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Georgios Chatzoudis | 18.05.2015 | 2587 Aufrufe | 1 1 Kommentar | Diskussionen

Der 8. Mai 1945 im Gedächtnis der Deutschen. Zusammenbruch – Befreiung – Stunde Null?

History@Debate | Der Webtalk der Gerda Henkel Stiftung und der Körber-Stiftung

Der 8. Mai 1945 zählt zu den symbolträchtigsten und lange auch umstrittensten Daten der jüngeren deutschen Geschichte. Gerungen wurde um die Deutung des Kriegsendes: War es ein Tag des Zusammenbruchs und der Niederlage, wurde an diesem Tag Deutschland vom Nationalsozialismus befreit oder handelte es sich sogar um einen Bruch in der Geschichte, bei dem alles noch einmal auf Null gedreht wurde? Der frühere Bundespräsident Richard von Weizsäcker hat die Frage vor 30 Jahren auch gestellt und eine eindeutige Antwort gegeben: "Der 8. Mai 1945 war ein Tag der Befreiung". Diese Deutung ist heute breit akzeptiert. Welche Fragen noch offen geblieben sind, darüber diskutieren die Historiker Prof. Dr. Paul Nolte und Prof. Dr. Sönke Neitzel. Moderiert wird die Debatte von Prof. Dr. Frank Bösch vom Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam, dem neuen Kooperationspartner von History@Debate.

Prof. Dr. Sönke Neitzel, Prof. Dr. Frank Bösch und Prof. Dr. Paul Nolte diskutieren im Zeughauskino des Deutschen Historischen Museums Berlin

Videoreihe "History@Debate"
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Kommentar

von Dr. Jan-Holger Kirsch | 21.05.2015 | 15:16 Uhr
Siehe zum Thema auch:

Cornelia Siebeck
»Einzug ins verheißene Land«. Richard von Weizsäckers Rede zum 40. Jahrestag des Kriegsendes am 8. Mai 1985, in: Zeithistorische Forschungen/Studies in Contemporary History 12 (2015), H. 1, URL: http://www.zeithistorische-forschungen.de/1-2015/id=5177

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