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Dr. Bernhard Gißibl | 21.11.2014 | 1868 Aufrufe | Diskussionen |
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Augenzeugen, Übersetzer, Zeitzeugen: Der Nahe Osten

Diskussionsreihe über deutsche Auslandskorrespondenten von den 1970er Jahren bis heute

Unser Wissen über tagesaktuelles Geschehen in anderen Regionen der Welt ist vor allem von der Berichterstattung von Auslandskorrespondenten geprägt. So auch unsere Einschätzungen der Ereignisse und Entwicklungen im Nahen Osten, die sich aus Meldungen, Reportagen und Sachbüchern von Journalisten vor Ort speisen. Wer aber waren und sind die Korrespondenten und wie berichten sie über den Nahen Osten? Darüber diskutieren in der ersten Veranstaltung der Reihe "Augenzeugen, Übersetzer, Zeitzeugen: Deutsche Auslandskorrespondenten von den 1970er Jahren bis heute" Thomas Aders, ARD-Korrespondent in Kairo, und die Historikerin Prof. Dr. Ulrike Freitag vom Zentrum Moderner Orient in Berlin. Moderiert wird das Gespräch von den Organisatioren der Diskussionsreihe Prof. Dr. Johannes Paulmann und Dr. Bernhard Gißibl, beide Leibniz Institut für Europäische Geschichte in Mainz.

Die Veranstaltung fand am 5. November 2014 im Tagungszentrum der VolkswagenStiftung Schloss Herrenhausen in Hannover statt.

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Weitere Informationen zur Reihe

Auslandskorrespondenten sind für die Gesellschaft unerlässliche Deutungsinstanzen des Geschehens jenseits der Landesgrenzen. Ob in China, Afrika oder im Nahen Osten: „Unser Mann“ oder „unsere Frau vor Ort“ selektiert, ordnet, interpretiert und übersetzt täglich das Weltgeschehen und versucht, es für das heimische Publikum verständlich zu machen. Für die Gesellschaften, aus denen sie berichten, sind Korrespondenten wiederum ein wichtiger Schlüssel zur Ressource internationaler Öffentlichkeit.

Die Diskussionsreihe des Leibniz-Instituts für Europäische Geschichte wirft einen Blick hinter die Kulissen der Auslandsberichterstattung. Korrespondentinnen und Korrespondenten verschiedener Medien und Generationen reflektieren über die Praxis des grenzüberschreitenden Journalismus vor dem Hintergrund des politischen und medialen Wandels der letzten Jahrzehnte.

Die Diskussionsreihe des Leibniz-Instituts für Europäische Geschichte findet in Kooperation mit der VolkswagenStiftung, der Robert-Bosch-Stiftung und der Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz statt sowie in Medienpartnerschaft mit L.I.S.A., dem Wissenschaftsportal der Gerda Henkel Stiftung.

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