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Björn Schmidt | 20.04.2015 | 1058 Aufrufe | Diskussionen |
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Augenzeugen, Übersetzer, Zeitzeugen: Krisen und Kriege

Diskussionsreihe über deutsche Auslandskorrespondenten von den 1970er Jahren bis heute

Berichterstattung aus Krisen- und Kriegsgebieten findet heutzutage in Echtzeit statt. Als medialisierte Ereignisse erfordern Krisen ständig aktualisierte Informationen aus "vorderster Front". Doch welche Rolle spielen Auslandskorrespondenten für die Wahrnehmung von Krisen? Welche Praktiken liegen ihrer Berichterstattung zugrunde und wo kollidieren diese eventuell mit ethischen Fragen? Wo verläuft beim harten internationalen Wettbewerb um die aktuellsten Nachrichten die Grenze zwischen neutraler Beobachtung und aktiver Inszenierung? Und was treibt Journalisten überhaupt dazu, in Krisengebieten ihr Leben zu riskieren? Über diese Fragen diskutieren Prof. Dr. Johannes Paulmann und Dr. Bernhard Gißibl mit ihren Gästen Andrea Böhm, Korrespondentin für DIE ZEIT, Christoph Maria Fröhder, ehemaliger ARD-Krisenkorrespondent und der Medienhistoriker Prof. Dr. Frank Bösch vom Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam.

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