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Georgios Chatzoudis | 08.04.2014 | 1336 Aufrufe | 1 | Interviews

"Ich wünsche mir die Ukraine als einheitliches föderalistisches Land mit starken Regionen"

Interview mit Dmitrij Belkin über die Ukraine nach dem Umsturz

Holm Kowa | 08.04.2014 | 13:34 Uhr
Welch ein frommer Wunsch, Herr Belkin, ja - aber man kann ein Land auch erdrücken mit seinen Wünschen von außen. Vielleicht ist es an der Zeit, sich nicht länger einzumischen mit seinen Wünschen, auch wenn sie noch so wohlwollend sind. Immerhin sind viele Wünsche (und mehr noch Druck) auch schuld an der kritischen Situation, die da entstanden ist... Nur mal nachdenken hilft schon.

Noch eine Anmerkungen: "Telefonate mit Freund_Innen in der Ukraine und Gespräche mit Ukrainer_Innen und Russ_Innen in Deutschland" - was für ein schreckliches Deutsch..., sogar regelrecht falsch, mit der Dativunterschlagung z. B.
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Georgios Chatzoudis | 13.03.2014 | 2305 Aufrufe | 2 | Interviews

"In Deutschland toben derzeit Beltracchi-Festspiele"

Interview mit Tina Öcal über den Kinofilm "Beltracchi. Die Kunst der Fälschung"

M.A. Tina Öcal | 13.03.2014 | 13:19 Uhr
A propos: Am 27.03.2014 findet im Heidelberger Karlstorkino eine Vorführung des Films mit einer Einführung von Prof. Dr. Henry Keazor statt.
http://karlstorkino.de/index.php?RUBRIK=5&Document=21&ID=3272&version=
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Georgios Chatzoudis | 27.04.2012 | 3570 Aufrufe | 2 | Interviews

"Der Titel 'StadtteilHistoriker' ist ein Türöffner"

Interview mit Jens-Holger Jensen

im Frankfurter Institut für Stadtgeschichte | 25.02.2014 | 10:00 Uhr
Sehr geehrter Herr Guilliard,

die Namen und Biographien Ihres Urgroßvaters und Urgroßonkels sind mir nicht bekannt.
Bei einer kurzen Suche in der Archivdatenbank des Frankfurter Instituts für Stadtgeschichte (früheres Stadtarchiv) bin ich soeben aber schon fündig geworden. Es gibt rund zwei Dutzend Datenbankeinträge, dass heißt, Akten verschiedenster Art zu den beiden Persönlichkeiten.

Wenn Sie mir eine Email an meine persönliche Email-Adresse senden erhalten Sie von mir weitere Informationen. Ich benötige Ihre Email-Adresse um Ihnen persönlich antworten zu können.

Mit freundlichen Grüßen
Jens-Holger Jensen

jensholger.jensen@freenet.de
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Georgios Chatzoudis | 27.04.2012 | 3570 Aufrufe | 2 | Interviews

"Der Titel 'StadtteilHistoriker' ist ein Türöffner"

Interview mit Jens-Holger Jensen

S.-Carlos Guilliard, München | 24.02.2014 | 18:05 Uhr
Sehr geehrter Herr Jensen,
mit großem Interesse habe ich Ihre Berichte gelesen. Nun zu meinem Anliegen:
Mein Urgroßvater Nähmaschinenfabrikant Joseph Wertheim und mein Urgroßonkel Asbestfabrikant Louis Wertheim sind so ziemlich in Frankfurt Bornheim von der Bildfläche verschwunden. Vielleicht können Sie mir weiterhelfen, wie ich noch Informationen über die Firmengeschichte vielleicht sogar über die Familie erhalten könnte.
Für Ihre Mühe danke ich Ihnen jetzt schon,
Ihr Carlos Guilliard aus München
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Dr. Birte Ruhardt | 30.01.2014 | 4044 Aufrufe | 2 | Interviews

Archäologie in Leipzig vor dem Aus?

Interview mit Jörn Lang über die Disziplin Archäologie in Leipzig

Mario Todte | 11.02.2014 | 16:31 Uhr
Wenn ich 1991, als ich nach Leipzig kam, eine derartige oder ähnliche Situation wie heute an der Universität Leipzig vorgefunden hätte, so hätte ich mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit ihr Innenleben nie kennengelernt, weil es mir so schon vergangen wäre. Ich hätte einen Bogen gemacht. Das könnte künftig auch passieren, das begabte Studenten das zu sehen. Ist das zu wünschen? Bei der Gestaltung der Rahmenbedingungen hinsichtlich der Hochschulfinanzierung seitens der Landespolitik, bei der offenkundig Vielfalt der Disziplinen unerwünscht zu sein scheint, wird nicht nur die Tatsache ignoriert, daß mit dem Streichen ganzer Studiengänge auch Streichung beruflicher Perspektiven einhergeht. Was an den Hochschulen sich vollzieht, transformiert sich dann auch auf andere Bereiche, auch in wirtschaftliche (!), die dem Vorbild folgen oder folgen könnten. Ja Hochschulen haben auch eine Vorbildfunktion, was offenbar bei derartigen Überlegungen gar nicht zum Tragen kommt. Insgesamt ist das ganze Drama ein geistiges Armutszeugnis, dessen Langzeitwirkungen nicht abzusehen sind, wenn die Schließung Wirklichkeit werden würde.
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Dr. Birte Ruhardt | 30.01.2014 | 4044 Aufrufe | 2 | Interviews

Archäologie in Leipzig vor dem Aus?

Interview mit Jörn Lang über die Disziplin Archäologie in Leipzig

Marcus Cyron | 31.01.2014 | 01:24 Uhr
Das Entsetzen und die Empörung ist nicht nur bei den Vertretern der Klassischen Archäologie in Leipzig groß. Reden wir doch von einem Lehrstuhl, der seit 1863 (!!) mit Größen wie Johannes Overbeck, Franz Studniczka, Bernhard Schweitzer, Eberhard Paul und aktuell Hans-Ulrich Cain besetzt war bzw. ist. Der Kahlschlag ist mit Greifswald erweiterbar.

Die größte Unglaublichkeit ist für mich aber, daß einer der Gründe zum Abbau der Hinweis auf die Universitäten in Jena und Halle mit demselben Fach ist. Man könne sich unter den Unis ja besser abstimmen. Sachsen will also das Fach schließen und die Verantwortung nach Thüringen und Sachsen-Anhalt hinüberwälzen. Statt regionaler Vielfalt nur noch Einfalt? In der Politik offenbar. Dann muß aber auch die Antikensammlung nach Halle und/oder Jena gehen. Statt Synergien zu nutzen und etwa Antikensammlung und Ägyptische Sammlung zusammenzulegen wird eines vielleicht verschwinden? Eine der wichtigsten Sammlungen in Deutschland? Am besen wohl noch mit viel Gewinn verkaufen... Wo sind denn die Mittel für die Bildung, die laut unserer Politiker da sind? Ich denke, Bildung und Forschung werden vom Sparwahn verschont? Wird hier nicht auch immer wieder beim Abbau von Sozialleistungen argumentiert? Investment in die Bildung und Forschung ist "wichtiger"? Darf es aber nur die Forschung sein, die etwas "einbringt"? Ist unser Land schon so verroht?

Selbst in der Wikipedia wird schon über eine Solidarisierung diskutiert. Denn wie können wir weiter arbeiten, wenn wir keine Forschungsergebnisse mehr zum Verarbeiten haben?
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Georgios Chatzoudis | 14.11.2013 | 24292 Aufrufe | 3 | Interviews

"Christopher Clark spricht die Deutschen von der Schuld am Ersten Weltkrieg frei"

Interview mit Gerd Krumeich zum Ersten Weltkrieg

Tobias Unterreiner | 21.01.2014 | 10:38 Uhr
Die Behauptung, Fischer habe stets eine Alleinschuldsthese vertreten und hätte damit geschichtspolitische und akademische Diskurshoheit gewonnen, wird durch ständiges Wiederholen nicht richtiger - und ist direkt auf mehreren Ebene fragwürdig.

Ebene 1: behauptete "Allgemeinschuldthese" Fischers

Die maßgeblichen Sätze in der Studie "Griff nach der Weltmacht" - und diese dürften als das Fundament der sogenannten Fischer-Kontroverse anzusehen sein - lauten:

„Bei der angespannten Weltlage des Jahres 1914, nicht zuletzt als Folge der deutschen Weltpolitik;– die 1905/06, 1908/09 und 1911/12 bereits drei gefährliche Krisen ausgelöst hatte –, musste jeder begrenzte (lokale) Krieg in Europa, an dem eine Großmacht unmittelbar beteiligt war, die Gefahr eines allgemeinen Krieges unvermeidbar nahe heranrücken. Da Deutschland den österreichisch-serbischen Krieg gewollt, gewünscht und gedeckt hat und, im Vertrauen auf die deutsche militärische Überlegenheit, es im Jahre 1914 bewusst auf einen Konflikt mit Russland und Frankreich ankommen ließ, trägt die deutsche Reichsführung einen erheblichen Teil der historischen Verantwortung für den Ausbruch eines allgemeinen Krieges. Diese verringert sich auch nicht dadurch, daß Deutschland im letzten Augenblick versuchte, das Verhängnis aufzuhalten: denn die Einwirkung auf Wien geschah ausschließlich wegen der drohenden Intervention Englands, und auch dann wurde sie nur mit halben, verspäteten und sofort widerrufenen Schritten unternommen.“ (vgl. etwa http://de.wikipedia.org/wiki/Fischer-Kontroverse)

Ein "erheblicher Teil der historischen Verantwortung" ist zumindest in meinem Sprachverständnis keine Alleinschuld. Kern der Fischerschen Argumentation sind vielmehr drei Argumente:
a) die Infragestellung der behaupteten deutschen "Defensiv-Orientierung"
b) die besondere Verantwortung des Deutschen Reichs für den Ausbruch, da es einen begrenzten Krieg zwischen Österreich und Serbien befürwortet habe (und eine mögliche Eskalation bewußt in Kauf genommen habe) und
c) da es die europäische Großmacht war, die am ehesten in der Lage gewesen wäre, durch Deeskalationsmaßnahmen den nahenden Krieg zu verhindern.

Diese Argumentation erscheint mir weit entfernt vom Artikel 231 des Versailler Vertrages ("Die alliierten und assoziierten Regierungen erklären, und Deutschland erkennt an, daß Deutschland und seine Verbündeten als Urheber für alle Verluste und Schäden verantwortlich sind, die die alliierten und assoziierten Regierungen und ihre Staatsangehörigen infolge des ihnen durch den Angriff Deutschlands und seiner Verbündeten aufgezwungenen Krieges erlitten haben."), der m.W. die einzige nachhaltige Interpretation der Juli-Krise 1914 ist, die eine "Alleinschuld" konstruiert - und als politische Argumentation vermutlich niemals akademisch diskursfähig war.


Ebene 2: Durchsetzung eines Fischer-Paradigmas in der deutschen Geschichtswissenschaft

Die sogenannte "Fischer-Kontroverse", deren Bedeutung für die deutsche Geschichtswissenschaft und Gedenkkultur heute nach herrschender Meinung auf anderen Ebenen als der reinen "Kriegsschuldfrage" gesehen wird, ist bereits vom Namen eine "Kontroverse" - kein Paradigma. Fischer habe sich - so der Tenor zahlreicher Bilanzen - mitnichten vorbehaltlos durchgesetzt und ein "deutsches Bild auf den ersten Weltkrieg" geprägt. Jürgen Kocka etwa hat 2003 bilanziert

„Die Forschung hat Fischers Thesen modifiziert, relativiert, ergänzt, aber auch bestätigt. Einiges davon gehört heute zum unumstrittenen Schulbuchwissen. Der entscheidende Beitrag Deutschlands zum Kriegsausbruch ist heute weitgehend anerkannt, wird allerdings umfassender und distanzierter erklärt als bei Fischer, nämlich einerseits aus dem Nachzüglerstatus Deutschlands als einer imperialistischen Macht und aus den Mechanismen der internationalen Konkurrenz jener Zeit, andererseits und vor allem aber aus den ökonomischen, sozialen, verfassungsmäßigen und mentalen Krisen des wilhelminischen Reichs, nicht nur aus seinen ökonomischen Interessen. Das europäische Umfeld Deutschlands ist heute viel besser ausgeleuchtet als 1961. Das hat Fischers These gewissermaßen eingebettet."

Als "Fischer light" wird dann auch der Konsens beschrieben, der auf eben den oben skizzierten Thesen Fischers beruht und wie folgt zusammenfassend werden kann: "dass die deutsche Reichsregierung in der Julikrise 1914 den Krieg ausgelöst habe, absichtsvoll, jedoch nicht von langer Hand geplant, im hektischen Hin und Her diplomatischer Schachzüge und hereinströmender Informationen." (vgl. Joachim Radkau in http://www.zeit.de/2014/03/politisches-buch-erster-weltkrieg)

Wie dieser Konsens im Übrigen zu widerlegen ist, ohne sich näher mit dem Deutschen Reich zu befassen (und das unterlässt Clark aus guten Gründen), ist die unbeantwortete Frage in der gegenwärtigen (rein?) politischen Debatte. Clark sagt übrigens über Fischer "Man kann Fritz Fischer nicht widerlegen. Denn er hat seine Quellen nicht erfunden. [...] Er hat vieles an den Tag gelegt, was bis dahin nicht bekannt war." (so in einer Phoenix-Diskussion über den Ersten Weltkrieg)
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Georgios Chatzoudis | 14.11.2013 | 24292 Aufrufe | 3 | Interviews

"Christopher Clark spricht die Deutschen von der Schuld am Ersten Weltkrieg frei"

Interview mit Gerd Krumeich zum Ersten Weltkrieg

Dr Paul Sanders, Reims | 20.01.2014 | 19:21 Uhr
Spätestens seit der Veröffentlichung von Niall Fergusons 'The Pity of War' (auf Deutsch: 'Der Falsche Krieg'), erschienen vor nunmehr 16 Jahren, musste auch dem Nicht-Eingeweihten klar sein, dass an der deutschen Alleinschuldsthese Fischer'scher Prägung etwas faul war. Wer weitere Bestätigung brauchte konnte dann Nassim Talebs Buch 'Der Schwarze Schwan: Die Macht höchst unwahrscheinlicher Ereignisse' (Hanser Wirtschaft, 2008) zur Hand nehmen und darin abermals Bestätigung finden. Obwohl bei Clarks Versuch eine Portion Hype mit im Spiel ist, kann ich sein Unternehmen nur begrüssen. Nur traurig, dass es fünfzig Jahre dauern muss, um ein, wie wir jetzt sehen, zweifelhaftes Paradigmum zu überwinden; eines das noch bis vor kurzem die einzig denkbare, nämlich politisch korrekte Version der Geschichte darstellte. Diese Neubewertung des Ersten Weltkriegs müss übrigens überhaupt nicht unweigerlich in die Relativierung der Ursprünge des Zweiten Weltkriegs führen, wie Einige um die politische Korrektheit besonderrs besorgte Bundesrepublikaner sicherlich schon fürchten. Das sind zwei Dinge, die sich durchaus trennen lassen, wenn die Historiker ihren Job gut machen (so wie Clark) und nicht irgendwelche Mantras nachbeten.
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Georgios Chatzoudis | 26.08.2013 | 12283 Aufrufe | 6 | Interviews

Das muslimische Kopftuch - wie und warum?

Interview mit Reyhan Şahin über die Symbolik des Kopftuchs

Hans Günter Thorwarth | 26.12.2013 | 11:45 Uhr
Bitte etwas mehr Substanz in den Kommentaren!
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Georgios Chatzoudis | 26.08.2013 | 12283 Aufrufe | 6 | Interviews

Das muslimische Kopftuch - wie und warum?

Interview mit Reyhan Şahin über die Symbolik des Kopftuchs

Katharina Bergmann | 26.12.2013 | 07:32 Uhr
unglaublich interessant und inspirierend!
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Georgios Chatzoudis | 03.08.2013 | 1672 Aufrufe | 2 | Interviews

"Der Tourismus ist ein Leitfossil der Moderne"

Interview mit Hasso Spode zur Geschichte des Tourismus

Arbeitskreis TourismusGeschichte (ATG) -Bayern | 24.12.2013 | 13:20 Uhr
Intresanter Beitrag von prof Dr. Spode.

Auch wir forschen nach Tourismusgeschichte und freuen uns über
Unterstützung.

Arbeitskreis TourismusGeschichte (ATG) Bayern

www.tourismusgeschichte.de
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Georgios Chatzoudis | 14.10.2013 | 4842 Aufrufe | 3 | Interviews

Archäologie digital

Zu Gast bei L.I.S.A. mit Reinhard Förtsch

matschinegg ingrid | 17.11.2013 | 00:25 Uhr
danke, jetzt ist es ok.
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Georgios Chatzoudis | 26.08.2013 | 12283 Aufrufe | 6 | Interviews

Das muslimische Kopftuch - wie und warum?

Interview mit Reyhan Şahin über die Symbolik des Kopftuchs

Agnes Jansen | 12.11.2013 | 11:50 Uhr
Hallo! Habt ihr dieses Interview mit Frau Dr. Sahin auch als Podcast zum herunterladen? Es ist nämlich ein sehr interessanter Beitrag, wie ich finde!
Mit freundlichem Gruß
Agnes Jansen
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Georgios Chatzoudis | 11.11.2013 | 1870 Aufrufe | 3 | Interviews

Sankt Martin - "Heischen, gripschen, schnörzen, betteln"

Interview mit Manfred Becker-Huberti zur Geschichte des Martinsfests

Michael Offermann | 11.11.2013 | 21:14 Uhr
Ich finde es schade, dass die Alternativnennung der Kita auch hier als definitiver und den traditionellen Namen ausschliessender Entscheid dargestellt wird. Laut Kindergarten und Stadt hat es eine formelle Umbenennung nicht gegeben, sondern beide Bezeichnungen wurden parallel verwendet: http://www.bildblog.de/52757/sonne-mond-und-untergang-des-abendlandes/
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Georgios Chatzoudis | 11.11.2013 | 1870 Aufrufe | 3 | Interviews

Sankt Martin - "Heischen, gripschen, schnörzen, betteln"

Interview mit Manfred Becker-Huberti zur Geschichte des Martinsfests

Hans Günter Thorwarth | 11.11.2013 | 18:22 Uhr
Ein sehr interessantes und wertvolles Interview, dass die ganze Diskussion der letzten Tage auf eine ethisch-wissenschaftliche Basis stellt. Herzlichen Dank!
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Georgios Chatzoudis | 14.10.2013 | 4842 Aufrufe | 3 | Interviews

Archäologie digital

Zu Gast bei L.I.S.A. mit Reinhard Förtsch

matschinegg ingrid | 01.11.2013 | 19:17 Uhr
das video bleibt leider nach ca. 12 mins hängen
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Georgios Chatzoudis | 15.10.2013 | 3100 Aufrufe | 1 | Interviews

"Sichtbarkeit der Geisteswissenschaften in der Öffentlichkeit stärken"

Interview mit Michael Alram über das "Zentrum für Digitale Geisteswissenschaften"

Mag. Dr. Johannes Stigler | 15.10.2013 | 17:11 Uhr
Die Universität Graz bildet seit drei Jahren als Partner im europäischen Joint Master Degree Programm EuroMACHS (euromachs.net) Studierende in digitaler, geisteswissenschaftlicher Forschungsmethodik aus. Ab Frühjahr 2014 werden zwei Nachwuchswissenschaftlerinnen im Rahmen des Maria Curie Initial Training Networks DiXiT (dixit.uni-koeln.de/) drei Jahre lang zu ausgewählten Themen des Gegenstandsbereiches „Digitale Edition“ forschen. So beschäftigen wir uns z.B. mit Digitaler Diplomatik, mit Fragen der genetischen Digitalen Edition bzw. der generischen Formalisierung von Disseminationsprozessen Digitaler Editionen. Die Erfahrungen aus Forschung, Lehre und einer Vielzahl von geförderten Kooperationsprojekten bringt das Zentrum für Informationsmodellierung (gegründet 2008) als aktiver Teil in Europäische ERIC- Prozesse ein. Es verfügt über eine nachhaltige Archivierungslösung für geisteswissenschaftliche Daten, die als nationaler Beitrag in DARIAH einfließen. Darüber hinaus existieren an der Universität Salzburg mit der Forschungsgruppe für Archäometrie und Cultural Heritage Computing und an der Abteilung für Digitalisierung und elektronische Archivierung der Universitätsbibliothek Innsbruck weitere Braintrusts der DH in Österreich. Ganz so unerschlossen sind die Digitalen Geistwissenschaften außerhalb von Wien doch wohl offensichtlich nicht.

Johannes Stigler
Leiter des Zentrums für Informationsmodellierung – Austrian Center for Digital Humanities

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Georgios Chatzoudis | 30.09.2013 | 2730 Aufrufe | 1 | Interviews

"Ich habe die Indiana Jones-Filme noch nie gesehen"

Videogespräch mit Birte Ruhardt über ihr Dissertationsprojekt

Silvester Tamás, M.A. | 02.10.2013 | 19:14 Uhr
Sehr interessante Reflektion der jungen Kollegin, allerdings habe ich die Darstellung des eigenen wissenschaftlichen Arbeitens in Bezug auf die Relevanz des bearbeiteten Wissenschaftsthemas vermisst.

Grundsätzlich sollten Mentoren oder Betreuer solche Gespräche mit ihren Nachwuchswissenschaftlern führen ... das wäre für die eigene wissenschaftliche Rezeption sicher von schätzbarer Bedeutung
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Georgios Chatzoudis | 23.09.2013 | 6031 Aufrufe | 1 | Interviews

Gewalt in der Antike

Zu Gast bei L.I.S.A. mit Martin Zimmermann

mARTin Heinz | 25.09.2013 | 21:41 Uhr
"Sozusagen"
Ich schlage vor, den Gebrauch der bedeutungslosen Floskel "sozusagen" mit einer Strafsteuer von 10 € zu belegen. Damit könnten unseres Staatsschulden in wenigen Jahren abgebaut werden.
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Georgios Chatzoudis | 24.09.2013 | 3043 Aufrufe | 1 | Interviews

Eröffnung der AG "Digitale Geschichtswissenschaft" im Rückblick

Interview mit Simone Lässig über Perspektiven der Digital Humanities

Dr. Mareike König | 24.09.2013 | 14:01 Uhr
Zwei kleine Ergänzungen: Eine Übersicht über alle bisher erschienenen Beiträge zur Tagung gibt es hier: http://digigw.hypotheses.org/82 und ein weiteres Interview mit Simone Lässig zur Tagung hier: http://digigw.hypotheses.org/73