichnet sich diese Problematik aufgrund der hohen Attraktivität der Museen bei gleichzeitig desolater Haushaltslage gravierender ab. Es gibt allerdings ähnliche Fälle im EU-Raum, die die SPK vor ihren Beratungen mit den Sammlern hätte zur Kenntnis nehmen können da über die Integration ganzer Sammlungsblöcke in die Dauerbestände in den Kultur-Ressorts der internationalen Presse genug debattiert wurde. „Wenn ich zwanzig Jahre tot bin, wird niemand mehr wissen, wer Heiner Pietzsch war. Aber ich will das Museum.“ Dieser Satz des Sammlers prägte im Zeichen der Public Private Partnership-Modelle seit den 90er Jahren die Debatte u.a. auch in Berlin: Die voreiligen Zusicherungen nach der erfolgreichen temporären Ausstellung vor drei Jahren waren der erste Schritt in eine ungünstige Verhandlungsposition, denn das Museum braucht den Sammlungsblock nicht zwingend, während der Sammler einige Vorteile, u.a. eine kontinuierliche Bestandspflege und wissenschaftliche Aufarbeitung zu Recht von diesem Handel erwarten kann. Das Land Berlin wäre gut beraten, aus seinen vormaligen Fehlern zu lernen.
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Georgios Chatzoudis | 14.08.2012 | 6999 Aufrufe | 3 | Interviews

"Die Alten werden gegen die Neuen ausgespielt"
Zur Debatte um die Berliner Gemäldegalerie

Interview mit Prof. Dr. Andreas Beyer

Joris C. Heyder | 23.08.2012 | 16:15 Uhr
Andreas Beyer sei für seine deutlichen Worte herzlich gedankt! Seit gut zwei Monaten nun tobt im deutschsprachigen Feuilleton ein wahrer Kulturstreit um die Zukunft der Gemäldegalerie. Die Befürworter der Pläne bleiben in zentralen Fragen Antworten schuldig oder legen den Kritikern Aussagen in den Mund. Bislang unbeantwortet blieb die Kernfrage, warum mit dem Umzug der Alten Meister nicht bis zum fertigen Neubau auf dem Gelände des Kasernenhofs gewartet werden kann. Andeutungen des Stiftungspräsidenten haben die fragwürdige Taktik aufscheinen lassen, dass man die Politik mithilfe eines untragbaren Zustands unter Druck setzen wolle! Das klingt mehr nach Hasardspiel, denn nach vernünftiger Verwaltung einer kostbaren Sammlungen. Besonders oft hört man von den Befürwortern beschwichtigend, Rembrandt, Botticelli und Van Eyck würden nie ins Depot wandern. Tatsächlich haben die Kritiker nie um die Zurschaustellung der absoluten Meisterwerke gefürchtet, sondern vor allem um die Präsentation der weniger bekannten, für die Kunstgeschichte aber nicht minder wichtigen Maler und Schulen. Bemerkenswert ist, dass die Befürworter die vielen klugen Argumente gegen einen übereilten Umzug schlicht ignorieren und es bleibt zu hoffen, dass nicht Müdigkeit den Protest schließlich zum Verstummen bringt!

Eine (möglichst) vollständige Dokumentation aller bislang erschienener Artikel bietet: http://warum-mittelalter.de/zur-entscheidung-des-bundestags-am-12-juni-2012/
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Georgios Chatzoudis | 14.08.2012 | 6999 Aufrufe | 3 | Interviews

"Die Alten werden gegen die Neuen ausgespielt"
Zur Debatte um die Berliner Gemäldegalerie

Interview mit Prof. Dr. Andreas Beyer

Julius Redzinski | 14.08.2012 | 16:07 Uhr
"Ich hoffe sehr, dass auch die Berliner Stifter sich nicht zum Spielball einer etwas kopflosen Museumspolitik machen lassen. Und, ungeachtet ihrer Vorliebe für den Surrealismus, öffentlich bekunden, dass sie nicht den Anlass bieten wollen, dass mit den "alten" Meistern so unsäglich verfahren wird."

Schön wäre es, es wird aber ein frommer Wunsch bleiben. Der Berliner Stifter fühlt sich in seiner Rolle leider wohl. Ein Absatz aus einem Artikel bei faz.net spricht da leider für sich: "Für Heiner Pietzsch ist das keine Frage. Die Gegner des Projekts, sagt er, hätten „das alte griechische Prinzip nicht begriffen: Alles fließt.“ Um Berlin endgültig zur Kulturmetropole Deutschlands zu machen, müsse man eben Druck auf die Politik ausüben. „Wenn eine Zeitung schreibt, die Schenkung sei eine Erpressung, um das Museum des Zwanzigsten Jahrhunderts aufzubauen - damit kann ich leben.“ Was die Stiftung mit den Alten Meistern vorhabe, sei zwar schmerzlich: „Aber jede Geburt bringt Schmerzen.“ (http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/kunst/kunstsammler-pietzsch-wenn-es-schiefgeht-freuen-sich-meine-erben-11815133.html)

Da verliert man eher jede Hoffnung.
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Georgios Chatzoudis | 27.07.2012 | 2984 Aufrufe | 3 | Interviews

Sport und Recht in der Antike

Interview mit Dr. Kaja Harter-Uibopuu und PD Dr. Thomas Kruse

Marcus Cyron | 28.07.2012 | 03:44 Uhr
Das ist sehr erfreulich! :)
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Georgios Chatzoudis | 27.07.2012 | 2984 Aufrufe | 3 | Interviews

Sport und Recht in der Antike

Interview mit Dr. Kaja Harter-Uibopuu und PD Dr. Thomas Kruse

Kaja Harter-Uibopuu | 27.07.2012 | 23:53 Uhr
Ja, die Beiträge werden in einem Sammelband publiziert, der Anfang nächsten Jahres erscheinen soll.
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Georgios Chatzoudis | 27.07.2012 | 2984 Aufrufe | 3 | Interviews

Sport und Recht in der Antike

Interview mit Dr. Kaja Harter-Uibopuu und PD Dr. Thomas Kruse

Marcus Cyron | 27.07.2012 | 19:37 Uhr
Wird es zu dieser Veranstaltung eine Publikation geben? Ein äußerst spannendes Thema!
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Georgios Chatzoudis | 28.06.2012 | 3556 Aufrufe | 6 | Interviews

"Kein Exklusivrecht auf Menschenrechte"

Interview mit Dr. Annette Weinke

Dr. Pieck, Werner | 10.07.2012 | 12:12 Uhr
Hallo,

das Interview mit Frau Dr. Annette Weinke über die Menschenrechte hat mir sehr gefallen. Gibt es das Interview auch als lesbare Datei?

Mit Dank und freundlichen Grüßen

Werner Pieck
Rottweil

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Georgios Chatzoudis | 07.11.2011 | 3024 Aufrufe | 2 | Interviews

"Die Denkmäler stehen noch in der Landschaft" -
Archäologie in der Mongolei

Interview mit Prof. Dr. Jan Bemmann

priv. Doc. Dr. Rahmi Oruc Güvenc | 07.07.2012 | 12:08 Uhr
Sehr geehrter Herr Prof. Dr.Bemmann,
mit großem Interesse habe ich das Bild von der Winkelharfe gesehen. In den Altairegionen, Kirgisien und Kasachsten wird ein fast identisches Instrument noch heute verwendet, die Kilkopuz.
Mein Mann Dr. Güvenc ist der Wiederentdecker der Altorientalischen Musiktherapie, die er seit mehr als 40 jahren erfoorscht und anwendet. In vielen Ländern Europas findet sie wieder Eingang als Ergänzung zur modernen medizin.Deshalb interessiert uns das von ihnen gezeigte Instrument sehr. Leider führen uns unsere reisen ind er nächsten zeit nicht nach Bonn. Könnten sie uns weitere Auskünfte über das Alter, genaue Herkunft u.a. zukommen lassen.
Mit freundlichen Grüssen
andrea azize güvenc
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Georgios Chatzoudis | 29.06.2012 | 4202 Aufrufe | 4 | Interviews

"Keine Verdrängung aufgrund von Schenkungen"

Interview mit Prof. Dr. Hermann Parzinger

JCH | 03.07.2012 | 14:16 Uhr
Nun auch eine eindeutige Stellungnahme vom Verein Deutscher Kunsthistoriker:
http://www.kunsthistoriker.org/offener_brief_gemaeldegalerie.html

Bitte zahlreich unterzeichnen!
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Georgios Chatzoudis | 29.06.2012 | 4202 Aufrufe | 4 | Interviews

"Keine Verdrängung aufgrund von Schenkungen"

Interview mit Prof. Dr. Hermann Parzinger

JCH | 01.07.2012 | 21:48 Uhr
Prof. Jeffrey Hamburger, Harvard University, hat eine Petition eingerichtet, in der er den Präsidenten Prof. Dr. Hermann Parzinger dazu aufruft, den Umzug erst dann zu realisieren, wenn tatsächlich die Möglichkeiten zu einer vollumfänglichen Sammlungspräsentation geschaffen sind:

http://chn.ge/NjXhr4

(Please sign!)
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Georgios Chatzoudis | 28.06.2012 | 3556 Aufrufe | 6 | Interviews

"Kein Exklusivrecht auf Menschenrechte"

Interview mit Dr. Annette Weinke

Marcus Cyron | 29.06.2012 | 17:46 Uhr
Klasse!
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Georgios Chatzoudis | 29.06.2012 | 4202 Aufrufe | 4 | Interviews

"Keine Verdrängung aufgrund von Schenkungen"

Interview mit Prof. Dr. Hermann Parzinger

JCH | 29.06.2012 | 15:54 Uhr
Die heute auf Seite 1 des Feuilletons veröffentlichte Sichtweise Niklas Maaks (FAZ) sei den Interessierten nicht vorenthalten:

http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/kunst/berliner-kulturpolitik-rettet-die-gemaeldegalerie-11803058.html
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Georgios Chatzoudis | 29.06.2012 | 4202 Aufrufe | 4 | Interviews

"Keine Verdrängung aufgrund von Schenkungen"

Interview mit Prof. Dr. Hermann Parzinger

JCH | 29.06.2012 | 01:27 Uhr
Ich möchte der L.I.S.A-Redaktion herzlich danken, dass Sie das Thema wichtig genug findet, um den Präsidenten der Staatlichen Museen Prof. Dr. Hermann Parzinger dazu zu befragen. Dadurch entsteht vor allem ein notwendig differenziertes Bild der derzeitigen Situation.

Übrigens ist sich wohl die große Mehrheit der Kritiker einig, dass eine gemeinsame Präsentation der Skulpturen- und Gemäldesammlung eine tolle Sache wäre. Auch hätte sicherlich niemand etwas gegen eine reduzierte Schau der Sammlung für einen absehbaren(!) Zeitraum. Das Unbehagen stellt sich wohl eher dadurch ein, dass ein Architekturwettbewerb nicht zwangsläufig die Garantie für einen zeitnah ausgeführten Neubau darstellt. Und auf nicht absehbare Zeit fehlen 500 Bilder (die Studiengalerie nicht eingerechnet) - immerhin die Hälfte der derzeit ausgestellten Sammlung - dann eben doch! Noch wenig konnte man bisher über die Verdichtung der Skulpturensammlung erfahren. Wir werden uns von der Neueinrichtung überraschen lassen müssen, die - das ist gewiss - einen neuen, absolut sehenswerten Publikumsmagneten darstellen wird!

Das sollte uns aber nicht davon abhalten, die beiden Sammlungen in ihrer derzeit präsentierten Vielfalt und Breite noch mehrmals oder besser vielmals zu besuchen, um auch dem Charme etwa einer kleinen, leicht zu übersehenden geldrischen Tafel mit putzenden Engelchen aus den 1430er Jahren zu erliegen oder aber um alle fünf Poussins im Vergleich zu studieren.

Nochmals, vielen Dank ans Redaktionsteam und auch an Prof. Parzinger für die Bereitschaft zum Interview.
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Georgios Chatzoudis | 28.06.2012 | 3556 Aufrufe | 6 | Interviews

"Kein Exklusivrecht auf Menschenrechte"

Interview mit Dr. Annette Weinke

Marcus Cyron | 28.06.2012 | 02:35 Uhr
Ich hoffe einmal, daß diese Beiträge hier auch als Aufnahmen veröffentlicht werden. Ein sehr spannendes Thesma.
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Georgios Chatzoudis | 29.05.2012 | 2876 Aufrufe | 1 | Interviews

"Blühendes Kirchenleben vor der Reformation"

Interview mit Prof. Dr. Enno Bünz

Dipl.Ing. ETH, Martin Holzherr | 03.06.2012 | 18:38 Uhr
Luther hat ja vor allem theologisch und aus Intellektuellen Gründen gegen den Ablasshandel argumentiert und von Beginn weg die Mittlerrolle der Kirche in Frage gestellt. Die Reue und das Vergeben der Sünden war für Luther eine Angelegenheit zwischen dem Gläubigen und Gott und die Autorität der Kirche wurde durch die Autorität der Bibel ersetzt. Für die Fürsten war Luther somit eine Figur, die theologisch begründete, warum eine Machtteilung zwischen kirchlicher und weltlicher Macht nicht gerechtfertigt war. Jedwelche Macht war weltliche Macht und die Religion war eine private Angelegenheit zwischen Gott und Gläubigem. Ohne den Schutz, der Luther von seinem Landesherrn Friedrich dem Weisen gewährt wurde, wären er und seine Thesen schon ganz zu Beginn von der römisch katholischen Kirvhe einkassiert worden. Die Fürsten erkannten früh, dass da jemand ihre Machtstellung auf zwar indirekte, deshalb aber gerade umso wirkungsvollere Art und Weise, legitimieren und sie von lästiger Konkurrenz befreien konnte - und dieser jemand spielte prächtig mit und verlangte nicht Mal einen Lohn für seine Dienste.
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Georgios Chatzoudis | 25.05.2012 | 4915 Aufrufe | 1 | Interviews

"Wer beim Laufen zu früh startete, wurde gepeitscht"
Sport in der Antike

Interview mit Prof. Dr. Wolfgang Schuller

Veronika D. | 29.05.2012 | 13:51 Uhr
Was für ein Unsinn!

Erstens sind die Olympischen Spiele nicht seit 750, sondern seit 776 v. Chr. schriftlich überliefert und zweitens gab es mit den Heraia sehr wohl - jenseits von Sparta - (zunächst mutterkultischen) Frauensport im antiken Griechenland!